In die Schweiz für eine Berufslehre oder ein Studium

Vom exzellenten und vielfältigen Ausbildungsangebot der Schweiz können auch Auslandschweizerinnen und -schweizer profitieren.

Ob eine Ausbildung zur Winzerin oder ein Ingenieursstudium: Die Qualität und der Praxisbezug von Ausbildungen in der Schweiz gelten als sehr gut. Foto Keystone

Ob eine Ausbildung zur Winzerin oder ein Ingenieursstudium: Die Qualität und der Praxisbezug von Ausbildungen in der Schweiz gelten als sehr gut. Foto Keystone

Berufslehre

In der Schweiz können Jugendliche nach der obligatorischen Schulzeit unter über 250 Berufslehren auswählen oder eine weiterführende Schule (Gymnasium, Fachmittelschule) besuchen. Dies bedeutet aber nicht, dass die Weichen damit unabdingbar gestellt sind. Auch mit einer gymnasialen Maturität kann später eine Berufslehre gemacht werden. Und nach einer Lehre mit Berufsmatur steht der Weg an eine universitäre Fachhochschule offen.

Wie wählt man die richtige Berufsausbildung? Die offizielle Webseite www.berufsberatung.ch bietet zahlreiche Informationen und Berufsbilder. Eine persönliche Berufsberatung für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer gibt es vor Ort im Berufs- und Informationszentrum (BIZ) in Bern oder via Skype (Anmeldung über educationsuisse).

Studium an einer Hochschule

Die zehn öffentlichen Universitäten bieten Studien in Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften an. Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETHZ und EPFL) konzentrieren sich auf Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften. Nach insgesamt drei Jahren kann das Studium mit dem Bachelor abgeschlossen werden. Der darauffolgende Master-Studiengang dauert eineinhalb bis zwei Jahre. Für die Zulassung benötigen die Studierenden ein eidgenössisch anerkanntes Maturitätszeugnis oder einen gleichwertigen ausländischen Ausweis. Für das Studium der Medizin gelten besondere Bestimmungen.

Die Fachhochschulen mit ihren rund 60 Instituten (inkl. Kunst und Musik) bieten ein praxisbezogenes Studium mit Bachelor und Master in zahlreichen Studienrichtungen an. Normalerweise erfolgt der Zugang über einen Lehrabschluss mit Berufsmaturität. Aber auch mit einer gymnasialen Maturität und zusätzlich einem Jahr Praktikum im Gebiet des zukünftigen Studiums ist eine Zulassung möglich.

Die Pädagogischen Hochschulen bilden junge Menschen zu qualifizierten Lehrpersonen auf den verschiedenen Schulstufen aus. Die Zulassungsbedingungen sind je nach Lehrgang unterschiedlich.

Alle Hochschulen organisieren Infotage, die meist im Herbst oder Winter stattfinden. Die Zulassungsbedingungen für Studierende mit einem ausländischen Abschluss sind auf www.swissuniversities.ch abrufbar.

Info und Kontakt

Die Mitarbeiterinnen von educationsuisse sprechen Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch. Sie helfen, die richtigen Antworten zu finden, und bieten Unterstützung bei spezifischen Abklärungen. Auf der Webseite www.educationsuisse.ch wird das Ausbildungssystem der Schweiz in einer übersichtlichen Grafik dargestellt und beschrieben. Für weitere Informationen und Fragen: info@educationsuisse.ch oder telefonisch an +41 31 356 61 04.

 

educationsuisse, Alpenstrasse 26, 3006 Bern, Schweiz, info@educationsuisse.ch, www.educationsuisse.ch.

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