Der letzte Milchbauer im Dorfe

Die Schweizer Bauern erhalten für ihre Milch immer weniger Geld. Das hat Folgen: Immer weniger Bauern halten Milchkühe. Wenn doch, halten sie immer grössere Herden. Damit verändert sich schleichend das Bild der ländlichen Schweiz.

Die Kurve zeigt stetig nach unten: Von den vor sechs Jahren gezählten 26 000 Milchwirtschaftsbetrieben in der Schweiz sind 6000 verschwunden. Die grossen Schwankungen sind saisonal bedingt.

Einst hatte es in Aekenmatt zahlreiche Betriebe für Milchwirtschaft. Heute ist Res Burren der letzte verbliebene Milchbauer im Dorf.

Weidende Kühe auf einer sattgrünen Matte: ein Bild, das immer seltener wird. Heute sieht man im Freien oft keine Kühe mehr, oder dann gleich in grosser Stückzahl auf halbindustriellen Höfen.

Aekenmatt, der Weiler am Rande der Berner Voralpen, ist so, wie sich viele das typische Schweizer Bauerndörfchen vorstellen. Stattliche Höfe liegen hier in hügeliger Landschaft. Prächtige buchsgesäumte Bauerngärten, plätschernde Brunnen und sonnengebräunte Riegbauten erwecken den Eindruck, dass sich hier über die letzten zwei, drei Jahrhunderte nicht viel verändert hat. Wenn sich nicht der morgendliche und abendliche Pendlerverkehr durch den Weiler zwängt, herrscht behäbige Ruhe. Doch der Eindruck täuscht. Der typische Weiler steht für die ebenfalls typische und tiefgreifende Veränderung der ländlichen Schweiz. Vor einer Generation waren in Aekenmatt alle Höfe Milchwirtschaftsbetriebe. Alle Bauernfamilien karrten morgens und abends die gemolkene Milch in die Chäsi, die Käserei, in der Ortsmitte. Im Nachbardorf wurde sie zu Emmentaler verarbeitet.

Heute jedoch ist der 55-jährige Res Burren der letzte Milchbauer im Dorfe. Er wohnt zwar direkt neben der Chäsi. Aber die Aekenmatter-Milch wurde letztmals 1999 zu Käse verarbeitet. Seit zwei Jahren ist die Chäsi nicht einmal mehr Milchsammelstelle: Die Milch des letzten Milchbauern im Dorfe kommt alle zwei Tage ein Tankwagen holen. Statt 20 Meter bis in die Chäsi wird sie heute gleich von Beginn weg 20 Kilometer weit in einen grossen, industriellen Verarbeitungsbetrieb in der Agglomeration Bern transportiert. Ländlich ist einzig dessen Adresse: Er liegt an der Milchstrasse 9.

Talfahrt von 100 auf 50 Rappen

Der einzige Milchbauer im Dorf ist vielleicht auch der letzte. Burren ist sich nicht sicher, ob er in Zukunft noch melken will. Ihn plagen existenzielle Sorgen. Während seiner Ausbildung habe man ihm eingebläut, in der Schweiz lägen die durchschnittlichen Produktionskosten pro Liter Milch bei 70 Rappen. Später habe er staat-lich subventionierte Milchpreise von 100 Rappen erlebt. Heute kriege er bloss noch rund 50 Rappen. Bei Analysen seines Betriebes komme er stets zum Schluss: «Wenn ich die Kühe aufgebe und lediglich noch einige Mastrinder halte, habe ich am Schluss gleich viel Geld in der Kasse – dies bei deutlich weniger Aufwand.»

Die Gründe, nicht – noch nicht – aufzugeben, sind auf dem 1833 gebautem Bauernhof unübersehbar. An der Hauswand angeschlagene Plaketten dokumentieren den hervorragenden Züchter. Und im Stall verraten die fein säuberlich mit weisser Kreide auf schwarze Tafeln geschriebenen Namen und Daten den Tierfreund. Im Stall stehen nicht abstrakte Rindvieheinheiten. Im Stall stehen Lolita, Naomi, Prag, Regula, Rosette, Ricola, Selina, Tamara, Tiffany neben elf weiteren euterbestückten Individuen mit klangvollen Namen.

Rasanter Strukturwandel

Der Weiler Aekenmatt bildet in extremis ab, was sich in der ganzen Schweiz zeigt. Die Zahl der Betriebe, die Milch in Molkereien oder Käsereien liefern, sinkt stetig. Von den vor sechs Jahren gezählten 26 000 Milchwirtschaftsbetrieben sind 6000 verschwunden. Und die Zahl der Milchkühe lag im Juli 2016 bei rekordtiefen 550 000. Besonders unter Druck sind Bauern, deren Milch am Schluss im Laden landet. Sie erhalten, wie Burren, die derzeit miserabelsten Preise. Etwas besser stehen jene Betriebe da, deren Milch zu Käse verarbeitet wird. Aber zu Käse verarbeitet werden lediglich etwa 40 Prozent der Milch.

Nicht der sinkende Ertrag allein plage ihn, sagt Burren, sondern die durch kurzfristige Preisschwankungen verursachte Unsicherheit. Zwar bewege sich der Milchpreis von Monat zu Monat jeweils nur um wenige Rappen rauf oder runter. Hochgerechnet auf die 12 000 Liter Milch, die er im Schnitt pro Monat abliefere, führe das aber zu grossen Einkommensschwankungen: «Es ist etwa so, wie wenn ein Büetzer erst Mitte Monat erfährt, ob er Ende Monat 300 Franken mehr oder weniger im Portemonnaie haben wird.» Übers Ganze gesehen ist der Trend klar. Das auf landwirtschaftlichen Betrieben erwirtschaftete Einkommen ist letztes Jahr in der Schweiz um 6,1 Prozent gesunken. Der Milchpreis ist ein wesentlicher Faktor dieser Erosion. Kein Problem, möchte man meinen: Der Bauer könne ja zusätzliche Kühe in den Stall stellen. Dies würde Investitionen erfordern, die gerade wegen des schlechten Milchpreises kaum noch zu amortisieren wären, kontert jedoch Burren.

Immer mehr Höfe, auf denen nur wenige Kühe gehalten werden, geben die Milchwirtschaft somit auf, während sich innert zehn Jahren die Zahl der Grossbetriebe mit 100 und mehr Kühen verdoppelt hat. Es wird unter dem Strich also nur unwesentlich weniger Milch produziert, aber unter zunehmend industrielleren Bedingungen. Burren nennt es einen Trend hin zu «Fabriken», in denen automatisierte Melkroboter ganze Herden versorgten. «Aber mit dem Roboter fällt auch der Bezug zum Tier weg», sagt der Aekenmatter Bauer.

Schrumpft die Zahl der Milchkühe und wächst die Grösse der Betriebe deutlich, verändert dies schleichend das Bild der ländlichen Schweiz. «Viele tragen ja das Bild in sich, dass in der Schweiz praktisch überall, wo es sattgrüne Matten hat, auch ein paar Kühe weiden», so Burren. Doch das Bild kippe. Entweder sehe man keine Kühe mehr, oder dann gleich in grosser Stückzahl auf halbindustriellen Höfen. Jürg Jordi, Sprecher des Bundesamtes für Landwirtschaft, widerspricht nicht: «Im Grasland Schweiz ist die Milchproduktion nicht nur ein wichtiger Produktionszweig, sondern sie trägt auch zum Landschaftsbild der Schweiz bei.» Und er bestätigt: «Wir beobachten den Trend hin zu grösseren Betrieben».

Schweizer Hochleistungstiere

Rascher als die Landschaft verändert sich die Beziehung zwischen Mensch und Tier: «Wer 200 Kühe hat, kann sich ums einzelne Tier kaum gleich gut kümmern, wie einer, der 20 Kühe hat», sagt Burren. Allerdings, auch in den kleinen Ställen verändert sich der Umgang mit dem Nutztier Kuh, denn die traditionellen Bauern mit kleinen Herden versuchen, den schlechten Milchpreis mit immer leistungsfähigeren Kühen wettzumachen. Die Organisationen der Züchter frohlocken: Inzwischen überquerten jedes Jahr immer mehr Kühe die «magische Grenze von 100 000 Kilogramm Lebensleistung». Übersetzt für Laien: Auf Schweizer Weiden stehen immer mehr Kühe, die im Laufe ihres Lebens bereits 100 000 Liter Milch geliefert haben. Der letzte Milchbauer im Weiler Aekenmatt sieht sich da auch als Traditionalisten: «Ich gehöre durchaus zu jenen, für die die Steigerung der Milchleistung ein Ziel ist.» Er liefert rund einen Fünftel mehr Milch ab als es sein Vater Alfred tat – dies bei gleich vielen Kühen im Stall. Damit fährt er einen anderen Kurs als viele jüngere Schweizer Bauern, die nicht mehr Subventionen für ihre Erzeugnisse erwarten, sondern sich eher über staatliche Direktzahlungen freuen, etwa Zahlungen für Teilflächen des Betriebes, die als ökologische Ausgleichsflächen ausgeschieden und weniger stark genutzt werden. Auch das verändert übrigens die Landschaft. Zwischen den sattgrünen Hochleistungswiesen machen sich immer öfter artenreiche Blumenwiesen breit. Burren gibt zu, dass er Mühe habe, sich als «Landschaftspfleger» statt als produktiver Bauer zu sehen.

Dieses Jahr ist im Stall übrigens der Buchstabe «W» an der Reihe: Heurige Kälber kriegen einen Vornamen mit diesem Anfangsbuchstaben. Schon etwas länger auf der Weide stehen bereits Waldi und Wiki. Eben erst dazugekommen ist das Kälbchen «Wellness». Wellness? Grösser könnte der Kontrast zwischen dem Namen des Kalbes und der bäuerlichen Befindlichkeit nicht sein. Burren lächelt: «Vielleicht gelingt es Wellness ja, uns ein wenig aufzuheitern…»

Marc Lettau ist Redaktor der «Schweizer Revue»

Die Schweizer Landwirtschaft im Umbruch

Der Strukturwandel in der Schweizer Landwirtschaft ist seit Jahren gross: «Doch dafür ist keineswegs allein der Milchpreis verantwortlich», sagt Jürg Jordi, der Sprecher des Bundesamtes für Landwirtschaft. Der technische Fortschritt und die sich stark geänderten Rahmenbedingungen trügen ebenfalls wesentlich dazu bei. Der tiefe Milchpreis treibe die Veränderungen allerdings zusätzlich und unmittelbar an: Das bäuerliche Einkommen sinke, Bauern versuchten, die sinkenden Preise zu kompensieren, indem sie mehr Milch produzierten, womit der Preis weiter sinke und der Strukturwandel weiter angetrieben werde. «Die aktuellen Preise, die den Bauern für Molkereimilch bezahlt werden, sind so tief, dass die Existenz vieler Milchproduktionsbetriebe gefährdet ist», erklärt Jordi. Damit sei aus bäuerlicher Sicht auch die Sicherstellung der Produktion von Schweizer Milch gefährdet. Frei übersetzt: Die Schweizer Milch, die im helvetischen Selbstverständnis schier als nationales «Kulturgut» gilt, ist unter Druck.

Besonders folgenreich war laut Reto Burkhardt von der Dachorganisation der Schweizer Milchproduzenten (SMP) der Entscheid der Nationalbank vom 15. Januar 2015, den Wechselkurs des Frankens zum Euro nicht weiter zu stützen: «Das hat insbesondere die Schweizer Käseexporte schlagartig massiv verteuert. Dadurch wurde der Export erschwert und der Importdruck nahm zu. In der Folge war 2015 in der Schweiz zuviel Milch auf dem Markt. Das drückte auf die Preise.»

Der vom tiefen Milchpreis in der EU ausgehende Druck hält an. Gleichwohl fordert der SMP von den schweizerischen Grossverteilern, den Preis für Milchprodukte nach oben anzupassen. Nur so könnten die am Anfang der Wertschöpfungskette stehenden Bauern besser bezahlt werden. Für Burkhardt hat diese Forderung ihre Logik. Die Schweiz kenne eines der strengsten Tierschutzgesetze und setze dieses auch durch. Schweizer Bauern verfütterten keine gentechnisch veränderten Futtermittel, und im grasreichen Land Schweiz sei die Milchproduktion auch ökologisch sinnvoll. Dies seien «alles Kriterien, die die Konsumenten erkennen».

Die Grossverteiler sind zumindest willig, die «Swissness» einheimischer Milchprodukte stärker zu betonen. Seit Juli prangt auf vielen ihrer Produkte ein Label, das vor wenigen Jahren noch Kopfschütteln ausgelöst hätte: «Swiss milk inside».

Comments (17)
  1. Tschol Wilhelm Tschol Wilhelm at 22.11.2016
    Es ist Bauer Burren anzuraten, sich angesichts der kaum endenden Milchschwemme weitergehende strategische Gedanken zu machen. Es stehen verschiedene Wege offen, der eine - hier angesprochen - eine Verbindung von touristisch orientierten Bodenbewirtschaftung, der andere verbunden mit einem Wechsel zu hochwertiger Fleichproduktion. Jeder der in die Alpen fährt, sei es is "Bärnpiet" oder is Wallis, der freut sich über den neuen frischen Mixt, der verbunden mit Agrotourismus den Besucher zum Direktkunden werden lässt. Ich wünsche Glück bei der Entscheidung.
    W.R.Tschol
  2. E. Kunkler E. Kunkler at 23.11.2016
    Wenn im Laden der Liter Milch nur 1 Franken kostet kann ja niemand erwarten dass ueberhaupt jemand einen Gewinn machen kann an Milch. Es ist eine Schande dass unsere Regierung nicht die Preise heraufsetzt und an der Grenze den Zoll erhoeht - wir brauchen ja sicher keine auslaendische Milch - und, schliesslich ist es ja unser Land und unsere Milch. Ist es nicht deren Aufgabe unser Land und unsere Buerger zu beschuetzen?

    In Amerika haben wir Walmart welcher auf der gleichen Basis operiert wie die EU - druecke den Preis lange genug und die kleine Konkurrenz wird bald den Laden schliessen!!

    Ich hoffe dass die kleinen Bauern einen guten Weg finden werden um die Lebensweise und die gesunde Tierhaltung weiterfuehren zu koennen.

    Jedesmal wenn ich in die Schweiz reise, verliebe ich mich wieder in die "Brown Cows" - da muss es doch etwas geben um dem ganzen "Schlamassel" zu helfen??

    Ich wuensche Allen Milch Bauern viel Glueck und hoffe dass die Befoelkerung realisiert was sie verlieren wird wenn sie nicht anfangen "Lokal" zu kaufen und die lokale Wirtschaft/Bauern zu unterstuetzen.

    Ich hoffe auch in Zukunft die schoenen "Brown Cows" wieder zu sehen.
  3. raymond luginbühl raymond luginbühl at 23.11.2016
    à force de produire industriellement,que vont devenir les fromages suisses? des portions de "machin" au goût de carton,comme cela se présente partout en europe,pourquoi ne pas produire "bio" et fabriquer du bon fraomage avec ce lait,l'agriculteur y trouverait son compte et le consommateur aussi.
    savez vous que pour avoir les mèmes nutriment qu'une pomme produite "bio",il faut 100 pommes de l'agriculture intensive.pensez y!
    1. Jean-Pierre Hoffer Jean-Pierre Hoffer at 23.11.2016
      Tout a fait d' accord avec vous , c' est quand meme triste d' en arriver la !
  4. Barbara Demoulin Barbara Demoulin at 23.11.2016
    en France les producteurs laitiers sont dans la même situation et cela a déjà causé beaucoup de drames. ceux qui se sortent le mieux sont rentrés dans un système "du producteur directement au consommateur" avec des associations comme l'Amap ou la ruche et toujours avec des produits de qualité et bio comme conseillé ci-dessus. Je suis sûre qu'en Suisse cette solution aura aussi sa chance! Bon courage à vous
  5. Philippe Simond Philippe Simond at 23.11.2016
    Bonsoir,
    En France la production d'énergies alternatives a fait se développer des fermes usines qui turbine le méthane pour produire de l'énergie, le lait est un sous-produit de cette industrie il est proposé à un prix extraordinairement bas. L'Allemagne, développe également ce type d'élevage dans un but de production d'énergies alternatives au pétrole, quelle est la situation en Suisse? Il y a-t-il sur le marché une concurrence avec les fermes usines?
    Merci de m'éclairer sur ce point.
  6. Dieter Schelling Dieter Schelling at 24.11.2016
    Dieser Artikel verwirrt mich ein wenig und stimmt nicht völlig überein mit unseren Erfahrungen. Wir wohnen ein Teil des Jahre in Brugnasco bei Airolo. Das Dorf hat auch nur noch einen Bauer. Die Milch kann er für 73 Rappen an die Käserei in Airolo verkaufen (letztes Jahr waren es noch 80 Rappen). Er hat viel und meist sehr steiles Weideland und etwa 70% seines Einkommens sind Flächenzulagen - und natürlich ohne diese Subventionen würde er sofort Bankrott gehen und das Land würde verganden. Wir kaufen unsere Milch direkt vom Hof und geniessen diese sehr. Wir machen damit auch ausgezeichneten Rahm, Yoghurt, Quark und Mascarpone. Wir bezahlen ihm einen Franken pro Liter. Vielleicht bilden wir es uns nur ein, aber wir finden diese Milch sehr viel besser als beispielsweise die Bio Milch von Coop. Diesen Sommer konnten wir kaum warten bis die Kühe von der Alp zurück waren. Was ich nun nicht verstehe ist warum solche Milch nicht ein Gütezeugnis kriegt (Beispielsweise: "Grasmilch") wofür Leute (wie wir) bereit wären mehr zu bezahlen. Warum bezahlen wir für Benzin 1.70, Bier 2 Franken und Wein 20 Franken? Warum wollen wir nicht bezahlen für qualitativ hochstehende Milch? Wenn wir zuviel Milch produzieren müsste die Landwirtschaftspolitik gegen die Massenproduktion mit viel Futterzusatz im Tiefland steuern. Dort gibt es Alternativen zur Milchproduktion die unser Bauer nicht hat.
    1. alexandra alexandra at 29.11.2016
      yes, the dairy industry is based on lies and propaganda. with all the info available now it's amazing how people still don't get it. no one should be drinking milk once they are weaned from their own mother!
  7. Jean Marie ROBERT Jean Marie ROBERT at 24.11.2016
    L'Agriculture SUISSE est confrontée comme l'ensemble des agricultures du monde aux effets négatifs de la mondialisation : cours constamment à la baisse,spéculation( bourse) sur les produits agricoles; les productions laitières sont particulièrement concernées: certains pays en EUROPE ont fait un choix contestable de production industrielle du lait" usine à lait".
    Non seulement cela engendre une désertification rurale et par voie de conséquence un éco-système bouleversé mais a pour conséquence d'une standardisation des produits, alors que ce qui faisait la renommée de la SUISSE et de la FRANCE c'est grande variété de fromages de qualité
  8. Markus Ritter Markus Ritter at 25.11.2016
    In Northeast Wisconsin the large farms are producing manure that pollutes the ground water that many people use as their source of drinking water. It also pollutes Lake Michigan that now has extensive areas of algae.
  9. Hans Niederer Hans Niederer at 26.11.2016
    I would like to comment on the farm issue: If the small farms disappear so will the tourism. People who visit Switzerland are enchanted with the sight of cows in the beautiful countryside. Put this together with your building industries who are building all these Boxes of Houses that don't even look like they belong in Switzerland. People can see these Blocks at home. I would say Switzerland is in trouble especially when you look at the Politicians in Bern. Who in God's name is the EU to dictate what is supposed to be done with the Swiss milk? Switzerland needs a Government who has a backbone not a bunch of self serving -----. I visit Switzerland every year for 3-4 months. Every year it gets worse and someone needs to look out for Switzerland. Not just for the milk but in many other ways too.
    1. Walter Kupper Walter Kupper at 09.12.2016
      Bravo! My sentiments, exactly.
    2. Andreas Müller Andreas Müller at 15.12.2016
      Hans Niederer
      That's my words too and I agree with you!
      Switzerland our motherland is sold out to big company and lot more just look how owns them. To liberale is our System in Bern we should learn again to take care of our country for the next generations. It break my heart we I see back what happen the last few decades with our country and the friendly Swiss Citizen. The farmer should get a fair market price for their products with a minimum of benefits from the governement (tax payer) that it should be and all are happy. To much of regulation make it everything more expensive in every business that should cut down fast to change the system for a free farmer.
  10. Audrey Breed Audrey Breed at 26.11.2016
    This is a tragedy.
  11. alexandra alexandra at 29.11.2016
    I am always happy when I hear about an animal exploitation industry facing hard times. Even in a country like Switzerland, which compared to the rest of the world, has some of the highest standards for the treatment of cows and ecology. Of course, there will always be some who will stubbornly cling to habits which they see as traditions. Yet, I understand that more people are becoming aware in Switzerland, that even under the best conditions, exploitation is wrong and are acting on this by becoming vegan. Now if it is happening there, where conditions are better, surely it must happen everywhere where conditions are so much worse. When last I was there, one could not find any plant milk. Once people realize the benefits of drinking plant and nut milk and see the improvement in their health and the environment, even those who don't care about the injustice of enslaving, artificially inseminating, and kidnapping the offspring from cow will change their habits.
  12. Erwin Balli-Ramosb Erwin Balli-Ramosb at 03.12.2016
    Meine sehr geehrten Damen und Herren

    Grundsätzlich. Meine Eltern(RIP) waren Kleinbauern (5ha-Betrieb) vor ça 60Jahren, d.h. ohne die z.Z. grassierende Subventionitis- und Direktzahlungsorgie.
    Was ich nie verstehen werde ist das folgende.
    Ein Strukturwandel ist voraussehbar und lässt sich abfedern, VERHINDERN ABER NICHT.
    Warum zum Teufel hat man nicht schon vor langer Zeit damit begonnen, die jungen Bauern auf die, auf sie kommenden Aufgaben, vorzubereiten? Gemessen an der normalen Berufsausbildung (ich bin Schlosser, Mechaniker, Maschinentechniker,Betriebsingenieur)
    steht der Landwirt weitaus hinten an. Als ich vor 20 Jahren auswanderte genügte ein Jahr bei einem anderen Landwirt und ein Jahr zuhause mitzuarbeiten und die Berufsausbildung war abge-
    schlossen. Nota bene, das ist die Generation, die heute die Be-
    triebe führt.
    Da bleibt doch nur noch der zusätzliche reale Unsinn, dass man
    Futtermittel(importiert) zukauft, um damit Überschüsse zu produzieren, die mit erheblichen staatlichen Zuschüssen in die Oststaaten exportiert werden, um die dort produzierende Landwirtschaft kaputt zu machen.
    Da bin ich mit meinen 74 Jährchen doch glücklich, diesem Unsinn nicht noch lange zusehen zu müssen.

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