Eine autogerechte Stadt entdeckt den Menschen

50 000 Autos überqueren Tag für Tag die Kreuzung auf dem Schulhausplatz im aargauischen Baden. Niemand beneidet Baden dafür. Gleichwohl ging der renommierteste Preis für beispielhaften Ortsbildschutz, der vom Schweizer Heimatschutz verliehene Wakkerpreis, dieses Jahr an Baden. Was also ist hier beispielhaft und somit sehenswert? In den Worten des Heimatschutzes: «Baden hat ob der Verkehrsbelastung nicht resigniert.» Beharrlich hat die Stadt öffentliche Räume aufgewertet. Der innere Stadtkern ist heute vom Auto befreit. Strassen und Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität machen das Zentrum lebenswert. Historische Garten- und Parkanlagen werden sorgsam gepflegt. Und dort, wo sich die Stadt entwickelt, entstehen neue urbane Freiräume. Kurz: Das einst primär autogerechte Baden gibt die Stadt den Menschen zurück.

Kommentare (1)
  • Monica Schaeffert, Sonoma, California, USA
    Monica Schaeffert, Sonoma, California, USA am 28.03.2020
    Die Schweiz ist halt immer noch das schönste Land für mich; die alten Strassen in den ländlichen Städten sind für mich immer noch romantisch.
    Dass es wieder Wölfe hat in den Schweizer Bergen und Wäldern ist ja super, super romantisch. Was jagen diese wilden Tiere? Wahrscheinlich Rehe, Füchse und Hirsche? Ich lebe seit vielen Jahren in Kalifornien und bin nun eine komfortable Seniorin in einer sehr schönen und bequemen Seniorengemeinde, - einer sogenannten 55+ Community.
    Übersetzung anzeigen

Neuen Kommentar schreiben

Die Freigabe der Kommentare erfolgt innert 1–3 Tagen. Die Redaktion behält sich vor, diskriminierende, rassistische, ehrverletzende oder hetzerische Kommentare nicht zu veröffentlichen. Unsere ausführlichen Kommentar-Spielregeln finden Sie hier.
 

Auslandschweizer Organisation
Alpenstrasse 26
3006 Bern, Schweiz

tel +41 31 356 61 10
fax +41 31 356 61 01
revue@aso.ch