Die Zukunft der «Revue» sichern

Weil die Auslandschweizer-Organisation ihren Webauftritt modernisiert, wird auch die Online-Ausgabe der «Revue» verbessert. Das ist selbst für jene eine gute Nachricht, die die «Revue» lieber auf Papier lesen.

Die «Schweizer Revue» auf dem Tablett oder dem Mobiltelefon lesen? Die dazu nötige kostenlose App finden Sie im Google Play Store oder im App Store von Apple.

Die Devise von ASO-Direktorin Ariane Rustichelli und Chefredaktor Marc Lettau für die «Schweizer Revue»: Die Printausgabe sichern, gleichzeitig aber die Online-Ausgabe gezielt weiterentwickeln und verbessern. Foto Danielle Liniger

Die «Schweizer Revue» erscheint sowohl auf Papier wie auch online – und das wird so bleiben. Ausnahmsweise erscheint die «Revue» im Jahr 2020 aber nur fünfmal in gedruckter Form. Eine sechste Ausgabe – jene vom Juli 2020 – erscheint ausschliesslich elektronisch. Sie ist selbstverständlich auch allen Leserinnen und Lesern der Printausgabe zugänglich, die für einmal unser Produkt in elektronischer Form erkunden wollen, sei es online, über unsere «Swiss Review»-App oder als klassisches E-Paper.

Der vom ASO-Vorstand beschlossene einmalige Wegfall einer gedruckten Ausgabe ist kein Sparschritt. Im Gegenteil: Der Grund ist ein Ausbauschritt. Die ASO spielt so finanzielle Mittel frei für die entscheidende Modernisierung ihres gesamten OnlineAuftritts. Die heutigen Webseiten von ASO, Swisscommunity und «Schweizer Revue» werden zusammengeführt und gründlich an die Bedürfnisse der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland angepasst. Das ist ein technisch und finanziell sehr anspruchsvolles Vorhaben, das wir bis im Frühling 2021 umgesetzt haben möchten.

Das Projekt ist auch ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung der «Revue»: Die Online-Ausgabe der «Revue» wird attraktiver. Das kommt jenen zugute, die Medien gerne online nutzen. Die verbesserte OnlineAusgabe dürfte auch dazu führen, dass die Auflage der gedruckten «Revue» von heute rund 200 000 Exemplaren nicht weiter steigt. Diese Stabilisierung trägt entscheidend dazu bei, dass wir auf lange Sicht überhaupt an der gedruckten Ausgabe festhalten können. Das wiederum ist das erklärte Ziel der ASO-Direktion und der «Revue»-Chefredaktion.

Flattert im Juni 2020 also keine «Revue» in den Briefkasten, dann ist das im Endeffekt auch ein gutes Zeichen für die Liebhaberinnen und Liebhaber des gedruckten Wortes. Die hier vorliegende Ausgabe zeigt übrigens gleich, dass es der ASO keinesfalls darum geht, ihren Informationsauftrag zu schmälern: Die aktuelle «Schweizer Revue» umfasst statt der üblichen 32 Seiten diesmal 40 Seiten. Denn: Es lagen diesmal besonders viele Themen vor, die die Redaktion der Fünften Schweiz ausführlich näherbringen wollte.

ARIANE RUSTICHELLI, ASO-Direktorin

MARC LETTAU, Chefredaktor

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