Schweizer darf heilige Buddha-Statue restaurieren

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Der Basler Alfred Soland hat sich nach seiner Zeit in Hollywood und Las Vegas in Thailand niedergelassen. Laut lokalen Medien ist er der erste ausländische Künstler, der eine Buddha-Statue restaurieren darf.

Seine Musik: Seit seiner Jugend interessierte sich Alfred Soland leidenschaftlich für Musik. «Ich spielte Bass in einer Gruppe namens Sidi Brahim. 1981 erhielten wir den Preis für die beste Jazz-Rock-Band in der Schweiz», erinnert er sich. Später studierte er Bildhauerei und Malerei und gründete eine Werbeagentur.

Sein Amerika: Mit 32 die Midlife-Crisis. In Kalifornien diplomiert er sich als Komponist und musikalischer Arrangeur für Orchester. Und schafft den Sprung in die Filmwelt. Doch nach sechs Jahren entscheidet sich Soland erneut für einen radikalen Wechsel: Er zieht nach Las Vegas, wo er sich fünf Jahre lang als Profi-Pokerspieler durchschlägt.

Seine Erweckung: Schliesslich löst der Verlust eines guten Freundes etwas in ihm aus: «Vor meinem eigenen Tod wollte ich noch möglichst viel von der Welt sehen.» Er reist nach Thailand und beginnt mit Meditation. «Dank der Meditation konnte ich mich wieder fangen.» Sein Körper habe sich langsam verändert und verjüngt: «Das ist wie ein Traum – die Leute glauben mir nicht, wenn ich sage, dass ich fast 60 Jahre alt bin.»

Sein Buddha: Über seine thailändische Freundin lernt Soland einen Mönch kennen. Dessen Tempel braucht die Hand eines Künstlers, um eine vier Meter hohe Buddha-Statue zu restaurieren. Seine Arbeit bleibt nicht unbemerkt: «Die Journalisten waren fassungslos. Sie sagten, kein Ausländer habe jemals dieses Privileg gehabt.»

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uf swissinfo.ch,

dem zehnsprachigen Online-Service der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR), erschienen. Leben Sie auch im Ausland? Markieren Sie auf Instagram Ihre Bilder mit #WeAreSwissAbroad.

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