«Internationale Beratungstage» bieten wertvolle Informationen zum Thema Rentenversicherung

Wer im Ausland lebt und in der Schweiz erwerbstätig ist oder war, erhält in einigen Ländern der EU an «Internationalen Beratungstagen» persönliche und kostenlose Beratung zu den Rechten und Pflichten im Bereich AHV/IV. An zahlreichen Beratungstagen beteiligen sich auch Experten der Schweizerischen Ausgleichskasse.

«Internationale Beratungstage» bieten wertvolle Informationen zum Thema Rentenversicherung

In mehreren Ländern der Europäischen Union bieten die öffentlichen Sozialversicherungsinstitutionen in grösseren Städten sogenannte «Internationale Beratungstage» an, dies in der jeweiligen Landessprache. Dabei können auch die Sozialversicherungswerke von Immigranten einbezogen werden. Diese Möglichkeit nutzt auch die Schweiz: In Grenzregionen der Schweiz und in europäischen Regionen, in denen besonders viele Auslandschweizerinnen und -schweizer leben, beteiligt sich die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) an besagten Informationstagen. Dabei richtet die SAK ihr Beratungsangebot vor Ort auf die folgenden Bereiche aus:

  • Stand der bisherigen Versicherungszeiten in der Schweiz und im Ausland
  • Einzelheiten zur Einreichung der schweizerischen und ausländischen Rentenanmeldung
  • Voraussetzungen zur Gewährung der Rente
  • Grundlagen der Leistungsberechnung
  • Grundsätze der Koordination «Schweiz–EU»
  • Art und Weise der Auszahlung der Leistungen

Wer die Beratung nutzen will, muss sich zwingend beim Organisator des gewünschten Beratungstags anmelden. Wo und wann genau im Jahr 2020 Beratungstage stattfinden, kann der Terminvorschau entnommen werden. Sie ist zu finden unter ogy.de/sak-beratung. Verfügbar sind die dortigen Informationen in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch.

Erste Beratungstage mit SAK-Beteiligung haben dieses Jahr bereits stattgefunden, weitere folgen aber, und zwar in Deutschland (Köln und Berlin), in Österreich (Wien), in Frankreich (Grenoble), in Italien (Ragusa, Siracusa, Florenz und Bologna) sowie in Spanien (La Coruña, Valencia und Alicante).

Im vergangenen Jahr nutzten rund 1000 Versicherte in Städten Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Österreichs, Portugals und Spaniens die Beratungsangebote der Schweizerischen Ausgleichskasse.

(ZAS)

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