Wer spart, bleibt ohne Zins

Sparen ist eine urtypisch-schweizerische Tugend. Doch derzeit sind die Sparerinnen und Sparer alarmiert: Die Zinsen auf ihren Sparguthaben sind so tief wie noch nie. Erspartes wirft keine Rendite mehr ab.

Der junge Zürcher Finanzblogger Thomas Kovacs lebt minimalistisch und spart exzessiv. Er will so maximale finanzielle Freiheit erlangen.

Mit dem Sparkässeli wurde über Generationen die Nation zum Sparen erzogen: Historisch tiefe Zinsen machen es nun zum anachronistischen, musealen Relikt.

Im Mai dieses Jahres schreckte die Schweizer Grossbank UBS die Sparerinnen und Sparer auf. Die Bank liess verlauten, ihre Kundinnen und Kunden erhielten künftig keinen Zins mehr auf ihre Sparguthaben. Das ist eine ganz neue Erfahrung, denn bis anhin wurden die Sparwilligen stets für ihre Bereitschaft belohnt, ihr Erspartes einer Bank als Kapital zu überlassen. Das Entgelt dafür war der Sparzins. Vor diesem Hintergrund habe der Entscheid der UBS Symbolkraft, sagt Benjamin Manz, Geschäftsführer von moneyland.ch, dem Schweizer Vergleichsdienst für Banken und Versicherungen: «Null Prozent Zins bedeutet: Ich bekomme für meine Sparanstrengungen gar nichts mehr.»

Aber nicht nur bei der UBS wirft Sparen keine Rendite mehr ab. Die Zinssätze sind bei allen Schweizer Banken auf rekordtiefem Niveau. Im Durchschnitt erhalten Bankkundinnen- und kunden für Einlagen auf Sparkonten noch 0,05 Prozent Zins. Bei Privatkonten sind es laut Moneyland 0,00 Prozent (Stand September 2019). So tiefe Zinsen gab es in der Schweiz noch nie. «Das niedrige nominale und reale Zinsniveau ist historisch einzigartig», hält denn auch Peter Kugler, emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre der Universität Basel, in einem Aufsatz in der Fachzeitschrift «Die Volkswirtschaft» fest.

Die äusserst tiefen Zinsen, gepaart mit der Inflation und diversen Gebühren, die viele Banken eingeführt haben, führen dazu, dass Erspartes real an Wert verliert. «Sparen im herkömmlichen Sinn und gekoppelt an das Sparbüchlein: Das lohnt sich nicht mehr», sagt Karl Flubacher vom VZ Vermögenszentrum Basel. Das beschäftige viele Schweizerinnen und Schweizer sehr: «Sparen ist ein grosses Thema in unseren Beratungen.» Was aber passiert mit der ausgeprägt schweizerischen Tugend, dem Sparen, wenn sich Sparen nicht mehr lohnt?

Der sichere Job ist entscheidend

Vermutung Nummer 1: Verlieren die persönlichen Ersparnisse an Wert, wird halt mehr konsumiert. Das stimme so nicht, sagt André Bähler, der Leiter Politik und Wirtschaft bei der Stiftung Konsumentenschutz Schweiz. Ob Sparerinnen und Sparer ihr Konsumverhalten änderten, sei in erster Linie von der Wirtschaftslage des Landes anhängig. Die Arbeitsplatzsicherheit wirke sich viel direkter auf das Konsumverhalten aus als tiefe Zinssätze. André Bähler: «Wenn ich weiss, dass ich morgen noch eine Stelle habe, dann verhalte ich mich als Konsument anders, als wenn meine berufliche Situation ungewiss ist.» Gleichwohl schiebt er nach: «Das heisst aber nicht, dass die momentane Zinssituation nicht auch Emotionen und Reaktionen auslöst.»

Noch wenig Lust auf Alternativen

Vermutung Nummer 2: Schweizerinnen und Schweizer setzen angesichts der rekordtiefen Zinsen auf andere Formen des Sparens und Anlegens. Benjamin Manz von Moneyland macht klar, dass die Schweizer Durchschnittssparer nicht sehr experimentierfreudig sind: «Eine Umschichtung zu alternativen Anlagen im grossen Stil hat bis jetzt noch nicht stattgefunden. Schweizerinnen und Schweizer sind risikoavers und wechseln in der Regel nur selten.» Für die Zukunft mag er eine Verhaltensänderung allerdings nicht ausschliessen.

Steckt mehr Geld unter der Matratze?

Vermutung Nummer 3: Statt nach alternativen Anlageformen zu suchen, heben Schweizer Sparerinnen und Sparer vermehrt ihr Geld ab – und stecken es unter die Matratze. Ganz neue Zahlen zu dieser These gibt es zwar nicht. Aber eine Umfrage der Schweizerischen Nationalbank von 2017 liefert Anhaltspunkte. Gefragt wurde damals nach den Gründen, warum Schweizerinnen und Schweizer zuhause – oder an einem anderen Ort – Bargeld auf Vorrat aufbewahren. Sieben Prozent der Befragten sagten, sie machten dies aus Spargründen, beziehungsweise aus Angst vor Negativzinsen. Sehr hoch war der Anteil jener, die Bargeld in grösseren Mengen aufbewahrten, also nicht. Die Verfasser der Umfrage folgerten daher, «dass das Tiefzinsumfeld für private Haushalte kein wesentliches Motiv dafür zu sein scheint, Bargeld zuhause oder in Schliessfächern aufzubewahren». Seit der Publikation der Umfrage ist das Zinsniveau freilich weiter gesunken und die Bankspesen sind weiter gestiegen.

«Viele können gar nicht sparen»

Die Auslegeordnung lässt die Annahme zu, dass die Schweizerinnen und Schweizer trotz Tiefstzinsen ihr Sparverhalten bis jetzt nicht – noch nicht – wirklich geändert haben. Wissenschaftliche Untersuchungen untermauern diesen Zwischenbefund. So ergab eine Studie des Europäischen Zentrums für Wirtschaftsforschung über deutsche Sparer: Das Sparverhalten des Durchschnittsbürgers änderte sich aufgrund der tiefen Zinsen bis jetzt kaum. Karl Flubacher vom VZ Vermögenszentrum mahnt aber, der eigentliche Grund dafür sei womöglich ein ganz simpler: «Viele können gar nicht sparen.» Die erwähnte Studie zeigt tatsächlich, dass es sehr wohl eine Schicht gibt, die ihr Sparverhalten durchaus anpasst und vermehrt auf Wertpapiere setzt: vermögende, jüngere und risikobereite Männer (siehe Portrait unten).

Ein letztes Studienresultat verdeutlicht, wie sehr sich viele Sparerinnen und Sparer trotz den bisher weitgehend ausgebliebenen Verhaltensänderungen Sorgen machen: Würden in grossem Stil Negativzinsen auf Bankeinlagen eingeführt, würde mehr als ein Drittel der Befragten ihr Geld abheben. Was sie mit all dem Bargeld machen würden, ist allerdings völlig offen.

Sparsamkeit als Lebenshaltung

Thomas Kovacs ist 23 Jahre alt – und hat ungeachtet seines jungen Alters schon sehr viel über Geld und übers Sparen nachgedacht. Und: Er macht seine Erkenntnisse öffentlich. Kovacs betreibt nämlich den Finanzblog «Der Sparkojote» sowie einen gleichnamigen YoutubeKanal. Mit erst 17 Jahren eröffnete er zudem einen Online-Spielshop und sparte seither ein Vermögen von 182 000 Franken an. Der 23-Jährige investiert an der Börse, lebt von Einnahmen aus seinem Spielshop, Blog und YouTubeKanal und gibt pro Monat maximal 2000 Franken aus. Teure Mode, teure Ferien, Essen im Restaurant, Ausgang: Auf all das verzichtet der arbeitsame und disziplinierte Minimalist Thomas Kovacs bewusst, «denn all das trägt nicht zu meiner Lebensqualität bei». Alle seine Investitionen und Finanzen legt er in seinem Blog und seinen Videos offen. Schlussendlich dreht sich bei Thomas Kovacs alles darum, finanzielle Freiheit zu erlangen und damit selbstbestimmt leben zu können: «Ich konzentriere mich in meinem Leben auf das, was wirklich wichtig ist. Sparen ist ein Nebeneffekt dieser Lebenshaltung.» In der Schule sei ihm vieles beigebracht worden, nur «das Wichtigste» nicht: «Der Umgang mit dem, was später dein Leben bestimmt: dem Geld». Dabei wäre dies, auch im Hinblick auf das Alter und angesichts der momentanen Zinssituation, eigentlich fast unverzichtbar, sagt Thomas Kovacs. Wie fest das Thema Sparen derzeit auch junge Menschen bewegt, zeigt sein Angebot: Seine Videos werden jeweils mehrere Tausend Mal angeklickt, vorab von 18-bis 30-jährigen Männern.

(GUM)

Kommentare (24)
  • Giacomo a Marca,  Deutschland
    Giacomo a Marca, Deutschland vor 1 Woche
    Für uns alle ist es noch ein Stück schlimmer: Die Gebühren der Banken sind für Auslandschweizer enorm gestiegen. Die Schaffhauser Kantonalbank zum Beispiel verlangt pro Kundenstamm 120 CHF zusätzlich zu den Kontogebühren - nur weil wir in Deutschland wohnen. Das macht bei uns 360 CHF pro Jahr für eigentlich nichts.
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    • Klaus Müller, Deutschland
      Klaus Müller, Deutschland vor 1 Woche
      Ein befreundeter Bänker hat mir erläutert, warum das so ist: Die Banken haben kein Interesse an Auslandschweizern und halten die Kontogebühren extra unproportional hoch um ein Konto unattraktiv zu machen. Tipp: Eine @Nachbar-Adresse bei Freunden organisieren und der Bank erzählen, dass man dort wohnt. Mögen die zwar nicht, aber funktioniert ;)
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    • Ursula Schuster, Wolfegg Deutschland
      Ursula Schuster, Wolfegg Deutschland vor 1 Woche
      Danke für den Hinweis Giacomo a Marca, bislang war das nämlich nicht so, die grenznahen Banken hatten angemessene Konditionen. Dann hat sich das also auch geändert...
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    • E. Müller, Vorarlberg, Österreich
      E. Müller, Vorarlberg, Österreich vor 1 Woche
      @Klaus Müller, Deutschland
      Diese Praxis ist eher riskant, seit es die automatische Informationsaustausch gibt.
      Alles wird mehr und mehr vernetzt, und plötzlich wird das Geld beim Nachbar zum Problem. Wohnsitz stimmt nicht überein mit anderen Datenquellen wie bei der Gemeinde, oder beim Steueramt. Herkunft ist dann plötzlich unklar, und sie Verstößen gegen die Compliance Richtlinien der Bank. Nachforderungen von der Bank (Kontoführung) sowie beim Fiskus (unversteuertes Geld) sind das Szenario...
      Für mein Verständnis hängen die hohe Kontoführungsgebühren zusammen mit den unverhältnismäßige Compliane Richtlinien, die die EU + OECD im Bankgeschäft zur Umsetzung definiert haben.
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  • E. Büchel, Liechtenstein
    E. Büchel, Liechtenstein vor 1 Woche
    Mir wurde von einem Banker mitgeteilt, dass die Sparer hier für die Banken uninteressant geworden seien. Das grosse Geld würde im Ausland gemacht.
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  • John Fontanelli, Thailand
    John Fontanelli, Thailand vor 1 Woche
    Früher hat Postfinance das online-Banking mit KEINEN Gebühren beworben. Heute werden wir Auslandschweizer massivst abgezockt.
    Wo und wieviel Kosten entstehen effektiv, wenn Papier, Couvert, Versand- und Portokosten wegfallen, wenn ich das ganze Jahr meine Transaktionen nur online erledige? Diese Pauschale ist ungerecht und diskriminierend!
    FINMA und SNB sollten sich mal diesem Problem annehmen.
    Der neue Begriff "Bankster" ist hier wirklich zutreffend. So schaffen Banken sich ihr Imageproblem...
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  • Werner & Heidi Pluess, Neuseeland
    Werner & Heidi Pluess, Neuseeland vor 1 Woche
    Du Giacomo und Marca seid doch zufrieden. Wir in Neuseeland können sogar kein Konto in der Schweiz haben. Mein Vorschlag ist: Legt das Geld in sicherer Währung (Gold, Silber, Währung) an und beobachtet die Bewegungen.
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    • Kurt Brunner, Kambodscha
      Kurt Brunner, Kambodscha vor 6 Tagen
      Was sich Schweizer Banken mit dem Segen der Regierung erlauben, stinkt zum Himmel. Neuerdings funktioniert nicht einmal mehr der Transfer von Rentengeldern bei der PostFinance. Die meisten Rentenkassen können aber im Gegensatz zur AHV nur in Schweizerfranken überweisen! Das grosse Geld macht nun die amerikanische Western Union.
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  • Heinz Käser, Hong Kong, China
    Heinz Käser, Hong Kong, China vor 1 Woche
    Die Banken sind der neue "Robin Hood". Nur: Sie verteilen die Beute an ihre Raubkatzen!
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  • Danny Zemp, Australia
    Danny Zemp, Australia vor 1 Woche
    Negative interest rates are a real problem. At the moment here in Australia the interest rates are at a record low but not negative yet. If they ever go below zero, then money in your hand is worth more than the same amount in the bank. People will start looking for alternatives. The problem is if the government threatens us with jail term and heavy fines for holding cash at home. Also cash transactions of over $10’000 carries heavy fines and potential jail. I wonder how the banks gained so much power over us. Negative interest only works for a handful of people. I don’t think it’s good.
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  • Bernard Moret, Hawaii, USA
    Bernard Moret, Hawaii, USA vor 1 Woche
    C'est la meme chose pour moi, vivant aux Etats-Unis. Seule PostFinance avait accepte de me garder un compte apres mon depart. Les couts se montent maintenant a 420 CHF par annee, sans interet. En plus, PostFinance vient d'annoncer qu'ils vont commencer a prelever 1% par annee (taux d'interet negatif) sur les depots de plus de 250'000 CHF. On n'ose se demander quand cette barre va etre abaissee...
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    • Philippe Addelia, USA
      Philippe Addelia, USA vor 1 Woche
      J'ai du abandonner tous mes comptes suisses. Trop cher. Ici aux USA je trouve des comptes épargne qui paye entre 1.75 et 2.0%. mais c'est pas stable. Le j'ai mis l'argent sur un compte a 2% pour recevoir un email 2 jours après. Désolé les gars on baise a 1.75% bon il y a des autres banques je vais faire le tourisme des banques déplacer les sous tous les mois.
      Pfff. Ou alors je me prête de l'argent a moi même et je ne rembourse avec 5% d'intérêt. I.e. pour une voiture...
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  • Katharina Preis-Jost, Hausen ob Verena, Deutschland
    Katharina Preis-Jost, Hausen ob Verena, Deutschland vor 1 Woche
    Die Zeit wird nun bald kommen, wo die dafür verantwortlichen Personen zur Rechenschaft gezogen werden!
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  • Hans-Peter Bucher, Vancouver, Canada
    Hans-Peter Bucher, Vancouver, Canada vor 1 Woche
    When this began with these outrageous bank fees I had to close my Swiss bank account in Kehrsatz (BE). The Valiant Bank was going to charge me CHF 480.00 per year, something that did not sit well with me and something I frankly could not afford. Yes, they were going to pay me a 0.05% interest which I found to be an affront. That they were going to slowly drain my account by deducting their fees annually did not bother them one bit. That this money came from a Swiss inheritance did not prompt them to reconsider, nor that I never brought money from Canada to deposit in my Swiss account. All this because of the dubious "Bankgeheimnis" where the Swiss banks had parked and laundered foreign money from all kinds of shady characters for decades until they got caught with their fingers in the cookies jar. That's when it blew up in their face.
    For the time being I was forced to park that money in my mother's bank safety deposit box in Kehrsatz. I then continuously brought money in Swiss currency to Canada where I reside to avert those ludicrous fees. There I kept it in my safety deposit box, which here is strongly discouraged and frowned upon by the banks. This, in order to always have access to my Swiss vacation money, saving it from a double exchange, which of course would have created more opportunity for the bank to charge even more fees. I played with the idea of writing an article for the "Berner Zeitung" with the title: "Auslandschweizer nicht mehr erwünscht, und derer Devisen noch weniger."
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    • Bernie McGawley, Maidstone, UK
      Bernie McGawley, Maidstone, UK vor 1 Woche
      After the ‘cookie jar’ episode, I had my Valiant bank account closed and funds sent to the U.K. where I live. This was a bank account that I’d had for over 50 years, since childhood. I was very annoyed at the time but now interest rates have dropped to zero and bank charges are being applied, it may well have been a blessing in disguise.
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  • Georg A. Hideg, Törökbalint, Ungarn
    Georg A. Hideg, Törökbalint, Ungarn vor 1 Woche
    Die freie soziale Marktwirtschaft funktioniert nur so lange, bis die Partner in ihrem Handeln die Maxime "Leben und leben lassen" walten lassen. Die Bankerkaste hält sich aber je weniger zu diesem Regel. Ihr einzige Motivation ist: mit Geld noch mehr Geld machen. Die Banken entwickeln sich mehr und mehr zu Staat im Staate. EZB, FED etc. sind nach ihren Statuten unabhängig. Unabhängig auch von den Regierungen! Durch die von ihnen betriebenen Meinungsmacheanstalten geben sie Anweisungen an die Regierenden, was sie zu tun oder zu lassen haben.
    Aus eigenem Interesse unterstützen die Banker jeden Trend was vom Staat Geld fordert. Die Politiker ihrerseits versprechen das Blaue vom Himmel um gewählt zu werden, wohl wissend, dass die Staatskassen leer sind. Doch die Banker liefern die Milliarden,um die Versprechungen einzuhalten. Schließlich ist der beste Schuldner der Staat. Der Staat aber, bin ich, der Steuerzahler, der für die Schulden mit Zinsen aufzukommen hat.
    Zuletzt werden aber die Staatschulden so hoch, dass die Einnamen nicht mal die Schuldzinsen decken können. Dann müssen die Staaten die Banken von den Dynastien wegnehmen und in die eigene Obhut nehmen. Darüber sollten die unersättlichen Bankerklans nachdenken!
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    • Kurt Brunner, Kambodscha
      Kurt Brunner, Kambodscha vor 6 Tagen
      Es steht noch viel mehr auf dem Spiel. Nämlich der soziale Friede in der Schweiz.
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  • Francisco Rodriguez Vizcaíno, Barcelona, Espagne
    Francisco Rodriguez Vizcaíno, Barcelona, Espagne vor 1 Woche
    Vu les coûts démesurés encaissés par UBS, j’ai clôturé mon compte chez eux. J’ai ouvert un compte ici en Espagne et mes rentes me sont versées sur celui-ci. Tout se passe online de nos jours. Il suffit d’un clic à la Caisse Suisse de Compensation pour transférer l’argent. Et pourtant, chaque transfert engendre des commissions exagérées. C’est honteux et à notre désavantage. Je perds chaque année un 13% d’une rente mensuelle.
    De plus au niveau de la Caisse de pension, pourquoi l’Etat Suisse nous retient-il un 11% d’impôt anticipé ? Pourquoi dois-je payer des impôts alors que je ne réside plus en Suisse?
    Nous, les rentiers et retraités, sommes des vaches à lait pour la Confédération. Il faut que cela cesse!
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  • Ernst Rütimann, Trang, Thailand
    Ernst Rütimann, Trang, Thailand vor 1 Woche
    Die billige Ausrede man könne ja schon ein Konto führen so ab einer halben Million mit Wertschriftendepot, da die Auslandschweizer nun den Ausländern (wohnhaft im Ausland) gleichgestellt sind wegen dem Geldwäschereigesetz, gilt nicht für viele Expats , welche noch einen Spargroschen in der alten Heimat haben wollen. Auch wegen ab und zu eines Besuchs in der Schweiz. Ich (72) löste schon vor Jahren mein letztes CH-Konto [ 300k ] auf, aus noch anderen Gründen!
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  • Ulrich T. Whitehorse, Kanada
    Ulrich T. Whitehorse, Kanada vor 1 Woche
    Ich schloss mein PostFinance Konto vor etwa zwei Jahren, als sie eine mehrfache Gebührenerhöhung ankündigten. Zum Glück habe ich vertrauenswürdige Familie in der Schweiz, welche mein Feriengeld für mich aufbewahren. Lohnt sich wirklich nicht, mehr Geld als minimal nötig in der Schweiz zu haben. Hier in Kanada kriegt man immerhin noch 1-1.5% Zins, je nach Bank und Angebot, und rund 2% für sichere Bankanleihen. Da macht die Zinsausschüttung immerhin noch etwas Freude.
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  • Marc Richter, Tenerife, Spain
    Marc Richter, Tenerife, Spain vor 1 Woche
    To save anything, you have got to have something to save. Over twelve years ago, as Communications' Adviser with the International Organisation of Employers sitting at the UN ILO Governing Body, we tried to convince of the true added value of experience and reliability over short term gain. But Society as a whole has been so geared up to short political agendas and ambitions due to short-term election spans that too many companies (SMEs included) today do not build things to last anymore, but so they can pass the guarantee date safely with a few weeks to spare. This has enforced "Consumerism" -- like it or not, which in turn has depleted the public's pockets and increased cast-away pollution.
    Then one wonders why no one's got any money anymore either to buy or invest -- let alone save -- and why elections are now bringing governments, like the recent Swiss political climate, to lean towards the left and the protection of the environment...
    Until we stop sawing the branch we are sitting on, we are doomed to fail.
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  • Fr. Missbichler, Austria, Bodensdorf
    Fr. Missbichler, Austria, Bodensdorf vor 1 Woche
    Neu ist das die PostFinance ab 1.1.2020 für Vermögen über 250'000.- 0.01% Zinsen pro Monat verlangt, d.h. zu den 360.- kommen nun auch Negativzinsen pro Jahr von 1.2% hinzu. Die SNB verlangt aber nur 0.75% von den Banken! Der Staat, dem gehört die PostFinance, ist nun mal nicht auf der Seite der Sparer und Pensionisten, die von der AHV und dem Ersparten im Ausland leben und keine Ergänzungsleistungen beziehen! Ich überlege, in die Schweiz zurück zukehren, um zukünftig mit AHV und Ergänzungsleistungen zu leben.
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    • Kurt Brunner, Kambodscha
      Kurt Brunner, Kambodscha vor 6 Tagen
      Sie haben völlig recht. Auch mit dem sozialen Frieden wird es in der Schweiz bald vorbei sein, da sich Bankmanager gleichzeitig Boni in zweistelliger Millionenhöhe zuschanzen.
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  • Raymond Schröder, Philippinen
    Raymond Schröder, Philippinen vor 7 Stunden
    Ich habe ein Migrosbank Konto.
    CHF 100t. Den Rest in USD. Keine Probleme bis jetzt....

    Eröffnet doch ein Euro / USD / SGD / AUD oder anderes Fremdwährungskonto? Dann kann man auch hin und her schwenken,
    je nach Kurs / Zins.
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