Was mit überzähligen Kirchen geschieht, wissen die Götter

Für Hunderte von Kirchen in der Schweiz stellt sich die Frage: abreissen, verkaufen, vermieten oder auf ganz neue Weise nutzen? Der zügige Wandel der schweizerischen Religionslandschaft hat also handfeste Folgen. Er wirft neue Fragen auf: Ist denn die Kirche mitten im Dorf einzig ein Gotteshaus – oder gar mehr?

Wie früher in der Schweiz doch alles einfach war. Alle waren katholisch oder reformiert. Alle bezahlten Kirchensteuern. Fast alle besuchten Gottesdienste. Bis in die 1970er-Jahre hinein. Und heute? Nur noch sechs von zehn Einwohnerinnen und Einwohnern sind katholisch oder reformiert. Die Freikirchen haben zugelegt. Jede und jeder Zwanzigste bekennt sich zum Islam. Und die Konfessionslosen, die den einst mächtigen Landeskirchen – besonders der reformierten – den Rücken zugekehrt haben, machen schon einen Viertel aus.

Vorab in den grossen, traditionell reformierten Städten sieht es für die Kirchgemeinden bitter aus. In der Stadt Bern zum Beispiel ist die Zahl der Reformierten allein in den letzten 30 Jahren um über einen Drittel geschrumpft, von gut 84 000 auf knapp 52 000. Die Kirchen aber und all die anderen kirchlichen Liegenschaften sind immer noch gleich gross. Unverändert hoch sind auch die Unterhaltskosten. In Bern hat die reformierte Kirche längst Alarm geschlagen: Wenn nichts geschehe, hiess es vor fünf Jahren, sei das Eigenkapital innert kürzester Zeit verbrannt, die Kirche bankrott.

Das Wort vom zu grossen Kleid macht seither die Runde. Und zu hören ist die Losung: In Menschen investieren, statt in Mauern, – also das Geld besser in den Aufbau einer kirchlichen Gemeinschaft stecken, die durch ihr Wirken beeindruckt, statt in den Erhalt beeindruckender, aber kaum genutzter Immobilien. Was fürs Erste zu tun ist, liegt auf der Hand: Die zwölf Berner Kirchgemeinden haben den Auftrag, ihre Gebäudekosten zu halbieren.

Die Kirche aufgeben?

Doch Kirchen, Kirchgemeindehäuser und Pfarrhäuser lassen sich nicht so einfach ersetzen wie Kleider. Vor allem die Kirchen nicht. Beatrice Tobler und Franziska Huber wissen das nur zu gut. Sie sind die Präsidentin und die Vizepräsidentin der Paulusgemeinde, Juristin die eine, Theologin die andere. Die 1905 eingeweihte Pauluskirche ist zudem nicht irgendein Gotteshaus. Sie gilt als eine der bedeutendsten Kirchen des Jugendstils in der Schweiz. «Wir sitzen hier in einem nationalen Denkmal von höchster Schutzwürdigkeit», sagt Beatrice Tobler, «diese Kirche ist ein Gesamtkunstwerk.» Dennoch steht der Vorschlag im Raum, es aufzugeben und die Gläubigen aus dem Quartier in eine andere städtische Kirche zu bitten. Diese Kirche aufgeben? «Nein», sagen die beiden Frauen unisono. Kirchliches Leben benötige «auch würdige, grosse Räume». Sie haben andere Ideen. Sie suchen die Vorwärtsstrategie.

Der Arbeitsplatz von Johannes Stückelberger ist nicht weit von der Pauluskirche entfernt. Der Kunsthistoriker ist Dozent an der Theologischen Fakultät der Universität Bern und gilt als der Fachmann für die Umnutzung von Kirchen. Er ist es, der den Schweizer Kirchenbautag ins Leben gerufen hat und damit auf grosses Interesse stösst. Genau genommen wurde daraus zunächst ein Kirchenabbautag, denn bei den ersten Tagungen 2015 und 2017 stand die Frage im Mittelpunkt, wie Kirchen umgenutzt werden können. Auch bei der dritten Durchführung 2019 wird man sie nicht umgehen können: «Das Thema ist in der Schweiz angekommen», sagt Stückelberger.

«Tendenz klar steigend»

Erst jetzt angekommen, muss man sagen. In Ländern wie Holland, Deutschland oder England ist es schon seit Jahrzehnten virulent. In der Schweiz dämpfte zunächst die komplexe und mit dem Staat verzahnte Finanzierung der Landeskirchen den Trend. Trotzdem sind allein in den letzten 25 Jahren rund 200 Kirchen, Kapellen und Klöster einer anderen Verwendung zugeführt worden. Das geht aus Stückelbergers Datenbank hervor. Nicht jedes Umnutzungsprojekt sei aber publik. Der Experte nimmt deshalb an, dass es inzwischen bereits um «weit mehr Objekte geht – Tendenz klar steigend».

Was also sind gute Ideen für den Umgang mit überzähligen Kirchen, was schlechte? Abriss, Verkauf, Vermietung und eigene, erweiterte Nutzung: Das sind laut Stückelberger zunächst die Möglichkeiten. Der Abriss von katholischen oder reformierten Kirchen ist bisher aber die Ausnahme. In Frage dafür kommen in erster Linie sanierungsbedürftige Bauten der Nachkriegszeit, die noch nicht unter Denkmalschutz stehen. Eine solche Ausnahme stellt die Markuskirche in Basel dar. Bei ihr fahren in naher Zukunft die Bulldozer auf.

Ein beträchtlicher Teil der 200 in der Datenbank erfassten Gotteshäuser wurde hingegen verkauft, an die siebzig an der Zahl. Darunter befinden sich auffällig viele methodistische und neuapostolische Kapellen. Wird eine solche in ein Wohnhaus oder ein Konzertlokal verwandelt, wirft das keine hohen Wellen, weil sich ein Quartier dadurch nicht wirklich verändert. Steht aber eine richtig grosse Kirche zur Debatte, ist es anders – und kann auch gehörig schiefgehen. So geschehen in St. Gallen mit der St.-Leonhard-Kirche, einem städtischen Wahrzeichen. Seit 13 Jahren ist sie geschlossen – und ein Ärgernis.

Die Konfessionslosen ansprechen

Die übrigen Kirchen wurden somit vermietet oder einer erweiterten Nutzung zugeführt. Auch Stückelbergers Empfehlungen gehen klar in diese Richtung. Es sei von Vorteil, wenn eine Gemeinde im Besitz ihrer Kirche und damit im Spiel bleibe. Gelinge es, sie Aussenstehenden zur Verfügung zu stellen, sei das für die Entwicklung der Institution Kirche auch ein «enormes Signal»: Seht her, unter unserem Dach finden Angebote statt, die nicht nur der kirchlich gebundenen Bevölkerung etwas bringen. Stückelberger: «Kirche muss sich einer konfessionslosen Gesellschaft gegenüber öffnen und zeigen, dass sie sich nicht aufgibt.»

Das Paradebeispiel dafür sieht er in der Luzerner Maihofkirche. Auch sie war sanierungsbedürftig. Die Gemeinde entschloss sich aber, Seelsorge und Quartierarbeit zu verbinden. Der Kirchenraum ist jetzt ein multifunktionaler Saal. Solche Projekte hätten nicht das Ziel, Gläubige und damit Steuerzahler zurückzugewinnen, sagt Stückelberger: «Es geht um den gesamtgesellschaftlichen Auftrag der Kirchen.»

Multifunktionalität lautet also das Stichwort. Und wenn Beatrice Tobler und Franziska Huber über die Zukunft der Berner Pauluskirche sprechen, reden letztlich auch sie über multifunktionelle Räumlichkeiten. Zum einen möchten sie ihr leider etwas abseitsstehendes, aber stark belebtes Kirchgemeindehaus aufgeben und unmittelbar bei der Kirche ein vielseitiges «Haus fürs Quartier» bauen – und damit das Gemeindeleben örtlich konzentrieren. Auch fürs eigentliche Kirchengebäude verfolgen sie eine Vorwärtsstrategie: Falls die Kirche von mehreren Partnern genutzt würde – «mit vollumfänglicher Kostenteilung», wie die Vorgabe lautet –, käme der Weiterbetrieb in Frage. Beatrice Tobler bezweifelt jedoch, ob eine rentable Nutzung, wie sie beim skizzierten Quartierhaus unter anderem dank Mietwohnungen vermutlich möglich wäre, auch bei der Kirche hinzukriegen ist.

Das Kirchenschiff als Hörsaal?

Trotz der Zweifel und der Schwierigkeiten: Ideen sind vorhanden. Eine betrifft die expandierende Universität der Bundesstadt. Sie hat Bedarf an grossen Räumen. «Das könnte eine Chance sein», sagt Beatrice Tobler: «Wir hätten einen verlässlichen Mieter. Es wäre mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein.» Konkret geht es um die Frage, ob die medizinische Fakultät den Kirchenraum als Vorlesungssaal benutzen könnte. Franziska Huber sieht darin kein Problem. Im Gegenteil, es würde sich ein Kreis schliessen. Bildung sei «urreformiert», sagt sie, gewissermassen Teil des reformierten Erbguts. Zudem seien die ersten Universitäten aus kirchlichen Institutionen hervorgegangen, aus Kloster- und Domschulen.

Aber bereits sind Einwände zu vernehmen. Wäre es zum Beispiel für andersgläubige Studierende zumutbar, in einer christlichen Kirche zu lernen? Theologin Huber schüttelt den Kopf ob dieser Frage. Anders als bei den Katholiken gelten reformierte Kirchenräume, zumindest theoretisch, nur dann als heilige Räume, wenn eine Gemeinde darin Gottesdienst feiert – die übrige Zeit nicht. Und Juristin Tobler meint: «Studierende sind erwachsen und können damit umgehen.» Ganz anders läge der Fall, wenn nichtchristliche Schulkinder in einer Kirche unterrichtet werden sollten.

Die grössten Hindernisse sieht sie anderswo: Der Kirchenraum ist nicht dafür ausgelegt, dauernd beheizt zu sein. Und die Orgel erst: hochempfindlich in Bezug aufs Raumklima. Oder eben die Bankreihen: ungeeignet als Hörsaalbestuhlung. Aber auch hier schlägt der Optimismus der beiden durch: Diese Probleme liessen sich bestimmt lösen. Gegenüber Projekten mit Hand und Fuss reagiere auch die Denkmalpflege aufgeschlossen: «Es ist ja ebenfalls nicht in ihrem Sinn, wenn wir die Kirche aufgeben und sie dann verlottert.»

Das könnten Worte von Johannes Stückelberger sein. Bei Kirchenumnutzungen sei viel mehr möglich, als man gemeinhin annehme, sagt er. So gibt es Kirchen, zum Beispiel in Olten oder Schaffhausen, in die Büroräume und eine Küche eingebaut wurden. Dafür wurde das Kirchgemeindehaus aufgegeben. Natürlich sei es immer eine Güterabwägung, «aber man darf nicht vergessen, den Symbolwert eines Kirchengebäudes in die Waagschale zu legen». Eine Kirche habe Potenzial, sei «Kapital in einem geistigen Sinn». Wer «die Marke Kirche» im öffentlichen Raum sichtbar machen wolle, schaffe das mit einem Gemeindehaus niemals so gut wie mit einer Kirche. Er rät den Kirchenvertretern deshalb, viel stärker das Gespräch mit der Öffentlichkeit zu suchen: «Sie müssen das Thema zum Stadtgespräch machen und aufzeigen, was alles möglich wäre in ihren Räumen.»

Das wiederum könnten die Worte von Franziska Huber sein. Es laufe ihrem Kirchenbild zuwider, sagt sie, wenn Kirchen sich nur ihrer selbst Willen erhalten möchten. Sie spricht von einem Traditionsabbruch, der sich vielerorts vollzogen habe: «Es gibt viele Kinder, die sind gar nicht mehr religiös sozialisiert.» Nun gelte es, den Beziehungsabbruch zu verhindern. Wenn die Kirchen ihre Räume für alle öffneten, wäre das ein folgerichtiger Schritt: «Wenn jemand zu uns kommt, mit uns isst oder feiert, spielt es doch keine Rolle, was seine Motive sind.»

Kirche als gebaute Manifestation

Kirchenräume für alle, obschon «alle» längst nicht mehr das Gleiche bedeutet wie früher: Das klingt nicht mehr nach «nur reformiert» oder «nur katholisch». Es klingt vielmehr nach interreligiösen «Offenen Kirchen» oder sogenannten City-Kirchen, wie es sie in mehreren Schweizer Städten bereits gibt. Und es erinnert an das, was der Berner Denkmalpfleger Jean- Daniel Gross am ersten Kirchenbautag festhielt: Kirchen seien nicht ausschliesslich als Symbole christlicher Religion zu verstehen. Sie seien – in einem sehr umfassenden Sinn und unabhängig von religiösen Gefühlen – Orte der Identifikation. Man müsse sie als eine «bauliche Manifestation einer wie auch immer gearteten Mitte unserer Gesellschaft» betrachten, sagte er. «Tief in unserem Unterbewusstsein halten wir sie für Garanten gesellschaftlicher, kultureller und spiritueller Stabilität.»

Schweizer Kirchen, die nicht mehr klassische Kirchen sind (nur in deutscher Sprache)

Dölf Barben ist Redaktor bei der Zeitung «Der Bund» in Bern

Beispielhaft gelöst: Maihofkirche Luzern

Die 1941 erbaute katholische St.-Josef-Kirche im Luzerner Maihofquartier hat eine besondere Erneuerung hinter sich. Statt das Pfarreizentrum wie üblich zu sanieren, beschloss die Kirchenleitung, das Ensemble auch an die Bedürfnisse der Quartier- und Stadtbewohner anzupassen. In der Kirche, deren Bänke ausgebaut wurden, lassen sich nun nebst Gottesdiensten Tagungen, Ausstellungen, Konzerte, Seminare sowie Bankette abhalten. Im Untergeschoss sind ein Kindergarten und eine Spielgruppe eingemietet.

Radikal entschieden: Markuskirche Basel

In der 1932 gebauten evangelisch-reformierten Markuskirche im Basler Hirzbrunnen-Quartier werden seit 2009 keine Gottesdienste mehr abgehalten. Die betroffene Kirchgemeinde zieht die radikalste aller möglichen Konsequenzen und hat den Abbruch der Kirche beschlossen. Er dürfte 2019 erfolgen. Verschwinden wird der das Quartier prägende schlanke, freistehende Glockenturm mit dem Turmhahn des renommierten Grafikers Celestino Piatti (1922–2007). Stattdessen sollen auf dem Gelände Wohnungen gebaut werden.

Schiefgelaufen: Leonhardkirche St. Gallen

Die Sanierung der reformierten Kirche St. Leonhard in St. Gallen, 1887 erbaut, hätte 4,5 Millionen Franken gekostet. Das war zu teuer für die Kirchgemeinde. Ein Abriss des unter Schutz stehenden Gebäudes mit gewinnbringender Verwendung der Parzelle kam nicht in Frage. So wurde die Kirche schliesslich für 45 000 Franken an einen Architekten verkauft. Er wollte sie in ein Kulturzentrum verwandeln mit Gastronomie, Konzerten, Theater, Filmvorführungen oder Modeschauen. Aus all dem wurde bisher nichts.

Comments (29)
  • Daniel Perret
    Daniel Perret 3 weeks ago
    Eine ganze Anzahl unserer älteren Kirchen stehen auf vorchristlichen Kultplätzen und befinden sich somit in einer sakralen Tradition von Kultbauten, welche durch darinterliegenden Energiegitter-Kreuzungen oder Ausgrabungen belegt und z.T. datiert werden können.
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  • Dario Schäffer
    Dario Schäffer 3 weeks ago
    In Bezug auf die Leonhardskirche in St. Gallen muss aber gesagt werden, dass sie lange Jahre hindurch, genauso wie die Elisabethenkirche in Basel und die Johanneskirche in Bern, als Offene Kirche - city Kirche - fungiert hat. Und zwar mit grossem Erfolg. Auch sie wurde als Kulturlokal in der ganzen Region bekannt. Finanzielle Schwierigkeiten und die notwendige Restaurierung haben schliesslich dazu geführt, dass sie verkauft werden musste. Aber die Erfahrung als Offene Kirche St. Leonhard ist sicher in der Stadt registriert und an sie muss erinnert werden. - Pfr. Dario Schäffer
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  • D.G.
    D.G. 3 weeks ago
    Die Kirchen sind allerdings ein Symbolbild, nämlich von systematischem Kindesmissbrauch und Pädophilie. Weshalb sie schützenswert sein sollen, ist mir schleierhaft. Abriss ist das Beste, was mit diesen Sinnbildern geschehen kann. Das ist mit Stalin-Statuen gleichzusetzen. Mir ist es noch so recht, wenn die Kirchen sowohl an Unterhalt der Bauten und an Prozesskosten/Schadensersatz und so weiter Pleite gehen. Good riddance.
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  • Wave Dancer
    Wave Dancer 3 weeks ago
    Die von Saudi Arabien finanzierten Islamisten in der CH werden freudig zugreifen! Die islamistisch demographische Bombe ist längst gezündet! Seht euch vor!
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  • Perrin
    Perrin 3 weeks ago
    Garder les églises ne pas démolir.
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  • Niklaus Durrer
    Niklaus Durrer 3 weeks ago
    Bitte die Kirchen nicht abreissen, weil sie in den Ortschaften oft schon alt sind und schön erhalten sind, obschon in dieser Zeit wenige in die Kirche gehen. Wir müssen bedenken, dass wir eventuell schwereren Zeiten entgegengehen und auf einmal könnten die Kirchen wieder mehr populär werden. Ich war in der Schweiz mehrmals auf Besuch und beim herumreisen war ich immer hingerissen, wie schön die Kirchen sind, vor allem in den vielen Dörfern, aber auch in grösseren Orten. Es wäre schade, wenn das verloren gehen würde.
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  • Maurice COTTET
    Maurice COTTET 3 weeks ago
    Ma fille est musulmane et vit à Genève et se plaint depuis plusieurs années du manque de mosquées en Suisse pour la pratique de sa religion.

    Dans un esprit d'ouverture inter-religions, les églises pourraient être adaptées non seulement au culte musulman qui représente un vingtième de la population, mais aussi bien entendu à d'autres religions qui en feraient la demande.
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    • Renaud DUBOIS
      Renaud DUBOIS 2 weeks ago
      Maurice, la décroissance de la pratique religieuse chrétienne n'est pas une fatalité, les époques passent et ne se ressemblent pas. Quand nous aurons expliqué à nos enfants la force du symbole inscrit sur notre drapeau, une spiritualité nouvelle pourra renaître dans leur esprit et remplacer les catalogues du commerce et les injonctions comminatoires et autoritaires venues d'ailleurs. Rouvrir les église au Monde, bonne idée. Favoriser l'arrivée d'autres pratiques qui ont fait le malheur de leurs pays d'origines, c'est beaucoup moins futé !
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    • Gilles BERANGER
      Gilles BERANGER 2 weeks ago
      Démolir une église c'est démolir une partie de notre culture, de notre civilisation.Le multiculturisme a ses limites et on en connaît certaines dérives plus que préoccupantes. Par ailleurs n'aborder ce problème que sur le plan financier et choquant.C'est nier l'aspect historique donc chrétien de nos racines.
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    • Denys Philippe
      Denys Philippe 2 weeks ago
      Scandale
      Nous sommes chrétiens et nous ne pouvons admettre pareil sacrilège.
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    • Nix Mati
      Nix Mati 2 weeks ago
      Ta goule, the last thing Switzerland needs is a mosque! This religious practice should be banned all over the world.
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    • C Marche
      C Marche 2 weeks ago
      Le jour ou nous pourrons pratiquer sans risque notre religion chretienne dans les pays musulmans, peut-être pourrons nous revoir la question mai pour l'instant et au vu de ce qui se passe, je hais l'idée d'installer des mosquées dans nos églises.
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    • Jean-Marc Salvadé
      Jean-Marc Salvadé 3 days ago
      Gardons-nous bien d'islamiser la Suisse!
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  • Fabienne Raines
    Fabienne Raines 3 weeks ago
    L'idee de transformer une eglise en centre communautaire serait ideale mais pas rentable financierement .

    Mais l'activite communautaire est souvent plus importante que le benefice
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  • Max Luethi
    Max Luethi 3 weeks ago
    Etwas fehlt
    Jesus Christus ist der Herr über alles...
    Vergessen Sie dies bitte nie....
    Alles kommt von Ihm
    Wir sind zu selbstherrlich geworden und leben wie
    zu Noah's Zeit

    Max Luethi, Spotswood NJ, USA
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    • Monika Deveraux-Tschuor
      Monika Deveraux-Tschuor 1 week ago
      So true ! Sadly people have it so good, they don't need God anymore. One day, when it's too late, they'll call out to God to save them. Hard times coming for godless Europe. But in hard times people turn back to God. A church can be full of people but not have God present, Christians, people, are the church. I'm sad for all the lost souls.
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  • Hugo Yonke
    Hugo Yonke 3 weeks ago
    Die Situation um die Kirchen ist symptomatisch für die abscheulichen, meist vertuschten Verbrechen des Klerus an Jungendlichen in den letzten 25 Jahren.
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  • Bertiz Benhamid
    Bertiz Benhamid 3 weeks ago
    Why Christianity is shrinking?
    It is shrinking because people are too busy in our indulgent society to be religious or they don't find that Christianity is open and relevant enough to meet their needs.
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  • Jean-Benoit Levy
    Jean-Benoit Levy 3 weeks ago
    Du centre communautaire aux centres multi-religieux pluri-fontionels, il n'y a qu'un pas à franchir. Imaginons que au lieu de séparer les croyances, nous pourrions renforcer l'esprit de communautés en partageant. En offrant ces espaces pour diverses religions, nous pourrions offrir à nos quartiers une plus grande liberté de croyance, flexibilité d'usage, et respect vers l'autre. ( vendredi pour les musulmans / Samedi pour les israélites, Dimanche pour les chrétiens ) Reste quatre autres jours pour diverses fonctions de vie de quartier et autres activités communautaires.
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  • Christopher Egli
    Christopher Egli 3 weeks ago
    I'm an American; both my parents were Swiss, my father was an architect. I hope the decision of which churches to save and which to demolish is made mostly on aesthetics; if they're of artistic interest because of their design, they should be saved and renovated for other purposes. Beyond that, I don't mind saying I find it delightful that there are decreasing numbers of religious people in Switzerland, and I wish that were the case everywhere, especially here in the US.
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  • Joelle Osman
    Joelle Osman 2 weeks ago
    Il manque cruellement de logements à Genève. Pourquoi ne pas les transformer en lieu d’hébergement d’urgence ou communautaire pour personnes démunies et à la rue ?
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  • Paul Lehmann
    Paul Lehmann 2 weeks ago
    Wann will die Landeskirche zurück zum Evangelium und klare Wort Gottes Verkündigen? Gibt den Menschen wieder Geistliche Speise, dann werden die Kirche wieder voll, denn die Menschen hungern nach Wahrheit. Siehe Gellert-Kirche in Basel.
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  • Mayer Margrit
    Mayer Margrit 2 weeks ago
    Diese Kirchen mit Wohnungen ausbauen.
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  • jean.marc Delforge
    jean.marc Delforge 2 weeks ago
    Il ne faut pas hésiter à démolir les églises en surnombre, et concentrer son effort sur celles qui sont encore utilisées. A quoi bon dépenser tant d efforts, les mentalités évoluent, cette situation m attriste beaucoup
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  • A. Heggli
    A. Heggli 2 weeks ago
    I agree that unoccupied Catholic or Reform churches should be put to use as Community Centers, Artist Cooperatives, or sold to families who can afford to renovate them into unique and historic homes. The use should not, however, be in any way used to perpetuate the islamist migrant crisis which is taking over Europe. Switzerland was a safe haven for the Jews during the war, and now, because of political correctness, Switzerland is allowing in not only the enemy of the Jewish race, but the enemy of all of Western Civilization. Switzerland needs to "Swexit" the Schengen Agreement.
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  • Sonja Kunz
    Sonja Kunz 2 weeks ago
    Die Freikirchen mit ihren gesichtslosen grauen Hallen wären doch potentielle Mieter der schönen alten Kirchen!
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  • Toni Kuhn
    Toni Kuhn 2 weeks ago
    In Pazcuaro, Mexiko wurde vor vielen Jahren eine Kirche in eine Bibliothek verwandelt.
    J'ai vu a Dehli un temple qui servaiit a quatres différentes réligions.
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  • Susanne Singh, GB
    Susanne Singh, GB 2 weeks ago
    To save them from closing down, quite a flew churches have made efforts to widen their appeal. One example is the Swiss Church in London which dates from the 18th century. Following a dwindling congregation and rising costs, it was decided to expand its use, for example, allowing access for the holding of cultural events such as music recitals, talks and exhibitions, whilst still remaining a Protestant place of worship where Sunday services, christenings and marriage ceremonies take place. After a major refurbishment project in 2011, the church is now a vibrant multifunctional centre, welcoming people of different religions and backgrounds including the homeless that live in the neighbourhood.
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  • Ernst Ruetimann, Trang
    Ernst Ruetimann, Trang 6 hours ago
    Als Protestant in der Schweiz in den Fünfziger- und Sechzigerjahren aufgewachsen, musste ich schon früh feststellen, dass mit den Weltreligionen etwas stark im Argen lag. Als Nichtgläubiger muss ich trotzdem die Leute bewundern, welche trotz der modernen Aufklärung sich fest an den Glauben klammern; seien das Christen, Muslime, Hindus, Taoisten, Buddhisten oder andere Glaubenrichtungen! Zu den Gotteshäusern: Falls sie ein schützeswertes Bauwerk darstellen, sollen sie anderweitig genutzt werden für die Bevölkerung.
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