Nachrichten

Sommaruga ruft den Klimaschutz in Erinnerung

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga forderte im Juni, der Klima- und Naturschutz gehöre «wieder zuoberst» auf die politische Agenda. Die Klimakrise sei nämlich wegen der Corona-Pandemie keineswegs verschwunden. Das Leben, insbesondere jenes unserer Nachkommen, hänge entscheidend davon ab, «ob wir jetzt die richtigen Massnahmen treffen», sagte Simonetta Sommaruga.

Parlament beschliesst Klimasteuer auf Flugtickets

Fliegen wird teurer. Denn: Das Schweizer Parlament hat im Juni die Einführung einer Abgabe auf Flugtickets beschlossen. Tickets werden je nach Klasse und Reisedistanz um 30 bis 120 Franken verteuert. Es handelt sich um eine klimapolitische Lenkungsabgabe: Wer nicht fliegt, profitiert von der Neuerung, denn mehr als die Hälfte der neuen Einnahmen soll an die Bevölkerung zurückerstattet werden. Zusätzlich wird ein neuer Klimafonds geäufnet. Vor den Wahlen im Herbst 2019 war die Flugticketabgabe im Parlament noch chancenlos. Der nun gefällte Entscheid ist somit Ausdruck eines Stimmungswandels.

Der Bundesrat will Postfinance aufwerten

Postfinance zählt zu den wichtigsten Finanzinstituten der Schweiz. Aber das Unternehmen, zu 100 Prozent im Besitz der Eidgenossenschaft, darf keine Kredite gewähren. Deshalb wird es für Postfinance zunehmend schwierig, Gewinne zu erwirtschaften. Nun schlägt der Bundesrat vor, Postfinance teilweise zu privatisieren und mit gewissen Einschränkungen den Zugang zum Kredit- und Hypothekargeschäft zu gewähren. Definitiv entschieden ist noch nichts. Bis im September 2020 können Parteien und Interessenvertreter ihre Meinung zum Vorschlag der Regierung einbringen.

Die «Ehe für alle» nimmt wichtige politische Hürde

Homosexuelle Paare sollen in der Schweiz heiraten dürfen. So will es der Nationalrat. Er hat sich im Juni nach rund sieben Jahren Vorbereitungszeit überraschend klar für die sogenannte «Ehe für alle» ausgesprochen. Er sagte auch Ja zur umstrittenen Samenspende für lesbische Paare. Der Nationalrat vertritt somit eine gesellschaftspolitisch progressivere Position als noch vor den Wahlen 2019.

Littering à la Suisse: Wer lässt kiloweise Gold liegen?

Waren Sie im Oktober 2019 zufällig in der Schweiz und haben im Zug von St. Gallen nach Luzern ein Paket voller Goldbarren achtlos liegen lassen? Die Luzerner Polizei rätselt seit Monaten, wem der rund 180 000 Franken teure Schatz gehören könnte. Die bisherige Suche nach dem Eigentümer oder der Eigentümerin blieb erfolglos, weshalb sich die Polizei jetzt an die Öffentlichkeit wandte.

Kommentare (1)
  • Diane Hobiger, Australia
    Diane Hobiger, Australia am 26.07.2020
    Gold bars lost in the train ?!? Me! me! me! (only joking :) )
    Übersetzung anzeigen

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