Mobilfunk: Wie 5G die Schweiz entzweit

Die hochfliegenden Pläne des Bundes und der Telekomkonzerne, die Schweiz mit dem neusten Mobilfunkstandard zu versorgen, stossen in der Bevölkerung auf Widerstand. Im Hightech-affinen Alpenland ist ein Glaubenskrieg um den Fortschritt ausgebrochen.

Eine Ziffer, ein Buchstabe: 5G. Das Kürzel bezeichnet die neuste Generation der Mobilfunktechnologie. Sie erlaubt es, noch grössere Datenmengen noch schneller hin und her zu schicken, als der heute in der Schweiz verbreitete 4G-Standard dies kann. Jede neue Mobilfunkgeneration erweiterte die Möglichkeiten, was bei den Konsumentinnen und Konsumenten bisher gut ankam. Schweizerinnen und Schweizer geben im internationalen Vergleich viel Geld aus für digitale Gerätschaften, mit denen sie mobil im Internet surfen. Sie streamen Musik und Filme, tätigen Videoanrufe, nutzen Apps. Die Schweiz ging denn auch international voran, als der Bund Anfang 2019 die ersten 5G-Frequenzen versteigerte.

5G sei «von zentraler Bedeutung» für die Digitalisierung des Landes, befand die Regulierungsbehörde, die die Konzessionen erteilte. Drei Unternehmen erhielten den Zuschlag: neben dem halbstaatlichen Marktführer Swisscom auch Sunrise und Salt. Sie bezahlten dafür 380 Millionen Franken in die Bundeskasse. SwisscomKonzernchef Urs Schaeppi begründet die technologische Aufrüstung mit der wachsenden Mobilfunknutzung. Diese verdopple sich alle achtzehn Monate: «Wir müssen das Netz jetzt ausbauen, bevor wir Datenkolonnen und Datenstaus haben», sagt er.

Tech-Pionierin Schweiz

Zugleich soll 5G in der Schweiz die Innovation beflügeln. Dank dem ultraschnellen Datenfluss durch die Luft lassen sich gemäss den Promotoren Maschinen und Geräte in Echtzeit vernetzen. Dieses «Internet der Dinge» soll unser Zuhause klug machen und der Industrie dienen. 5G ermögliche auch selbstfahrende Autos, Telemedizin, virtuelle Realitäten und «Smart Cities»: technologisch vernetzte, klimafreundliche Städte der Zukunft. Durch den Vorsprung bei der 5G-Frequenzvergabe schickte die Schweiz sich an, zur Pionierin zu werden. Eine Rolle, in der sich das Land bei technologischem Fortschritt gerne sieht.

Doch die Offensive wurde gebremst. Das 5G-Netz ist zwar inzwischen an einigen Orten verfügbar, wenn auch meist erst in einer Schmalspurversion. Denn die Betreiber können nicht so rasch vorwärtsmachen wie geplant. In der Zivilgesellschaft hat sich Opposition gegen 5G formiert. Bürgerbewegungen opponieren gegen Baugesuche für 5G-Antennen mit Einsprachen. Als 5G-kritische Vereine zur nationalen Kundgebung riefen, kamen Tausende nach Bern. In Gemeinde- und Kantonsparlamenten wurden politische Vorstösse eingereicht, in Kirchgemeinden wurden 5G-Antennen in Kirchtürmen abgelehnt. Und obwohl der Bund zuständig ist, erliessen Westschweizer Kantone 5G-Moratorien für ihre Gebiete. Vereinzelt gab es gar Vandalenakte an Sendemasten – der Maschinensturm des digitalen Zeitalters.

«Im Zentrum steht die Gesundheit»

Die Kritikerinnen und Kritiker fordern ein 5G-Moratorium für die ganze Schweiz. Sie warnen vor ungeklärten gesundheitlichen Gefahren durch die elektromagnetische Strahlung. Sie sorgen sich um Ortsbilder, steigenden Energieverbrauch, die Umwelt. Und sie weisen auf Überwachungsrisiken hin, wenn technische Komponenten aus China eingebaut werden. «Im Zentrum steht die Gesundheit», unterstreicht Rebekka Meier. Die Solothurner Uhrenmacherin ist Vorstandsmitglied beim Verein «Schutz vor Strahlung». Ihre Befürchtung: Mit der gesteigerten Sendeleistung von 5G nehmen die negativen Effekte der Mobilfunkstrahlung zu, «in einem Mass, das alles Bisherige übersteigt».

«Künstliche Bedürfnisse»

Die Innovationsversprechen der Telekombranche hält Meier für Marketing: «Da werden künstliche Bedürfnisse erzeugt.» Wegen des «Datenhungers von Einzelnen, die jederzeit hochauflösend streamen wollen», dürfe nicht das ganze Land mit solchen Sendemasten überzogen werden. Gewisse sinnvolle Anwendungen wie etwa in der Medizin liessen sich auch strahlungsarm realisieren, ist sie überzeugt.

Die 5G-Gegnerschaft in der Schweiz ist bunt gemischt. Hier die schwer verständlichen Verschwörungstheoretiker, dort die grosse Gruppe jener, die sich explizit von ihnen abgrenzt: Heimat- und Naturschützer, Konsumkritikerinnen, Digitalgestresste, Strahlensensible, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, linksgrüne und rechtskonservative Politikerinnen und Politiker. SP-Nationalrätin Martina Munz (SH) trug deren Bedenken ins Bundesparlament.

Munz sagt, sie sei nicht technologiefeindlich. Doch die Schweiz müsse die 5G-Technik mit möglichst geringer Strahlenbelastung einführen: «Acht Prozent der Bevölkerung bezeichnen sich als elektrosensitiv.» Statt die 5G-Signale jede Mauer durchdringen zu lassen, schliesse die Schweiz die Häuser besser an ein gutes Glasfasernetz an, fordert die Nationalrätin. So bleibe man laut Munz in der Wohnung vor unerwünschter Funkstrahlung geschützt.

Wie viel solche Strahlung den Leuten zugemutet wird, ist in der Schweiz gesetzlich festgelegt. Die geltenden Grenzwerte beim Mobilfunk will der Bundesrat beibehalten, wie er im Frühling entschied. Damit kam die Landesregierung eher den 5G-Kritischen entgegen als der Telekombranche. Diese wünschte sich eine Lockerung, um weniger Antennen installieren zu müssen.

5G-Promotoren betonen Chancen

Mit Einsprachen gegen Sendeanlagen mussten die Schweizer Mobilfunkunternehmen in den letzten zwanzig Jahren zwar immer wieder rechnen. Doch so stark wie bei 5G war der Widerstand noch nie. «Irrational» sei dies, befand die einflussreiche liberale Denkfabrik Avenir Suisse. Die bürgerliche «Neue Zürcher Zeitung» wiederum sieht eine «Querfront gegen den Fortschritt» am Werk. Die Telekombranche selber warnt vor gravierenden Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Kommunikationsnetze und fordert mehr Unterstützung durch die Politik. Im nationalen Parlament werden nun befürwortende Stimmen laut, bei Grünliberalen und Freisinnigen: Die 5G-Digitalisierung biete Chancen, nicht nur wirtschaftlich, auch punkto Nachhaltigkeit, zum Beispiel in der Landwirtschaft.

Zu den gesundheitlichen Bedenken sagt der freisinnige Nationalrat Christian Wasserfallen (BE): «Neunzig Prozent der Strahlung, die wir aufnehmen, stammt vom eigenen Mobilfunkgerät, nicht von der Sendeantenne.» Er fordert deshalb vom Bund eine Informationskampagne zu 5G. Ob das genügt, wird sich zeigen. Fest steht: Viele Schweizerinnen und Schweizer wollen mitbestimmen, wenn die technologische Infrastruktur des 21. Jahrhunderts errichtet wird. Ob sich dabei die Modernisierer oder die bewahrenden Kräfte durchsetzen, wird wohl an der Urne entschieden: Gleich fünf kritische Volksinitiativen zu 5G sind angekündigt. Vor laufender TV-Kamera sagte dazu einer der Gegner: «Ein Volksaufstand ist im Gang!»

«Die Seele verkauft»

In der Schweiz stehen die Kirchen oft mitten im Dorf. Die zentrale Lage und die Höhe der Kirchtürme machen Letztere zu begehrten Standorten für Mobilfunkantennen. Versteckt im Glockenturm stören die Sendemasten das Ortsbild kaum. Zudem bringen die Verträge mit den Telekomunternehmen den Kirchgemeinden Geld ein. Auf Druck der Basis lehnten es trotzdem schon mehrere von ihnen ab, bestehende Sendeanlagen auf 5G umzurüsten oder neue 5G-Antennen im Turm zu installieren. So zum Beispiel in Oberburg (BE), in Alpnach (OW), in Kriegstetten (SO) und in Belfaux (FR). Nebst Angst vor Elektrosmog äusserten Gemeindemitglieder auch ethische Bedenken. Die Kirche dürfe nicht «ihre Seele verkaufen», sagte ein Diskussionsteilnehmer in Kriegstetten gemäss einem Bericht der Lokalzeitung. Als in Alpnach ein Votant zu bedenken gab, dass doch «über unsere Kirchtürme schon immer Informationen vermittelt wurden», blieb er in der Minderheit.

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Kommentare (26)
  • Irma Furrer, Deutschland, Bayern
    Irma Furrer, Deutschland, Bayern am 17.09.2020
    Der Mensch hat keine Ruhe, bevor nicht alles kaputt ist, doch dann ist es zu spät. Der Klimawandel überrollt uns und bringt Probleme, die mit 5G nicht gelöst werden können. Eine Bewusstseinserweiterung für wirklichen Fortschritt ist nur möglich, wenn der Mensch sich mehr nach Innen statt nach außen wendet. Doch wer will das hören? In der Stille liegt die Kraft zu neuen Ideen, nicht im "noch mehr Informationen" und immer noch mehr!
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    • Harry Theodor Schellenberg, Desa Beraban, Bali, Indonesia
      Harry Theodor Schellenberg, Desa Beraban, Bali, Indonesia am 23.09.2020
      Und Sie haben so recht. Danke für Ihre Zeilen.
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  • Patrik Schmuki, Deutschland
    Patrik Schmuki, Deutschland am 18.09.2020
    Leider fehlt mir in diesem Artikel ein ganz anderer Gesichtspunkt zu 5G: Huawei oder nicht! Im Gegensatz zu angelsächsischen Ländern scheint mir diese Diskussion in der Schweiz kaum geführt zu werden. Die doch beachtlichen Sicherheitsbedenken gegen einen Hersteller aus einem totalitären Staat scheinen mir doch teilweise berechtigt. Wollen wir wirklich die gesamte Kommunikation und Steuerung der industriellen und technologischen Schweiz in die Hand der chinesischen Regierung legen? Eine Regierung, die gerne Abkommen eingeht diese aber genauso leicht bricht oder ignoriert (Hong Kong, South China Sea, Uiguren, Copyright, Patente....). Wären wir hier nicht besser mit einem Hersteller aus einem beruhigenderen Umfeld aus Wald und Schnee (Nokia, Erickson) bedient?
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    • Rene Leu, Australien
      Rene Leu, Australien vor 3 Wochen
      Zum Artikel von Patrick Schmuki aus Deutschland:
      Er hat wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Den Chinesen ist nicht zu trauen, dass zeigt sich alle Tage wieder. Ich glaubte, die Schweiz ist doch nicht blind!
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  • Derek Ritz, Basel, Schweiz
    Derek Ritz, Basel, Schweiz am 18.09.2020
    Das wichtigste Thema, nämlich die nationalen Sicherheitsfolgen der Beteiligung von Huawei, wurde noch nicht einmal genannt. Die Schweiz muss sich dieser Realität bewusst werden.
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  • Ernst M. Frey
    Ernst M. Frey am 18.09.2020
    Natürlich gibt es viele Schweizer, die technisch sehr aufgeschlossen sind, aber der normale Schweizer hat immer noch den Holztisch mit dem schwarzen Telefon mit Wählscheibe darauf. Er verteidigt seine Tradition wie zu sehen war, als das Telefonnetz digitalsiert wurde und sie gezwungen wurden einen Adaptor vor ihr Wählscheibentelefon zu instalieren.
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    • Rebekka Meier, Grenchen, Schweiz
      Rebekka Meier, Grenchen, Schweiz am 24.09.2020
      Es ist interessant zu beobachten: Die Verbindung vom Telefon zur Telefonzentrale verlagern die Mobilfunkanbieter immer mehr auf 4G. Das Glasfaserkabel geht bis zur Strasse, dort steht die Antenne und die letzte Strecke überwinden die Daten per Funk bis zum Modem/Router. Der schleichende Umbau vom Festnetz auf ein Hybridnetz hat bereits begonnen und ist in der Hauptsache für die Zunahme der "mobilen Daten" verantwortlich (auch wenn diese Daten gar nicht mobil empfangen werden).
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  • Gallus Michael Hänggi, Turkeve, Ungarn
    Gallus Michael Hänggi, Turkeve, Ungarn am 18.09.2020
    So so, vermutlich müssen Sie diese (100 % korrekten Angaben) zuerst mal blinden und tauben Vorgesetzten vorlegen. Schön wäre es, wenn Sie was tun würden, damit die Leute sehen, was da vorgeht.
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  • Danielle Beuchat, France
    Danielle Beuchat, France am 19.09.2020
    Relire ou lire "L'éloge de la lenteur" de Kundera
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    • Isabelle MORGENEGG, Riec sur Bélon, France
      Isabelle MORGENEGG, Riec sur Bélon, France am 21.09.2020
      KUNDERA a écrit beaucoup de choses intéressantes mais " L'éloge de la lenteur " est l'œuvre de
      Carl HONORÉ.
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    • Danielle Beuchat, France
      Danielle Beuchat, France am 21.09.2020
      Rectification: Kundera a écrit "La lenteur" en 1995
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    • Marc Lettau, Redaktion «Schweizer Revue»
      Marc Lettau, Redaktion «Schweizer Revue» am 21.09.2020
      Zwei Bücher mit ähnlichem Titel aber verschiedenen Autoren:

      - "Eloge de la lenteur. Et si vous ralentissiez ?" (Carl Honoré). https://www.payot.ch/Detail/eloge_de_la_lenteur-honore_carl-9782501089524?fp=1

      - "La Lenteur", le septième roman de Milan Kundera . https://fr.wikipedia.org/wiki/La_Lenteur
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  • Claude Rochat, Chalon-sur-Saône, France
    Claude Rochat, Chalon-sur-Saône, France am 19.09.2020
    Bravo pour le dessin qui représente bien cette contradiction devant laquelle nous nous trouvons maintenant, mais aussi le manque de dialogue. Sachons proposer le choix et ne pas imposer cette technologie à tous les habitants. Le même problème est soulevé dans d'autres pays, comment se faire entendre?
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  • Christian Rais, Chile
    Christian Rais, Chile am 19.09.2020
    Ich bin Arzt und setze mich mit dem Thema der elektromagnetischen Felder seit vielen Jahren auseinander. Es handelt sich nicht um einen Glaubenskrieg, sondern um einen Krieg, wo es darum geht, wer das Sagen hat. Viele Menschen leiden bereits unter den Folgen der bisher bestehenden elektromagnetischen Felder, können diesen kaum mehr entgehen und werden häufig nicht ernst genommen. Die neuen Frequenzen, die mit 5G verwendet werden, sind bereits als schädlich erkannt worden und dies aufgrund vieler internationaler Studien. - Ich wünsche allen Weisheit und Mut, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
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  • Magda Gonzalez, La Mesa, Colombie
    Magda Gonzalez, La Mesa, Colombie am 20.09.2020
    Je crois que les opposants ont raison, avec le 4G est plus que suffissant.
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  • Kora Bättig, Switzerland / USA
    Kora Bättig, Switzerland / USA am 20.09.2020
    Il 5G porterebbe con sé delle conseguenze profondamente nefaste per la salute. Chi si voglia esporre a 5G, faccia pure. Ma non costringiamo tutti i cittadini elvetici di sottomettersi a quello che per le aziende che vendono e istallano il 5G significa un arricchimento sudicio, sulle spalle (e contro la salute) di noialtri. Basta con il 5G universale, davvero basta!
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  • Cornelia Baumgartner, Neuseeland
    Cornelia Baumgartner, Neuseeland am 21.09.2020
    Mir leuchten zwei Argumente ein:
    1. Wer am meisten von 5G profitieren wird, sind die Grosskonzerne, die mehr Information über die Benutzer sammeln können.
    2. Wollen wir einem totalitären Staat, der (wie Patrik Schmuki in seinem Kommentar beschreibt) Verträge bricht, unsere persönlichen Daten und alle unsere Interessen, etc. anvertrauen?
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  • Danielle Beuchat, France
    Danielle Beuchat, France am 21.09.2020
    Rectification: Kundera a écrit "La lenteur" en 1995
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  • M.Kyller, Melbourne, Australien
    M.Kyller, Melbourne, Australien am 22.09.2020
    Stop. Ende. Wollt ihr Am Schluss von China regiert werden?
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  • J. Nieto, Lousame, Coruña, Espagne
    J. Nieto, Lousame, Coruña, Espagne am 22.09.2020
    Il y a toujours eut des irreductibles qui ont fait face aux avancés techniques ou sociales mais, cela n'a jamais empeché le monde d'avancer, tout au plus de ralentir la marche, heureusement. La seule solution pour aller de l'avant est de favoriser le débat et de poser sur la table des donnés et des propositions fiables. Quant on regarde en arrière, on constate que l'histoire se repete inlassablement.
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  • Sven Boehler / Deutschland
    Sven Boehler / Deutschland am 22.09.2020
    Sobald Sie vor der eigenen Wohnung zB einen 4G-Sendemasten haben, ist es blitzschnell kein 'Glaubenskrieg' mehr, sondern ein bitterer Überlebenskampf - den ich knapp 'gewinnen' konnte, durch Flucht und große finanzielle sowie gesundheitliche Verluste.
    Dann geht es nur noch um Wissenschaft/Umweltmedizin/Hochfrequenz-Technik/Naturheilkunde/Baubiologie und jeden Strohhalm den Sie ergreifen können um da noch heraus zu kommen. Vor allem dann wenn die Sender vor Ihre ETW montiert werden und Sie nicht einfach mal kurz sofort umziehen können.
    Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, dass Kommentare zum Thema Mobilfunk in den letzten Jahren immer dringlicher und energischer verfasst werden - da die Belastungen und sowieso auch die überall spürbaren Gefahren immer unerträglicher werden.
    Was passiert?: Man hat es mit einem dichten Lügengebilde wie früher bei Amalgam und Asbest zu tun.
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  • Fritz Wagner, Canada
    Fritz Wagner, Canada am 24.09.2020
    Es ist ein sehr sensibles Thema. Für mich ist es klar: es ist gesundheitlich sehr schädlich, wird aber von den Befürwortenden überspielt. Die elektromagnetischen Frequenzen werden so intensiviert, was von den Befürwortern nicht erwähnt wird. Ich frage mich, wie weit geht dieses Rennen des Fortschritts, wo wir uns und die Umwelt zugrunde richten. Alles um Geld und Macht! Ich bin überzeugt, es ist sogar für die Umwelt, Tiere und Vegetation nicht gut. Es scheint, wir Menschen sind süchtig von dem I-phone etc. Ich stimme mit den Kommentaren überein, dass wir dann auch in totaler Kontrolle sind, was wir tun und wo wir uns bewegen.
    Hier in Nordamerika/ Canada wird viel weniger darüber diskutiert. Wir werden einfach informiert von den grossen Betreibern, dass das mehrfache an Kapazität erhalten. Aber man muss sich die Gegenseite anhören und informieren. Die Menschheit will in die Natur sich einmischen und korrigieren, verbessern und am Ende kommt es nicht gut. Wir wollen unsern Kindern ein besseres Leben geben? Ich frage mich, was ist denn besser damit wir mehr besitzen nach aussen besser aussehen, aber innerlich zugrunde gehen.
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  • Fritz Siegenthalter, Lyss
    Fritz Siegenthalter, Lyss am 25.09.2020
    Der Bund und die Mobilfunk-Lobby verweigern systematisch eine Auseindandersetzung mit den ihnen gemachten Vorwürfen. Eingeschriebene Briefe und umfangreiche Studien mit Bitte um Stellungnahme werden schlicht nicht beantwortet oder mit unverbindlichem Wischi-Waschi abgewinselt. Weder der Bund noch die Mobilfunk-Lobby hat den Mut, mit Leuten ausserhalb ihres Interessenverbandes zusammenzusitzen und die Fakten über die Risiken im Bereich von 5G öffentlich zu machen. Dafür fluten sie die Bevölkerung mit ihren Ansichten und unterstellen allen Gegnern einen "glühenden, modernen Glaubenskrieg".
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  • Toni Kuhn, Terpoztlán, Morelos, México
    Toni Kuhn, Terpoztlán, Morelos, México am 28.09.2020
    Yo estoy de acuerdo: Nume did gsprängt.....Sich Zeit nehmen, diese gehört uns sowieso nicht, wir gehören ihr....
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  • Ernst Ruetimann, Trang, Thailand
    Ernst Ruetimann, Trang, Thailand vor 2 Wochen
    Jetzt 5G und was folgt nachher? Den Fortschritt kann man nicht aufhalten. Selber in einem technischen Beruf tätig gewesen (Elektromonteur) und zwei Jahrzehnte Funkstrahlen und Radaremissionen (Frachtschiffe) ausgesetzt, kann ich als Ewiggestriger keine grosse Meinung um dieses Problem haben. Ich sehe aber die Abhängigkeit von den Tablets (mobile Computer mit Internet) als grösseres Ärgernis, da ohne diese i- und Smartphones im modernen Leben nichts mehr geht! Von Bargeldlosem Bezahlen über Fahrkarten erstehen, Internet-Banking und Kursbuchinformationen sind diese Geräte nicht mehr wegzudenken. Ich wäre mit meinem Handy (Telephon) alleine heutzutage in der Schweiz aufgeschmissen.
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  • Wolfgang Strich, Bayern
    Wolfgang Strich, Bayern vor 2 Wochen
    So ganz nebenbei wird für 5G zum 31.12.20 auch das 2G-Netz abgeschaltet; das ist das Netz, in dem normale Handys arbeiten. "Großzügig" werden den Besitzern von 2G-Geräten 10 - 20 Fr. angeboten, für den Kauf eines neuen Smartphones.

    Geräte im 2G-Netz können nicht geortet werden und man kann auch keine unverlangte Werbung auf sie senden. Man kann mit ihnen telefonieren und SMS schicken.

    Eine schöne Enteignungspolitik, die wir Doris Leuthard zu verdanken haben: erst das analoge Fernsehen via Antenne oder Kabel, dann das UKW-Radio gegen DAB und nun zwangsweise die Anschaffung eines Smartphones.

    Einfältig, wie ich wohl bin, dachte ich immer die Politik wäre für die Bürger da ...
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