Leserbriefe

Zuwanderungspolitik. Eine unendliche Geschichte

Die meisten Europäer haben nichts gegen die Zuwanderung von nötigen Fachkräften, die unsere Kultur zumindest akzeptieren. Aber es sollten halt wirklich nötige Fachkräfte sein und keine Armutsimmigration oder Problemimportation. Die Politiker in Brüssel und Bern haben in dieser Sache leider jegliche Bodenhaftung verloren. Darum braucht ganz Europa ein reinigendes Gewitter. Und es wird kommen, denn das Pendel schlägt immer irgendwann zurück.

Stephan Bernhard, Kolumbien

Es wird Zeit, die Augen zu öffnen und über den Tellerrand zu blicken. Jahrhundertelange Ausbeutung von sogenannten Entwicklungsländern hat die heutige Situation geschaffen. Wenn wir Massenzuwanderung verhindern wollen, gilt es, dies wieder richtig zu stellen. Es geht hier nicht um Islamisierung, sondern um Armut und Reichtum und die Verteilung davon. Wir denken aber beschränkt und glauben, durch Abschottung unsere «Art» zu erhalten. Das ist kurzsichtig gedacht, denn wenn sich für die Armen dieser Welt nichts ändert, werden sie weiterhin auf das Bollwerk Europa zustürmen. Diese Leute sind verzweifelt, nehmen den Tod auf dem Mittelmeer in Kauf und bezahlen Tausende von Euros an Schlepper.

Jan De Baere, Deutschland

Das Schweizer Parlament hat mit der Nichtumsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative das Schweizer Volk hintergangen und die Demokratie abgeschafft. Schuld daran sind die Euroturbos im Parlament, welche die EU freudig grüssen und bei jeder Drohung auf die Knie fallen.

 

Jürg Schwendener, Thailand

Wir Schweizer haben über einen langen geschichtlichen Zeitraum einen Konsens gebildet, uns in einen föderalistischen und demokratischen Staat zu formen, der tolerant ist, die Besonderheiten seiner Bevölkerung respektiert und gegenseitig von all seinen Bevölkerungsteilen auch als Garant dessen geschätzt, unterstützt und wenn nötig verteidigt wird. Zuwanderer, die diesen Konsens aus innerer Überzeugung leben, werden dadurch Gesinnungsschweizer und ein Teil der Schweiz – egal, wo sie ursprünglich herkommen. Wer kann etwas dagegen haben? Was vielen aber zu schaffen macht, sind die Sonderzüglein, die viele Zuwanderer leider fahren möchten. Sie folgen einem Fahrplan, der dem schweizerischen Konsens komplett fremd ist.

Wolfgang Wittenburg, Kanada

Professionelle Drohnen. Schweizer Technologie an der Spitze

Während wir in der Abgeschiedenheit der Schweizer Alpen einmal ein gemütliches Picknick genossen haben, schwebte 15 Minuten lang eine sehr laute und lästige Drohne direkt über uns. Wir empfanden dies als eklatante und respektlose Störung unserer Ruhe und Privatsphäre. Wir fühlten uns ausgespäht, und obwohl wir unseren Unmut laut kundtaten und die Drohne mit Kuhfladen bewarfen, blieb sie über uns – als ob man uns ärgern wollte. Zu schade, dass das Eindringen in die Privatsphäre durch Drohnen in Ihrem Artikel nicht thematisiert wurde. Nicht jeder will ihre unliebsame Gegenwart in seiner nächsten Nähe akzeptieren.

Marina Weatherly, Schweiz

Energiestrategie 2050. Welche Resourcen sind die richtigen?

Ich bin enttäuscht, dass in den Diskussionen über saubere Energien für die Schweiz und andere Ländern die Fortschritte im Bereich der «kalten Fusion» nicht erwähnt werden – eine Technologie, die von den meisten fortschrittlichen Gesellschaften erforscht und gefördert wird. Sie ist besser bekannt unter dem Akronym «LENR» (Low Energy Nuclear Reaction), wobei sich dank Rossi-Effekt ein COP von rund 200 erzielen lässt. Diese neue Art der Energiegewinnung ist also derart effizient, dass sie über die nächsten zehn Jahre alle anderen Methoden obsolet machen wird!

Carl Cometta, USA

Swissness. Die Krux mit dem neuen Gesetz

Grossartig! Um vollkommene «Swissness» zu gewährleisten, muss jetzt nur noch festgelegt werden, dass Verwaltungsräte zu mindestens 51 Prozent aus Schweizern bestehen müssen. Man kann ja die Zahl der Verwaltungsrats- mitglieder erhöhen, um das richtige Verhältnis zu erreichen. Hopp Schwiiz – greif nach den Sternen!

Kati Lyon-Villiger, Kanada

Wenn es schon ein Swissness-Gesetz gibt, dann entfernt auch den Namenszug «Swiss» und das Schweizerkreuz von den Flugzeugen der Lufthansa-Tochter. Wir brauchen das schlechte Image dieser Fluggesellschaft nicht.

Peter Küderli, Schweiz

Kommentare (2)
  1. Denise Lorenz Denise Lorenz am 20.05.2017
    Résidant en Allemagne, je suis très heureuse de pouvoir lire la version numérique de la Revue suisse en français après avoir reçu pendant des années la version papier en allemand.
  2. Sylvia Chachay, Neukaledonien Sylvia Chachay, Neukaledonien am 21.05.2017
    Jürg Schwendener, ich denke genau wie Sie! Ich hoffe trotzdem, dass das Rückengrad der Schweiz stand hält, bis die EU in ihrer heutigen Organisation zusammenfällt.

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