Die Schweiz schlitterte ebenso diszipliniert wie privilegiert durch die Corona-Krise

Das Leid lässt sich nicht wegdiskutieren. 2000* Menschen sind in der Schweiz an Covid-19 gestorben. Zehntausende haben ihre Arbeit oder ihre Perspektive verloren. Hunderttausende werden die Folgen der Corona-Pandemie auf Gesellschaft und Wirtschaft noch für Jahre spüren. Gleichwohl sagen sich viele Schweizerinnen und Schweizer: Es hätte schlimmer kommen können. – Ein Einordnungsversuch.

Stets im Vordergrund: Alain Berset und Daniel Koch, die zwei prägenden Gesichter während dem Corona-Höhepunkt.

Stets im Hintergrund: Die Teams in den Intensivstationen wie hier im Spital «La Carità» in Locarno, im besonders stark betroffenen Kanton Tessin. Fotos Keystone

Einordnung aus Schweizer Perspektive

*) Stand 1. Juli 2020 gemäss Auswertung des Statistikamtes des Kantons Zürich: 31 827 Fälle, 1965 Verstorbene

Ist das nun bereits die Rückkehr zur vertrauten Normalität? Das fragten sich Anfang Juni in der Schweiz viele. Während anderswo – etwa in Brasilien – das Virus das Leben erst richtig lähmte, lockerte der Bundesrat die Schweizer Corona-Restriktionen zügig. Subito füllten sich Strassencafés mit Leben, Fluss- und Seeufer wurden zu Picknick-Meilen, Geschäfte warben wieder um Kundschaft – und alles war durchzogen vom strengen Parfüm von Desinfektionsmittel.

Doch «Normalität» ist die klar falsche Etikette. Die Folgen der Pandemie prägen weiterhin bis in alle Verästelungen den Alltag: Mehr als ein Drittel aller Erwerbstätigen kennt jetzt die Kurzarbeit; Tausende haben ihren Job ganz verloren; und die Furcht, auf die erste Corona-Welle könne eine zweite folgen, bleibt präsent. Die pandemiebedingten gesellschaftlichen Verwerfungen und ökonomische Erschütterung dürften das Land noch für Jahre prägen. Fürs abschliessende Bilanzieren ist es zu früh.

Erlaubt ist die Frage, wie die Schweiz den epidemiologischen Höhepunkt der Krise meisterte. Der allgemeine Tenor: zwar ernsthaft erschüttert, trotz allem Leid aber auch erstaunlich gut und diszipliniert. Der Schrecken über die hochschnellenden Fallzahlen und die plötzliche Fragilität von allem Vertrauten war hierzulande nicht geringer als anderswo. Aber das Corona-Regime blieb recht milde, weil die allermeisten den behördlichen Weisungen folgten, diszipliniert ihren Bewegungsradius stark einschränkten und gleichzeitig eine vielfältige Nachbarschaftshilfe keimte.

Die Voraussetzung für dieses Verhalten schuf letztlich der Bundesrat. Er trat zu Beginn der Krise geeint auf, setzte ganz auf seine Pandemieexperten und blieb in der Folge berechenbar und verständlich. Er appellierte an die Selbstverantwortung des Einzelnen – auch punkto Bewegungsfreiheit und Schutzmassnahmen: Weder ein totales «Confinement» noch eine Maskenpflicht wurden verfügt. Und die Behörde schuf bei ihren vielen Auftritten Bilder von einprägsamem, ikonenhaftem Charakter: Auf der einen Seite Gesundheitsminister Alain Berset mit seinem flammenden Mantra «Bleiben Sie zuhause!», auf der anderen Seite der Mediziner Daniel Koch, der als oberster Pandemiespezialist der Nation ruhig und nüchtern darlegte, was er weiss – und wichtiger noch: was er nicht weiss.

Das Beispiel Schweiz zeigt zugleich, wie wichtig in Krisen die weitreichende materielle Absicherung wird. Das Auffangnetz, das sich entfaltete, war stark. Die Staatshilfe für den Einzelnen – Stichwort Kurzarbeitsentschädigung – reicht wesentlich weiter als in vielen anderen Ländern. Und die Staatshilfe für Firmen in Bedrängnis ist weit entschiedener als im umliegenden Europa: Der Staat bürgt zu 100 Prozent für die Hilfskredite, die die Firmen unbürokratisch bei ihren Hausbanken abholen durften. Ausländische Medien kommentierten dies fast verklärend. In den Worten des Deutschen Magazins Focus: «Von solchen Verhältnissen können deutsche Firmenchefs nur träumen.»

Verklärung ist aber nicht angebracht: Die Schweiz war nicht besser auf die Pandemie vorbereitet als andere Industrienationen. Das Land verfügte zwar über eine nationale Spitalplanung für den Pandemiefall. Aber die Kantone hatten diese Pläne – ganz sparbewusst – nicht umgesetzt. Die Lager für wichtige medizinische Güter waren keineswegs voll, sondern halbleer. Und auch die Disziplin der Schweizerinnen und Schweizer war endlich. Im Mai begann die Geduld zu schwinden. Aber im Juni setzte der Bundesrat der steigenden Ungeduld ein Ende.

Und was wird die Schweiz in den nächsten Monaten weiter beschäftigen?

Das Verhältnis zwischen den Generationen hat sich auf lange Sicht verändert. Insbesondere für die Betagten bleiben die letzten Monate eine einschneidende Erfahrung. Weiterlesen.

Die Arbeitslosigkeit wird in der Schweiz weiter steigen. Eine Rezession erscheint als wahrscheinlich. Weiterlesen.

Kinder und junge Erwachsene werden in ihrer Laufbahn den Corona-Knick vielleicht ein Leben lang spüren. Weiterlesen.

Die Wochen des einfachen und enthaltsamen Lebens werden – vielleicht – zu einer Schlüsselerfahrung. Vielleicht bildet sie den Nährboden für einen gesellschaftlichen Wandel von noch unbekanntem Ausmass; vielleicht aber auch gar nicht. Weiterlesen.

Nach der Corona-Krise in die Ferien? Ja. Aber im Tourismusland Schweiz fehlen jetzt all die Gäste aus China, Korea, Indien. Weiterlesen.

Frage: Was passiert in existenziell erscheinenden Zeiten mit dem Humor? Antwort: In der Schweiz wurde der Humor zu Beginn der Corona-Pandemie plötzlich ganz regierungstreu. Weiterlesen.

Ihn wünscht man sich als väterlichen Hausarzt: Dr. Koch, der Pandemiespezialist der Nation, der während der Krise schier Kultstatus erlangte. Weiterlesen.

Kommentare (18)
  • Daniel Trächsel D-Marzell
    Daniel Trächsel D-Marzell am 23.07.2020
    Ich finde die Schweiz hat sich sehr seriös mit Corona beschäftigt, natürlich ist es schlimm, wenn Menschen die Perspektive oder die Arbeit verlieren, aber die Schweiz hat schnell und für einmal unbürokratisch geholfen. Leider gab es auch wieder miese Tricks um sich zu bereichern.
    Aber im Gegensatz zu vielen EU-Ländern war die Schweiz sehr schnell mit der Hilfe.
    Erst hinterher hat die Regierung Fragen gestellt. Erst geholfen und danach die Sicherung, dies hat einen Seltenheitscharakter,
    so einen Zug habe ich bisher in der Schweiz noch nie erlebt. Auch wenn ich Privat in der EU wohne aber als kleiner Unternehmer wurde ich seriös, einfach und schnell unterstützt. Da ich auch in der EU Unternehmer bin, dauerte die Hilfe in der EU beinahe 5 Wochen und in der Schweiz 3 Tage!
    Dies sollte man sich einmal vor Augen halten!
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  • Veronique Oeuvray Hombourger France Ville la grand
    Veronique Oeuvray Hombourger France Ville la grand am 25.07.2020
    Infirmière en psychiatrie Suissesse diplôme suisse en 1980, résidant en France voisine proche de la frontière, par mariage avec un citoyen français , 63 ans avec des pb de santé, j’ai été en arrêt de travail pendant 3 mois pour éviter une contamination du Covid , qu’elle ne fut pas ma surprise à mon retour au taf, d’apprendre alors que les consignes étaient de contrôler la température des patients 2 fois par jour, et d’une impossibilité d’obtenir les capuchons à mettre sur le seul et unique thermomètre de l’unité ( 21 patients quand même ! )
    Mes collègues ont dus garder les capuchons prévus à usage unique...dans des petits gobelets avec le nom du patient pour les réutiliser à plusieurs reprises !
    Non mais on marche sur la tête !
    Et non la Suisse n’était pas plus prête que les autres pays alentours !
    Mon père doit se retourner dans sa tombe!
    Dans mon enfance la protection civile demandait à chaque famille d’avoir toujours un stock d’huile, de farine, de riz et je sais plus quoi, en cas de guerre...la Suisse n’a plus été en guerre depuis qq chose comme 1850 !
    Mais comme les autres, les stocks coûtent chers, alors on a opté pour le flux tendu, acheter au meilleur prix ailleurs, idem pour les médicaments, et tout à coup on se retrouve non pas le bec mais au minimum la tête, voir le corps entier dans l’eau..et on se noie !
    En tout cas cette pandémie donne matière à réflexion pour l’avenir ! Messieurs les gestionnaires !
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  • Veronique Oeuvray Hombourger France Ville la grand
    Veronique Oeuvray Hombourger France Ville la grand am 25.07.2020
    No problème !
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  • Pierre Noverraz résident en France du sud
    Pierre Noverraz résident en France du sud am 25.07.2020
    Bravo Véronique, j'ai servi mon Pays, la Suisse, j'ai oeuvrer dans le domaine hospitalier, mais à ce jour, la Suisse n'est plus du tout ce quelle était. Je suis binational et je ne pense pas, un jour, retourner en Helvétie."y-en a point comme nous" n'a plus lieu d'être. En effet, il faudra que les édiles méditent tout cela calmement.
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  • Reto Derungs, Dominikanische Republik / Higuey
    Reto Derungs, Dominikanische Republik / Higuey am 25.07.2020
    Na ja, ich finde es schade, dass der Beitrag direkt mit einer Fehlinformation startet. Es sind in der Schweiz keine 2'000 Menschen an COVID-19 gestorben. Man weiss nicht, ob die Menschen mit oder an COVID-19 gestorben sind. Deshalb verwendet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in seinen Berichten immer die Formulierung: "Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten COVID-19-Erkrankung". Der bekannte deutsche Gerichtsmediziner und Pathologe Prof. Dr. Püschel aus Hamburg sagte, nachdem er mehrere hundert "Coronatote" obduziert hatte, dass niemand am Coronavirus gestorben sei. Die Todesursache sei immer eine andere gewesen. Andere Studien sprechen davon, dass nur bei rund 4 % der "Coronatoten" das Virus die eigentliche Todesursache war. Das es so ist zeigt sich auch sehr schön daran, dass es weder in Deutschland noch in der Schweiz zu einer Übersterblichkeit kam. Der K-Tipp hat das in einem Beitrag sehr schön aufgezeigt. Die allermeisten dieser Menschen wären also auch gestorben, wenn sie keinen positiven COVID-19 Test gehabt hätten. Ansonsten finde ich den Beitrag gut.
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    • Bertiz Benhamid, Sioux Falls, SD, USA
      Bertiz Benhamid, Sioux Falls, SD, USA am 25.07.2020
      Genau auf den Punkt gebracht.
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    • Marc Lettau, Redaktion «Schweizer Revue»
      Marc Lettau, Redaktion «Schweizer Revue» am 26.07.2020
      Die Aussage von Herrn Derungs, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) jeweils die Formulierung "Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung" verwendet, ist korrekt.
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    • Richard Hubbard, Texas, USA
      Richard Hubbard, Texas, USA am 27.07.2020
      Au es "jo gnau" us Texas, y'all.
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    • Herbert Hermatschweiler, Portugal
      Herbert Hermatschweiler, Portugal am 30.07.2020
      Es ist genauso falsch zu sagen "jemand ist an Covid-19 gestorben" wie es falsch ist "jemand ist an HIV gestorben". Richtig ist, dass beide Viren schuld an den Todesfällen sind, wenn nicht direkt, dann als Auslöser, Beschleuniger von bestehenden Pathologien.
      Leider sehe ich immer wieder, dass gewisse Leute, so versuchen diese Pandemie zu beschönigen, so als wäre der Virus "gar nicht so schlimm".... nur "eine kleine Erkältung" usw.
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  • Guillaume de Syon, Lancaster, Pennsylvanie, USA
    Guillaume de Syon, Lancaster, Pennsylvanie, USA am 25.07.2020
    Je suis d'accord qu'il y avait un système d'aide en place, et surtout que le gouvernement fédéral a travaillé très dur pour aider tout le pays (contrast USA, où on nage en plein délire, sauf dans les états où les gouverneurs ont un peu de bon sens). Ça m'aidait de savoir que ma mère à Genève pouvait faire appel à de l'aide si nécessaire. Mais pour toute la sous-classe qui oeuvre dans les hôtels, les restaurants, le nettoyage, etc. beaucoup d'entre eux n'avaient pas le soutien nécessaire. Par example, la longue file de gens attendant un avitaillement de nourriture de base aux Vernets (Genève) en dit beaucoup, surtout que nombres d'entre eux étaient des résidents légaux. On a tous du travail pour se préparer à la seconde vague qui malheureusement viendra.
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  • Leonardi Luc, Mongolie, Ulaanbaatar
    Leonardi Luc, Mongolie, Ulaanbaatar am 26.07.2020
    "A traversé la crise"... "A souffert"... "Aurait pu être pire"... "A surmonté la crise"... La pandémie n'est pas terminée: la seconde vague est bien en forme, notamment en Chine, au Japon, en Corée, en Inde. Et les demi-mesures de confinement-mais-avec-exceptions ne vont pas améliorer les choses. Si on veut se débarrasser de cette pandémie, il faut appliquer les recommandations des professionnels de l'OMS. Sinon, on continue volontairement à propager le virus. D'accord, c'est pas drôle, ni facile. Mais une pandémie est une pandémie, pas un simple rhume. Billevesées ? Attendons la seconde vague après les mouvements de foule des vacanciers...
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  • Marc Lettau, Redaktion «Schweizer Revue»
    Marc Lettau, Redaktion «Schweizer Revue» am 26.07.2020
    Liebe Leserinnen und Leser,

    Wir veröffentlichen gerne Kommentare mit direktem Bezug zu den Beiträgen der aktuellen "Schweizer Revue". Punkto Corona-Pandemie hat sich die "Schweizer Revue" darauf fokussiert zu beschreiben, wie die Schweiz bisher mit der Pandemie umgegangen ist und welche Folgen im schweizerischen Alltag weiterhin dominieren.

    Nicht Gegenstand unserer Berichterstattung sind Fragen zur Herkunft des Virus, zu medizinischen Aspekten, zur Gefährlichkeit oder Harmlosigkeit des Virus und zur Vielzahl der leidenschaftlich vertretenen Corona-Theorien. Wir veröffentlichen zu diesen Fragen keine Kommentare.

    Danke für Ihr Verständnis.

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    Dear Readers,

    We are happy to publish comments directly related to the content of the current "Swiss Review". Regarding the corona pandemic, "Swiss Review" has focused on describing how Switzerland has dealt with the pandemic so far and what consequences continue to dominate everyday life in Switzerland.

    Our reporting does not deal with questions about the origin of the virus, medical aspects, the danger or harmlessness of the virus, or the multitude of passionately advocated corona theories. We do not publish any comments on these questions.

    Thank you for your understanding.
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    • Christian Rais, Chile
      Christian Rais, Chile am 28.07.2020
      Sehr geehrter Herr Lettau,
      mir ist es klar, dass viele Themen um den COVID-19 herum anzugehen wären und es durchaus den Rahmen Ihrer Zeitschrift sprengen kann, doch erlebe ich als Arzt Ihren Kommentar, respektive Ihre Anweisung als leichte Zensur. Mit freundlichen Grüssen
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  • Adrien Loewensberg, Portugal
    Adrien Loewensberg, Portugal am 26.07.2020
    Effectivement la Suisse - comme beaucoup de pays - n'était malheureusement pas préparée, c'est un fait. Les pays qui étaient préparés ont eu beaucoup moins de dommages (Corée du Sud, Hong-Kong, Taïwan, Singapour, etc.). Cela servira-t-il de leçon ? On peut en douter compte tenu du manque de sens critique du 4ème pouvoir.
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  • Richard Hubbard, Texas, USA
    Richard Hubbard, Texas, USA am 27.07.2020
    Switzerland avoided the "worst" because it was not the target of the hysteria perpetrated by the WHO and CDC, enabled by mass media. The paralysis of our nations is to rebalance world power seeking mainly the following:

    1. Destroy Trump (good luck if law and order still exists)
    2. Weaken and nullify America as global leader
    3. Hasten the collapse of the USD as reserve currency
    4. Identify those citizens who submit and those who do not

    The worst is yet to come for many, but hopefully Switzerland will somehow remain a paradise of order. Invest in border control....
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  • Peter Schwerzmann, Pattaya, Thailand
    Peter Schwerzmann, Pattaya, Thailand am 27.07.2020
    Schliessen der Restaurants, Bars, Clubs ist erst der Anfang. Unsere Politiker versuchen der Bevölkerung Tag für Tag das Gefühl zugeben, sie hätten die aktuelle Situation unter Kontrolle. Nach der Abschottung durch den Staat von Freunden und Familie, kann niemand absehen, welche Rechte der Staat uns als nächstes nehmen möchte. Auch Kirchenbesuche nur noch mit Maske. Weltweit droht ein wirtschaftlicher Totalzusammenbruch dank globalem Produktionsstop. Wenn das noch lange anhält, brechen Staaten zusammen und das Chaos bricht aus.
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  • Ben Dover, Thaïlande
    Ben Dover, Thaïlande am 29.07.2020
    Vous me faites bien rire avec votre préparation. Je suis en Thaïlande et presque pas de covid. Même un pays du tiers-monde (la Thaïlande) fait mieux que le plus riche du monde, la Suisse.
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    • Herbert Hermatschweiler, Portugal
      Herbert Hermatschweiler, Portugal am 30.07.2020
      C'est plutôt vous qui me faites "rire" (jaune), quand vous tentez de comparer un pays comme la Thailande, avec seulement 10000 tests effectués par million d'habitants, avec la Suisse, qui a fait jusqu'à maintenant près de 100000 tests par million d'habitants.
      On pourra facilement déduire, qu'avec une proportionalité de tests, le chiffre réel de cas en Thailande pourra facilementètre 10 fois plus élevés, donc aux alentours de 30000 au moins, sinon beaucoup plus, vu l'enorme nombre de assymptomatiques.
      Autre chose: dans les pays asiatiques existe depuis longtemps l'habitude d'utiliser des masques, dès que quelqu'un est malade, ne serait-ce qu'une simple constipation, afin de protéger les autres. Une habitude dont on est encore loin en occident, malheureusement.
      Au lieu de rire, vous devriez peut-être mieux penser avant d'écrire....
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