Zur Schweizer Revue Startseite
Vielen Dank für Ihre Bewertung





Briefkasten

Feinsinnig, aktuell und 
gut gezeichnet

Ich möchte zum Beitrag «Verletzend» von Frau Zingg aus Taiwan Stellung nehmen. Die Karikatur von Peter Gut «Weg damit» in Ihrer Ausgabe vom September ist feinsinnig, witzig, aktuell und gut gezeichnet. Ich hätte mich nicht mal als Bundesrätin verletzt gefühlt. Möglich, dass für mich in diesem Fall das Resultat die Mittel heiligt. Ich finde aber, es gibt genug frauenfeindlich «Leeres», woran man sich stossen kann, wenn frau will. Ich bin dankbar, dass ich via «Revue» etwas vom aktuellen Schweizer Humor mitkriege.

Carole Dauberschmidt, 
Luxembourg

Sexistisch und respektlos

«Weg damit». Habe ich da wohl etwas falsch verstanden oder bin ich total humorlos? Für mich ist diese Karikatur sehr frauenfeindlich, sexistisch und respektlos und gehört nicht in eine «Schweizer Revue»

Gabriele Müller Gloor, 
Ciudad ColÓn, Costa Rica

Von seltener Dummheit

Als Schweizerin wird mir ganz schlecht vor Enttäuschung, wenn ich in der «Schweizer ­Revue» eine Karikatur unserer Bundesrätinnen finde, die nicht nur geschmacklos, sondern auch von seltener Dummheit ist. Ich wundere mich, dass es die Redaktion erlaubt, so mutige Frauen, die bereit sind, sich dort einzusetzen, wo den Männern der Schneid dazu fehlt, 
lächerlich zu machen.

Alexis Waridel, Quebec

Nun auf dem iPad, das ist toll

Wir nehmen mit Freuden davon Kenntnis, dass wir die «Schweizer Revue» nun auch auf dem iPad lesen können. Es ist toll, dass Sie diesen Entscheid gefällt haben, und wir sind sicher, dass sehr viele Leser für die App ebenfalls dankbar sind. Meine Frau und ich leben nun seit sechs Jahren auf Antigua und in Florida und wir lesen die «Schweizer Revue» nach wie vor mit grossem Interesse – herzlichen Dank für all Ihre Bemühungen.

Roland und Silvia Bachmann, Antigua

Grosse Frustration

Als eifriger Leser der «Revue Suisse» verfolgte ich fleissig die Artikel zur Entwicklung in der Schweizer Politik und bereitete mich darauf vor, schriftlich abzustimmen. Der Frust war gross, als das Wahlmaterial dann erst am 20. Oktober eintraf! Wegen eines Streikes bei der Post war es zu spät, das Stimmcouvert über das Konsulat in São Paulo noch einzusenden. Es wird langsam Zeit, dass der Bund für alle Länder die elektronische Stimmabgabe ins Auge fasst.

Alexandre Develey, 
São Paulo, Brasilien

Abgehoben

Philosophie-Professor Georg Kohler redet unprofessionell über die Schweizer Armee: «Es gibt sie zwar noch, aber sie taugt, so wie sie heute ist, nichts mehr. Sie müsste dringend in einen Verbund gehen, weil die Gegenmächte zu gross geworden sind.» Welcher Verbund? Die EU und/oder die NATO? Solches schreiben vom Stimmvolk abgehobene Internationalisten – tatsachenwidrig, undemokratisch und staatspolitisch höchst bedenklich. Die Behauptung, die heutige Armee tauge nichts mehr, beleidigt alle, die ihre verfassungsmässige Militärdienstpflicht leisten, vor allem die Kader.

Heinrich L. Wirz, Oberst A. D., Bremgarten (Schweiz)

Goodbye Swissinfo-CD

Die letzte Wahl-CD von ­swissinfo.ch wird ein Sammlerstück werden, denn es ist die letzte überhaupt. Welch trauriger Abschied! Wir werden ständig dazu gedrängt, den Mainstream-Trends zu folgen, uns wie Schafe zu verhalten. Es war daher immer eine gross­artige Informationshilfe, dem Pro und Kontra der Parteivertreterinnen und -vertreter selber zuzuhören, wenn Wahlen oder Abstimmungen anstanden. Jemandes Stimme und Argumente zu hören, ist viel aufschlussreicher, insbesondere für Bürgerinnen und Bürger im Ausland, die nicht täglich mit politischen Debatten «bombardiert» werden. Ein weiteres Beispiel, wie Technologie die Leute trennt.

Helene Lettau, 
Grindelwald, Tasmanien

Teilnahme an Wahlen 
und Abstimmungen

Auch im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer sollen sich am politischen ­Leben der Schweiz beteiligen. Dank Internet und Fernsehen können sie bestens informiert sein. Auslandschweizer haben oft eine Schweiz in Erinnerung, in der es sich gut leben lässt. Wenn die Schweiz allerdings der EU beitreten würde, verlöre sie ihre nationale Souveränität und würde von Brüssel abhängig. Ich möchte nicht, dass meine Schweiz wird wie Frankreich, Deutschland oder Italien. Wenn die Schweiz der EU-Versuchung nachgeben würde, wäre dies das Ende der bewunderten und bestimmt auch beneideten Schweiz.

Guy Nicolas, Dijon, 
Frankreich

Viel praktischer

Ich möchte Ihnen ein kurzes Feedback zur «Schweizer Revue» geben. Ich freue mich darüber, dass sie wieder in Papierform versandt wird. Als sie in elektronischer Form erschien, las ich sie nicht mehr. Papier ist so viel praktischer.

Sandra Cafazzo, London

Anmerkung der Redaktion: Alle Auslandschweizer können die «Schweizer Revue» über www.swissabroad.ch in ­gedruckter Form bestellen.

Die grössten Kretins

In der letzten Nummer der «Schweizer Revue» wetterte Bernhard Balmer darüber, «wie wir uns in die Knechtschaft der EU begeben». In der jüngeren Geschichte war es allerdings nicht die EU, es waren vielmehr Muammar Ghadhafi und die US-Steuerbehörden vor denen sich die Schweiz verbogen und verbeugt hat, bis ihr alle Würde und Ehre abhanden gekommen ist. (…) Aber Herr Balmer hat Recht: Die Mehrheit des Schweizer Volkes hat «multi-kulti satt». Verschliessen wir uns den Fremden gegenüber – natürlich nicht ihren Vermögen, sondern nur allem anderen gegenüber. Und hoffentlich nehmen sie es uns nicht so übel, dass sie ihre Vermögen gleich mitabziehen. Vergessen wir alle Traditionen der Gastfreundschaft und Toleranz, die zu uns (?) und zum Gedankengut der Aufklärung gehören. Wir waren schon immer ein kleines Land, bleiben wir es! Es gibt nichts Besseres, als unter sich zu bleiben: 
Bei Blutsverwandtschaft entstehen bekanntlich die grössten Kretins.

Edouard Reichenbach, 
Antony, Frankreich