Die Corona-Krise in der Schweiz

Eingefärbte elektronenmikroskopische Aufnahme des Virus Sars-CoV-2. Foto iStock

Corona-Fälle in der Schweiz: Steile Kurve

Von 1 auf 10 000 Fälle in einem Monat: Am 25. Februar 2020 registrierte die Schweiz ihren ersten Corona-Fall. Einen Monat später, am 25. März, waren es bereits 10 000 Fälle. Die fatale Bilanz nach dem ersten Corona-Monat: 150 Verstorbene. Nur fünf Tage später, am 30. März, lag die Zahl der Opfer bereits bei über 300, dies bei über 15 000 Infektionsfällen. Das heisst: Nach dem ersten Monat blieb in der Schweiz die Kurve der Corona-Statistiken sehr steil. Es dominierte die Sorge einer kompletten Überlastung der Intensivstationen der Schweizer Spitäler. Einen guten Monat später, nach der Übersetzungs- und Korrekturphase der vorliegenden Ausgabe der «Schweizer Revue», waren bereits 1460 Opfer zu beklagen, dies bei 29 700 registrierten Infektionsfällen (Stand 30. April 2020).

Die Corona-Krise und die Inhalte der «Schweizer Revue»

Viele Inhalte der letzten «Schweizer Revue» wurden erarbeitet, bevor das Corona-Virus die Schweiz erfasste. Das Heft 2/2020 enthielt deshalb Inhalte, die nicht mehr dem letzten Stand der Aktualität entsprachen, so etwa die Ankündigungen auf wichtige Volksabstimmungen. Diese wurden zwischenzeitlich verschoben. Weil der Produktionsweg der in vier Sprachen und 13 regionalen Versionen erscheinenden «Revue» komplex ist, waren Anpassungen nicht mehr möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis. Die nun vorliegende aktuelle «Revue» (Redaktionsschluss 26. März 2020) ist zu Beginn der Eskalierung der Krise in der Schweiz entstanden. Auch sie ist nicht in allen Teilen so, wie wir uns das wünschen. Zu beachten ist weiter, dass die meisten in den Regionalnachrichten angekündigten Anlässe nicht oder nicht in der angekündigten Form stattfinden können.

Probleme bei der Postzustellung treffen auch die «Schweizer Revue»

Wegen dem Zusammenbruch der Transportkapazitäten kommt es weltweit zu Schwierigkeiten bei der Postzustellung. Viele Lieferungen treffen deutlich später als üblich ein oder können gar nicht zugestellt werden. Das trifft auch die «Schweizer Revue». Leserinnen und Leser der gedruckten Ausgabe wird empfohlen, nötigenfalls auf die den genau gleichen Inhalt bietende Online-Version auszuweichen: www.revue.ch. Der Zugriff auf die Inhalte der Online-Ausgabe ist kostenlos und erfordert keine Registrierung.

Herausforderung für Schweizer Rentnerinnen und Rentner

Im Ausland lebende Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die eine AHV- oder IV-Rente beziehen, müssen jedes Jahr bei der Zentralen Ausgleichskasse in Genf (ZAS) eine beglaubigte Lebensbescheinigung einreichen. Wegen der Corona-Pandemie ist es in vielen Ländern schwierig geworden, Behörden aufzusuchen, Fristen einzuhalten und Dokumente postalisch zu verschicken. Rentnerinnen und Rentnern wird deshalb empfohlen, ihre Anfragen oder die Dokumente per E-Mail an sedmaster@zas.admin.ch zu senden. Von Telefonanrufen ist wegen der enormen Auslastung der ZAS-Telefonzentrale wenn möglich abzusehen. Für weitere Informationen wird auf die Webseite www.zas.admin.ch verwiesen. Diese wird laufend aktualisiert.

Mehr zum Thema
Wie die Schweiz den ersten Monat mit dem Corona-Virus erlebte. Eine persönliche Chronik.

Der Bundesrat verschob die Volksabstimmungen vom 17. Mai

Der Bundesrat hat am 18. März 2020 beschlossen, auf die Durchführung der eidgenössischen Volks- abstimmung vom 17. Mai 2020 zu verzichten. Für alle hängigen eidgenössischen Volksbegehren (Volksinitiativen und fakultative Referenden) sollen zudem die Sammel- und Behandlungsfristen während einer begrenzten Zeit stillstehen. Der Bundesrat wird eine entsprechende Verordnung beschliessen. Ausserdem empfiehlt er den Kantonen und Gemeinden ausdrücklich, Gemeindeversammlungen nur in zwingenden Fällen zu bewilligen.

Die Abstimmungsvorschauen in der letzten «Revue» zum Jagdgesetz und zur Begrenzungsinitiative der SVP bleiben inhaltlich gültig, einzig der genannte Abstimmungstermin ist nicht mehr aktuell und muss neu festgesetzt werden.

Distanz halten, Hände waschen, zuhause bleiben: Inzwischen wird die Präventionskampagne des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) von den allermeisten sehr strikte eingehalten. Mehr Infos: ogy.de/corona-bag

Blockiert im Ausland? Mit Sonderflügen des Aussendepartements (EDA) wurden bereits viele zuvor im Ausland blockierte Schweizerinnen und Schweizer repatriiert. Mehr Infos: ogy.de/corona-eda

Die meisten Schweizer Medienhäuser führen laufend aktualisierte online-Dossiers zur Corona-Pandemie und ihrer Auswirkung auf die Schweiz. Ein auch auf die Fünfte Schweiz zugeschnittenes Dossier führt beispielsweise Swissinfo (www.swissinfo.ch).

Mehr Infos: ogy.de/corona-swissinfo

 

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