Leserbriefe

Die CO2-Staubsauger-Pioniere aus Zürich-Oerlikon

Interessant! Alle Industrieprozesse erzeugen Abwärme. Deshalb verursacht die Filterregenerationsphase in der Industrie keine Kosten. Schwierig wird es erst, wenn die wohlmeinende Industrie versucht, das dabei entstehende, reine CO2-Gas zu entsorgen (welches für die Auslieferung komprimiert werden muss – ein weiterer energieaufwendiger Prozess). Die Hersteller kohlensäurehaltiger Getränke sind tatsächlich potenzielle Kunden, aber an ihrer Stelle würde ich das Projekt selbst vorantreiben wollen, und dies kehrt die Logik des Marketing-Prozesses um. Andere Anwendungen scheinen weit in der Zukunft zu liegen.

Eric Winkler, Grossbritannien

Ich bin auch der Meinung, dass der Mensch die Umwelt so wenig wie möglich belasten sollte. Deshalb unterstütze ich sämtliche Massnahmen, den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu reduzieren. Erwiesenermassen ist die beste Methode dazu der sogenannte «terrestrische Kohlendioxidentzug», das heisst durch Aufforstung. Neue Wälder binden Unmengen an CO2. Nun ist es aber offensichtlich, dass diese effektive und günstige Alternative kaum Unterstützung findet, und zwar ganz einfach deshalb, weil man damit kein Geld verdienen kann. Ich bin mir sicher, dass hinter der ganzen CO2-Hysterie in erster Linie wirtschaftliche Interessen stehen. Da entwickeln Unternehmen, wie im Beitrag gezeigt, lieber riesige und eben auch nicht umweltfreundliche CO2-Staubsauger, um ein gigantisches Geschäft zu machen, anstatt einige Bäume anzupflanzen.

Reto Derungs, Dominikanische Republik

Trockenheit im Wasserschloss Europas

Mein Vorschlag zur Lösung des beschriebenen Problems und vieler weiterer klimarelevanter Probleme: weniger Kühe. Das gilt natürlich nicht nur für die Schweiz, sondern mehr noch für die Europäische Union. Warum nicht einen kleinen Teil der Kulturlandschaft der Natur zurückgeben?

Hans M. Hilber, Leinfelden, Deutschland

Julien Wanders: Laufen wie die Afrikaner

Danke für den schönen Artikel über diesen ebenso jungen wie vielversprechenden und vor allem entschlossenen Athleten, dessen Lebensentscheidungen ihm grosse Opfer abverlangen. Wir alle stehen hinter ihm, auf dass er Erfolg haben und das Beste aus sich herausholen möge!

Philippe Derolland, Frankreich

Die saubere Banknote und der grosse Falschmünzer

Muy bien hecho Valaisans! Dies ist die Art von Vorbeugung, die es für die «Kleinen» braucht, um sich vor den Gefahren zu schützen, die das gigantische Netzwerk der «Globalisationisten» uns zukommen lässt und in nächster Zeit noch zukommen lassen wird. Nach mir sollte David Crettenand und seinen Compagnons der Nobelpreis für Antiglobalismus verliehen werden.

Walter Lieber, Kolumbien

Der Vorläufer des Schweizerischen Wirtschaftsrings (WIR) war zu finden im Tirol in Österreich, in Wörgl. Fussend auf der Freigeld-Theorie von Silvio Gesell wurde sogenanntes Schwundgeld von der Gemeinde ausgegeben. Das waren Banknoten von 1, 5 und 10 Schilling, die jeden Monat ein Prozent von ihrem Wert verloren. Dadurch wurden sie viel schneller ausgegeben. Ein Geheimnis von «Geld» ist seine Umlaufschnellheit, die dadurch erhöht wurde und zu breitem Wohlstand führte. Weil auch Gemeindesteuern mit der neuen Währung bezahlt werden konnten, waren viele Geschäfte und Einwohner bereit mitzumachen. Das Wallis scheint in dieser Hinsicht also auf dem guten Weg.

Alfred Schmitter, Amsterdam, Niederlande

Leerstehende Kirchen: Vermieten, verkaufen, abreissen?

Der in der Januar-Ausgabe der «Schweizer Revue» veröffentlichte Leserbrief von Christopher Egli (USA) hat mich als praktizierenden Christen verletzt und sehr betroffen gemacht: Egli schrieb, er freue sich, dass die Anzahl religiöser Menschen in der Schweiz abnehme und wünsche sich, dass dies überall so wäre. Seinem offensichtlichen Wunsch widerspreche ich hiermit entschieden. Ich erachte diesen Wunsch als herabwürdigend. Die Wirklichkeit erlebe ich übrigens anders, denn auch unsere Kirchgemeinde in der Nähe von Hamburg ist geprägt von festem Glauben, Toleranz und Vergebung. Ist der von mir kritisierte Leserbrief ein Aufruf zu Atheismus oder zu anderen Ersatzreligionen? Wenn, dann fehlt mir die Anmerkung zur traurigen Kehrseite des Themas, den aktuellen Christenverfolgungen in – beispielsweise – Iran, China, Pakistan oder Nordkorea: eine Verfolgung, die Christen nicht nur ins Gefängnis bringt, sondern ihnen zuweilen das Leben kostet.

Hans Jürgen Siegenthaler, Itzstedt, Deutschland

 

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Comments (3)
  • Raphaela Pelinka, Wien
    Raphaela Pelinka, Wien at 18.04.2019
    Dem Leserbrief von Hans Jürgen Siegenthaler (Deutschland), in dem er dem in der Januar-Ausgabe der „Schweizer Revue“ veröffentlichten Leserbrief von Christopher Egli (USA) widerspricht, möchte ich mich anschließen. Christopher Egli schrieb, er freue sich, dass die Anzahl religiöser Menschen in der Schweiz abnehme und wünsche sich, dass dies überall so wäre. Ich glaube aber, dass die Tatsache, dass in Europa immer mehr Kirchen leerstehen, kein Grund zu Freude ist, sondern zur Besorgnis Anlass gibt. Meiner Meinung nach hat die Schweiz vor allem ihrer christlichen Vergangenheit viel zu verdanken. An dieser Stelle möchte ich den heiligen Nikolaus von Flüe erwähnen, der unserem Vaterland zahlreiche Gnaden erwirkt hat. In meinem vor kurzem veröffentlichten Gedichtbüchlein habe ich dem heiligen Bruder Klaus zu Ehren ein eigenes Gebetsgedicht geschrieben, mit dem ich den Leser u. a. an das „Wunder von Waldenburg“ erinnern will. Ich bete, dass unser Land zum Glauben zurückfinden möge und sich die Kirchen wieder füllen!
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  • Regula Fischli-Tarnutzer, 9292 Milton, New Zealand
    Regula Fischli-Tarnutzer, 9292 Milton, New Zealand at 28.04.2019
    Der Kommentar von Herrn Hans Juergen Siegenthaler hat mich sehr aufgeregt.

    Solche Aussagen sind eben das ganze Problem, wenn man ein bisschen das Weltgeschehen beobachtet, sieht man wo die Probleme liegen.

    Das groesste Elend bringen die verschiedenen Religionen die einander nicht akzeptieren.

    Wir leben seit vielen Jahren in New Zealand und unsere Tuere ist fuer Alle offen, Moslem, Christen und so weiter. Darunter sind sehr, sehr wenige Menschen die wir kein zweites Mal bei uns haben moechten.

    In diesem Sinne besser keine Religion anstatt eine die nur Kopfweh bringt.
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  • Perrone merryl, France, Haute-Savoie
    Perrone merryl, France, Haute-Savoie at 05.06.2019
    Bonjour,
    J’aimerai mettre un message à l’attention de tous les suisses.....?

    Chers compatriotes,

    Je voudrais vous mettre en garde si vous avez l’intention De revenir en Suisse vous ne serez pas toujours les bienvenus, j’explique:

    Mon mari et moi-même avons habité durant 40 ans à Genève,puis nous sommes partis dans le sud de la France pour mes problèmes de santé. Ayant avancé dans l’âge nous avons émis le souhait de revenir dans notre ville pour nous rapprocher de nos enfants. Or, nous avons pu constater que ce n'était Pas simple!

    Pour obtenir un logement à Genève il faut précédemment habiter durant 2ans de manière continue dans les 5 années précédentes, donc comment s’installer Dans cette ville si en arrivant on ne vous donne pas de logement !!! On va dormir sous les ponts? C’est le serpent qui se mord la queue ! Déjà les loyers sont excessifs et en plus on nous les refuse ....

    Cette réglementation Est vraiment stupide et incohérente, c’est scandaleux pour les suisses qui veulent revenir dans leur patrie, c’est carrément de la discrimination pure et simple.

    Il faudrait peut-être se naturaliser polonais ou turc pour pouvoir bénéficier d’un logement car pour eux il n’y a pas de problème ......

    Donc, comme beaucoup d’autres suisses nous allons rester dans le pays où nous sommes actuellement qui nous offres déjà beaucoup d’avantages même si ka vue n’est pas toujours d’aile car la France c’est un peu la pagaille...... .

    Cordiales salutations à tous
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