Generalmobilmachung der Schützen

Die Schweiz muss das Waffenrecht EU-Vorgaben anpassen, wenn es die Schengen-Verträge nicht gefährden will. Die Schützen schiessen scharf gegen die Vorlage. Sie kommt am 19. Mai vors Volk.

Verschärftes Waffenrecht: Für die Schützen ein Angriff aufs Schweizer Schiesswesen. Foto Keystone

Kenner des Schiesswesens: René Schneider. Foto zvg

Wenn es um Waffen geht, tritt in der Schweiz rasch der Ernstfall ein – und auch der erste Schütze des Landes ist dann nicht mehr weit: Wilhelm Tell. Derzeit ist er wieder im Einsatz, zum Beispiel auf der Homepage von Pro Tell, der Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht, wo er die rechte Hand zum Stoppsignal hebt: «Freiheitliche Schweiz, EU-Entwaffnungsdiktat? Nein, nie, unter keinen Umständen!». Wilhelm Tell kämpft nicht allein. Auch René Schneider hilft mit. Er ist ein intimer Kenner des Schiesswesens, Ehrenpräsident der Militärschützen Unterseen, Ehrenmitglied des Berner Oberländischen Schützenverbandes und Ehrenmitglied des Berner Schiesssportverbandes. Zur «Schweizer Revue» sagt Schneider: «Wir sind ein demokratisches Volk und bestimmen selbst, was wir wollen und was nicht. Wir dürfen es absolut nicht zulassen, dass das sportliche Schiessen als grosse Schweizer Tradition durch die EU-Waffenrichtlinie kaputt gemacht wird.» Die EU-Waffenrichtlinie: Sie steht unter massivem Beschuss der Schweizer Schützen.

Der Urgrund der Debatte geht auf die Terroranschläge von Paris im Jahr 2015 zurück; damals wurden 130 Menschen mit halbautomatischen Waffen getötet. Wenig später hat die EU ihr Waffenrecht verschärft. Da die Schweiz zum Schengen-Raum und damit zum europäischen polizeilichen Sicherheitsverbund gehört, muss sie die neuen Bestimmungen ins nationale Waffenrecht überführen. Dagegen wehren sich die Schützenverbände, unterstützt von der SVP. Sie haben das Referendum ergriffen.

Es geht um halbautomatische Waffen

Verboten werden halbautomatische Waffen mit grosser Magazinkapazität. Das sind Gewehre, Revolver und Pistolen, mit denen man mehrere Schüsse nacheinander abfeuern kann; man muss zwar immer noch jeden Schuss einzeln auslösen, aber nicht nachladen. Das Problem: Zu diesen halbautomatischen Waffen gehören ausgerechnet die Sturmgewehre 90 und 57, die bei den Schweizer Schützen sehr verbreitet sind. Die Schweiz hat allerdings mit der EU Ausnahmeregelungen ausgehandelt: Armeewaffen dürfen weiterhin auch nach Beendigung des Militärdienstes übernommen und verwendet werden. Die EU ist der Schweiz weit entgegengekommen, denn diese Regelung gilt exklusiv für die Eidgenossenschaft. Deshalb spricht man manchmal auch von einer «Lex Helvetica».

Auch wer durch einen früheren Kauf bereits im Besitz einer solchen Waffe ist, muss nichts tun. Sie muss allerdings in einem kantonalen Waffenregister verzeichnet sein. Wenn das nicht der Fall ist, muss man das innerhalb von drei Jahren nachholen. Sportschützen können diesen Waffentyp auch weiterhin erwerben. Sie müssen jedoch Mitglied in einem Schützenverein sein oder nachweisen, dass sie die Waffe regelmässig für sportliche Zwecke verwenden. Als regelmässig verstehen die Behörden fünf Schiessen innerhalb von fünf Jahren.

Doch was stört die Schützen an diesen Regelungen konkret? René Schneider, der Ehrenpräsident der Militärschützen Unterseen, sagt: «Wir wären nicht mehr Besitzer einer Waffe, sondern nur noch Halter von verbotenen Waffen mit besonderen Auflagen und vom Staat geduldet! Unseren Schiesssport würden wir mit ‹verbotenen Waffen› ausüben. Der Erwerb einer Waffe wäre nur mit einer Ausnahmebewilligung möglich. Diese Ausnahmebewilligung geht viel weiter als der heute geforderte Waffenerwerbsschein und würde zu einer massiven Abnahme von Schützinnen und Schützen führen.» Schneider findet es zudem als «absolut unlogisch», dass eine aus der Armee übernommene Waffe nicht als verboten gelten soll, hingegen eine privat erworbene Waffe dann schon, «obwohl es sich um die genau gleiche Waffe handelt. Das würde ein Zweiklassensystem bei den Schützen schaffen.»

Könnte denn die neue Regelung nicht vielleicht zu einem Mitgliederzuwachs bei Schützenvereinen führen, wenn Sportschützen unter anderem Mitglied in einem solchen Verein sein müssten? «Ganz und gar nicht», sagt Schneider dezidiert. «In unserem Verein nehmen wir nur neue Mitglieder auf, welche durch ein bereits eingeschriebenes Mitglied ‹mitgebracht› werden. Damit stellen wir sicher, dass wir nur Mitglieder mit einem sauberen Leumund aufnehmen. Wir nehmen also nicht jede Person in den Verein auf, welche bei uns anklopft. Auf die Vereine würden – hier bin ich mir sicher – Auflagen und Verantwortungen abgewälzt. Ich könnte mir vorstellen, dass allfällige Schiessnachweise für die Mitglieder plötzlich durch die Vereine erbracht werden müssten.»

Ohne Schengen drohen Milliardenkosten

Das Misstrauen bei den Schützenvereinen ist also gross. Auch wenn sich das Parlament Mühe gab, den administrativen Aufwand möglichst gering zu halten. Der freisinnige Urner Ständerat Josef Dittli brachte es auf den Punkt: «Wir wollen den schweizerischen Eigenheiten und der Tradition im Schiesswesen Rechnung tragen, gleichzeitig die Schengener Abkommen nicht gefährden.» Die Anträge der Linken für weitere Verschärfungen des Waffenrechts wurden alle abgelehnt, ebenso wie jene der SVP, die sich gegen die Umsetzung der EU-Vorgaben sträubte.

CVP-Nationalrat Nicolo Paganini warnt davor, diese Abkommen «für ein am untauglichen Objekt statuiertes Souveränitäts-Exempel» zu opfern. Auch das Bundesamt für Polizei (fedpol) ruft in Erinnerung, welche Probleme entstehen könnten: Ohne Schengen «wäre unsere Polizei blind und taub». Es sei wichtig, dass die Schweiz Teil des europäischen Sicherheitsverbundes bleibe. Ein rein schweizerisches polizeiliches Sicherheitssystem aufzubauen, das dem heutigen Schengen-Standard entspricht, würde zwischen 400 und 500 Millionen Franken kosten. Zudem hätte der Verlust des Schengen-Visums gravierende Folgen für den Schweizer Tourismus und für die Grenzregionen. Der Bund rechnet bei einem Wegfall von Schengen mit einem jährlichen Einkommensverlust der Schweizer Volkswirtschaft von bis zu elf Milliarden Franken.

Ist dieser Preis nicht zu hoch, um dafür einige mögliche bürokratische Hürden im Schiesswesen zu verhindern? Die etwas ausweichende Antwort von René Schneider: Der Bundesrat müsse die EU-Waffenrichtlinie mit der EU halt neu verhandeln, und «ich bin überzeugt, dass eine Lösung gefunden werden kann, welche für beide Seiten akzeptabel ist und das Abkommen nicht gefährdet.»

Die Schweiz – ein Waffenarsenal

Das Schützenwesen hat in der Schweiz eine grosse Tradition, und die Waffenliebhaber sind zahlreich: In Schweizer Haushaltungen gab es gemäss der letzten Schätzung des Bundes aus dem Jahr 2013 rund zwei Millionen Schusswaffen. Recherchen der «NZZ am Sonntag» zeigen, dass die Kantone seither zwischen 150 000 und 250 000 Waffenerwerbsscheine ausgestellt haben. Da pro Erwerbsschein bis zu drei Waffen gekauft werden können, rechnet man mittlerweile mit einer Gesamtzahl von 2,5 bis 3 Millionen Schusswaffen in Schweizer Haushalten.

 

Am 19. Mai 2019 kommt zusätzlich das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) zur Abstimmung. Die Vorlage wurde in der «Schweizer Revue» vom November 2018 ausführlich vorgestellt.

 

Kommentare (29)
  • Heinrich V. Carl G., Clarines, Anzoátegui, Venezuela
    Heinrich V. Carl G., Clarines, Anzoátegui, Venezuela am 22.03.2019
    Im Rahmen dieser Diskussion möchte ich gerne vernehmen, wie oft in der Schweiz der Waffenbesitz zu Schandtaten missbraucht wird und wie die Schweiz im Vergleich zu andern Ländern abschneidet. Insbesondere der Missbrauch der vom Militär den Soldaten zu Hause anvertraute Waffenbesitz mit Munitionspaket. Meines Wissens ist die Schweiz wohl weltweit ein Einzelfall.
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    • Silvia von Kaenel, Nancy Frankreich
      Silvia von Kaenel, Nancy Frankreich am 22.03.2019
      Im Rahmen dieser Diskussion wäre es auch interessant zu wissen, wie die vielen Jagdwaffen gerade in Frankreich eingestuft werden! Hier gibt es in beinahe jedem Haushalt Jagdwaffen und die fallen doch wohl alle unter Halbautomaten! Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier mit sehr verschiedenen Ellen gemessen wird!
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    • Richard Jakob-Hoff, New Zealand
      Richard Jakob-Hoff, New Zealand am 22.03.2019
      So was New Zealand until very recently. Don't delude yourself that Switzerland is somehow immune to crazy people. I have been a hunter and, in my opinion, anyone who uses semi-automatic weapons for hunting is a very poor hunter. They should not be in private hands at all. Traditions are not sacred. Just because our forebears have done something for generations doesn't mean it's right or that it's appropriate in today's world - look at slavery or women's inability to vote. These were also traditions that would not be tolerated today. So let's stop listening to those with a vested interest in the status quo and listen to what our hearts tell us is right.
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  • Frank Lauscher, Mainz, Deutschland
    Frank Lauscher, Mainz, Deutschland am 22.03.2019
    EU auflösen - Problem gelöst. Die souveränen europäischen Länder können dann zusammen Regeln für den Schengen-Raum verhandeln. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass durch die Migrationsinvasion sowieso bald die Grenzen zumindest minimal wieder kontrolliert werden müssen, damit wenigstens ein Teil der mit zugewanderten Straftäter ab und an ins Netz gehen.
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    • Roland Schmied, France
      Roland Schmied, France am 22.03.2019
      Wie naiv! "EU auflösen - Problem gelöst". Die Schweizer haben es immer noch nicht kapiert: ohne Bilaterale mit der EU könnte die CH schon längst den Laden schliessen. Und da muss man eben auch ein paar Kompromisse eingehen. Die Frage des Waffenbesitzes ist doch ein Mini-Problem von dem nur ein paar Waffenliebhaber betroffen sind. Für mich ist jedenfalls klar: weniger Waffen = weniger Möglichkeiten für Probleme mit ihnen (siehe USA, siehe NZ).
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  • Mark Hangartner, Auckland, New Zealand
    Mark Hangartner, Auckland, New Zealand am 22.03.2019
    “We would no longer be firearm owners but holders of illegal guns who are tolerated by the state and subject to special requirements."

    if this is your strongest objection - find something worth complaining about.

    When you see what has just happened in New Zealand, the risks of lax gun rules are too horrible to contemplate.
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  • Tito Bassi  Guatemala City- Guatemala
    Tito Bassi Guatemala City- Guatemala am 22.03.2019
    In questo strano mondo, disporre di una notevole e vasta comunitá come la svizzera che si sostiene nella diversitá della convivenza culturale, scientifica, politica, religiosa,linguistica e armamentista, é un errore modificarla o peggio ancora eliminarla nel suo contesto invece di copiarla ed estenderla come esempio per altre comunitá. É un po' come se in natura si scoprisse una specie resistente di persé a certe malattie e si optasse per eliminarla invece di propagarla, solo per una questione di razionalitá nello spargimento di un antidoto artificiale.
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  • Daniel Conus, Bethlehem, USA
    Daniel Conus, Bethlehem, USA am 22.03.2019
    Firearms are not the problem in the horrible tragedy that happened in New Zealand, racism is. If firearms were not accessible, the extremist would have set the mosque on fire, or driven a truck through it; the firearms were just the mean to an end. Restrictive laws impede good citizen to practice their hobby and to live the way they wish. Non law-abiding citizens will not alter their behavior because of a new law and will manage to get access to weapons on the black market. Education is the key, not restrictions.
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    • Brigitte Daffern-Langenauer, Beaumont du Périgord Frankreich
      Brigitte Daffern-Langenauer, Beaumont du Périgord Frankreich am 22.03.2019
      Als Appenzellerin (habe 43 Jahre in der Schweiz gelebt) bin ich
      stolz, dass in der Schweiz Waffenbesitz möglich ist. Vermutlich
      ebenso gut kontrolliert, wie in den USA. Seit manchen Jahren lebe
      ich mit meinem englischen Ehemann in der wunderschönen Dordogne, wo fast jedes Jahr Todesfälle sich ergeben, wegen der "Chasse", was sehr
      traurig ist. Aber es ist sehr schwer, alle Risiken abzudecken.
      Hoffentlich findet sich eine Lösung.
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    • Francis Ramseyer, France, France
      Francis Ramseyer, France, France am 24.03.2019
      You're right !
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  • Martin Kaufmann, Aarhus, Dänemark
    Martin Kaufmann, Aarhus, Dänemark am 22.03.2019
    Ein grosses Problem der EU Richtlinie ist, dass periodische Anpassungen dort "eingebaut"sind. Die EU kann somit direkt ins Schweizer Recht eingreifen, welches absolut verhindert werden muss. Die Schweiz ist eine selbständige Nation und löst eventuelle Probleme selber. Was Schengen anbetrifft, habe ich keine Sorgen. Schengen ist ein Abkommen, das auf Verhandlungen basiert, und keine Diktatur. Ich werde ganz klar NEIN stimmen!
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  • Luke Harkness, USA
    Luke Harkness, USA am 22.03.2019
    There are a number of reasons why being a member of the Schengen treaty has value for Switzerland. However, there are aspects of joining with this wider community of nations that seriously challenge the sovereignty that Switzerland has so long championed and benefited from. Schengen is a wonderful idea for times that are good in Europe, and international cooperation for economic and security purposes makes a lot of sense in an age of terrorism and mass migration. I’m still baffled that countries willingly forego their sovereign right to border control. It’s important to remember that Europe has a long history of devolving into conflict and going down paths that do serious harm to individual freedoms and human rights. The Swiss people should do everything in their power to retain individual freedoms, such as the right to protect one’s family, and should guard Switzerland’s unique decentralized and localized government from being infringed upon by Brussels.
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  • PM Kronenberg, USA
    PM Kronenberg, USA am 22.03.2019
    Forget the EU for a second. What existing specific problem in Switzerland are we trying to address with the introduction of this new gun regulation?!
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    • Otto Anderhub, USA, Florida
      Otto Anderhub, USA, Florida am 22.03.2019
      There is no problem in Switzerland! The problem is the EU, the lack of morals and education in the world. As a previous comment posted, they find other ways after gun controls! I as well will be against more laws and controls. My vote "NO"
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  • Steve C. Turbenthal, Canada
    Steve C. Turbenthal, Canada am 22.03.2019
    If You are not a Swiss citizen You have no business commenting on this news.
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    • Alfred Boni
      Alfred Boni am 22.03.2019
      Wann haben wir endlich genug von den Europäischen Regeln. Wir sind die Schweiz und ich sehe nicht, dass Deutschland und andere Länder ihre Gesetze konstant für uns ändert. Wir sind ja ein Bestandteil der EU und irgendwie finde ich das die Schweiz nicht immer Anpassungen macht, sondern das die anderen Länder sich auch mal an uns anpassen. Wenn es so schlecht ist in der Schweiz sollten sich gewisse Leute mal herumschauen wie man eines anderen Pass mit dem EU Logo bekommt.
      Ein Grossteil des Problems liegt darin das unsere Politiker immer noch am «Ladenverkauf der Schweiz» sind, damit man eine Politische Position bei der EU hat.
      Hat ja auch mehr Prestige!

      Meine Stimme: Nein
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  • Maximilian Müller, Harpstedt, Deutschland
    Maximilian Müller, Harpstedt, Deutschland am 22.03.2019
    Es gibt große Probleme in der Welt und kleine.
    Das ist doch eher kleiner!
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    • Joe Meyer, Canada
      Joe Meyer, Canada am 23.03.2019
      I agree it's only a small problem, then why change. NO.
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  • Niklaus Durrer, Australien
    Niklaus Durrer, Australien am 23.03.2019
    Schiessen in der Schweiz muss weiterhin bestehen, wie auch die Schiessvereine weiter bestehen müssen. Das Schweizer Schusswaffengesetz ist nach wie vor gut und die Sicherheitsmassnahmen sind fest. Ausserdem haben die Schweizer Schützen ein viel höheres Verantwortungsgefühl für Schusswaffen als es in einigen anderen Ländern der Fall ist. Das Sturmgewehr ist eine Ordonanzwaffe und muss im Einsatz bleiben und die gute Schiesstüchtigkeit weiterhin aufrecht zu erhalten.
    Die EU sollen ihren Laden selbst aufräumen und wenn er so gut aufgeräumt ist wie in der Schweiz, können sie nur froh sein darüber.
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  • Alejandro Moncayo
    Alejandro Moncayo am 23.03.2019
    If that´s all the problem, then say No! Nothing will happen afterwards, as Switzerland will continue to live with it own laws. Every country is sovereign, and it shall always live as so. Remember words said by someone (probably Mr. Osbourne): If the problem of going to war were merely the firearms, then why should soldiers go to war then?
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  • Ursula Rauen, Spanien
    Ursula Rauen, Spanien am 23.03.2019
    Meiner Meinung nach lässt sich die Schweizer Regierung immer mehr in die Schweizer Rechte und Gesetze von der EU reinreden. Bis zum heutigen Tag gibt es mit unseren Waffenbesitzen kein Land, wo das im Allgemeinen so kontrolliert und gut abläuft. Praktisch jeder Schweizer Mann hat eine Waffe mit Munition (Militär) zu Hause. Dazu kommt, dass unsere Regierung generell etwas mehr unsere Schweizer Interessen vertreten. Wie man täglich in den Medien erfährt, hat die EU wohl mehr als genug wichtige eigene Probleme zu lösen.
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  • Jost Siegfried, Whakatane, New Zealand
    Jost Siegfried, Whakatane, New Zealand am 24.03.2019
    If the suggested changes lead to one less death over the next twenty years it is worth the inconvenience of all those gun owners who have to jump through extra loops. At the end of the day it appears you can still keep your guns. Try to look at it from the point of view of families who have been affected by senseless murders - and don't ever think it could not happen in Switzerland. New Zealand was in the same situation until two weeks ago - and the recent mass murder has changed the landscape for ever down under. Nobody will stop you from using your semi automatic guns for sporting or leisure purposes - but it might just make it more difficult for an illegal buyer to purchase a weapon. It is fact of life that there are bad fruit in every delivery of the harvest - be that in Switzerland or anywhere else in the world.
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  • Michel Piguet
    Michel Piguet am 24.03.2019
    Quelle que soit la législation, on ne peut empêcher, ça et là, un déséquilibré ou un mafieux d'utiliser, hors législation, des armes à feu.
    Quand on fait partie d'un système, il faut s'y conformer et le compromis présenté me semble tout à fait raisonnable. On interdit pas l'usage du tir sportif, on le réglemente simplement. L'UDC n'a pas encore fait de référendum contre le permis de tuer que représente le permis de conduire, elle est en perte de vitesse dans l'utilisation abusive des référendums.
    Dans sa grandiloquence de la démocratie, on peut toujours se poser la question si le peuple a toujours le pouvoir. (ce que veut dire démocratie) avec les groupes de pression et la corruption que représente le système des lobbys, le dicta de la majorité germanique, voir le problème de la caisse unique de maladie avec des différences monstrueuses selon le lieu de domicile, chères en Suisse romande et supportables en région germanique.
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  • Jean-Marc Jeanmaire, France
    Jean-Marc Jeanmaire, France am 24.03.2019
    La Suisse n'a pas à se mettre servilement aux ordres de la dictature Bruxelloise ! Quand j'habitais la Suisse j'ai toujours possédé des armes de diverses catégories y compris semi-automatiques et pratiqué le tir en stand ou dans la nature dans des endroits spécifiques pour ce genre de pratique !
    Les lois Bruxelloises font déjà suffisement de mal dans trop de pays, voir la France par exemple, alors ce diktat ça suffit ! Laissez le peuple Suisse juger de ce qui est bon pour lui et refusez la mainmise de l'europe sur nos libertés démocratiques !
    Et surout arrêtez cette psychose compassionelle à chaque fois qu'un psychopathe ou un terroriste tue en masse, et gardez vos armes pour vous défendre !
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  • Werner Stoll, Köln, Deutschland
    Werner Stoll, Köln, Deutschland am 24.03.2019
    Die haarsträubende Ignoranz und Unwissenheit mancher meiner Landsleute macht mich traurig. Zehntausende Schweizer fahren Woche für Woche ins benachbarte EU-Ausland um billig einzukaufen. Tausende Schweizer fahren regelmäßig in Österreich Ski, weil es dort billiger ist als im eigenen Land. Dank Schengen-Abkommen werden sie nicht einmal mehr kontrolliert an den Grenzen. Die Schweizer Wirtschaft könnte ohne die EU gar nicht existieren. Die Vorteile der EU werden also täglich gern angenommen. Wie kann man nur aus einem vergleichsweise kleinen Problem so eine Staatsaffäre machen.
    Also, liebe Landsleute, kommt bitte im 21. Jahrhundert an. Verharrt nicht länger im 19. wie in einem Reduit.
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    • Michel Piguet
      Michel Piguet am 25.03.2019
      Bravo pour votre commentaire!
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  • Michel Piguet
    Michel Piguet am 25.03.2019
    cher Jean-Marc Jeanmaire, je suis un peu surpris par votre commentaire, si quelques lois bruxelloises gênent parfois aux entournures, il y en a bon nombre qui ont apporté des améliorations considérables.
    Pensez à l'unification des titres scolaires, surtout universitaires, au programme Erasmus, à la facilité de passage transfrontalier, ceci au prix d'une réglementation des armes, plus que nécessaire. Voulez-vous retourner au stade de la Suisse avant 1848, ou en changeant de canton, il fallait passer la douane? sans parles des autres choses. Si en Suisse, on subit aussi le diktat de Berne, surtout en Suisse Romande, je ne vois que peu de Suisses qui aimeraient retourner à l'état 1848.
    Les problèmes globaux, pris globalement sont mieux adaptés à la majorité que ceux traités localement.
    Le mal français ne vient pas de l'Europe, mais de la structure politique française, avec son jacobinisme forcené.
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    • Jean-Marc Jeanmaire
      Jean-Marc Jeanmaire vor 3 Wochen
      Cher Monsieur Piguet,
      Non je ne veux certainement pas retourner en 1848... cependant Bruxelles nous impose des lois qui ne sont pas compatibles avec tous les pays et beaucoup de gens considèreent que c'est un diktat avec des décisions prises par d'obscurs fonctionnaires qui n'approfondissent pas leurs sujets !
      Il y a qu'a voir le chaos qui règne avec Schengen, immigration clandestine, trafics de drogues et autres, rien de bon ! et Bruxelles n'est pas mieux !
      Vous habitez la Suisse donc vous n'êtes pas soumis à toutes ces lois Bruxelloises liberticides et souvent aberrantes, ici en France avec des dirigeants lèches bottes au garde à vous le doigt sur la couture devant Bruxelles....je ne vous explique pas le ressentiment que beaucoup de français ont vis à vis de cette mafia parlementaire bruxelloise !
      Donc pour moi....toucher à la liberté des armes je dis cent fois non !
      Je serai même prêt à voter des deux mains pour un Frexit !!!
      Pour finir.... essayez de comprendre pourquoi beaucoup de français et d'allemands émigrent en Hongrie ??vous serez surpris des résultats !
      Cordialement,
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  • Erwin Balli-Ramos
    Erwin Balli-Ramos vor 3 Wochen
    SOFERN MAN KEINE PROBLEME HAT, MACHT MAN SICH DOCH WELCHE. SCHON NUR, UM MIT WENIGSTENS ETWAS AUFZUFALLEN.

    Meine sehr geehrten Damen und Herren, in Anbetracht der global obwaltenden Umständen kann ich nicht nachvollziehen, warum man sich im WINZLING Schweiz eine solche untergeordnete Lappalie beinahe zur Staatskrise aufbauscht. Wir hätten doch ganz sicher Gescheiteres zu tun. Aber eben, hiezu müsste man die mittelalterlichen Denkschemata verlassen können.
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