Die Krux mit der Swissness

Seit Anfang dieses Jahres gilt das neue Swissness-Gesetz. Die Lebensmittelindustrie hat deswegen zahlreiche Verpackungen und Rezepturen anpassen müssen.

Foto Keystone

Das Schweinefleisch für das Mini-Cordon-bleu stammt aus der Schweiz. Ebenso der darin verwendete Käse und der Schinken. Bis jetzt hat der Convenience-Hersteller Bofrost dieses Produkt in seinem Katalog mit einer Schweizer Flagge geschmückt. Doch damit ist nun Schluss. Und zwar wegen der Panade. Das Paniermehl stammt nicht aus der Schweiz. Und gemäss den neuen Swissness-Regeln darf das Produkt nicht mehr als schweizerisch angepriesen werden. Das neue Gesetz schreibt nämlich vor, dass bei einem Lebensmittel Zutaten aus der Schweiz mindestens 80 Prozent des Gewichts ausmachen müssen, damit es auch als schweizerisch vermarktet werden darf. Beim Mini-Cordon-bleu von Bofrost fällt die Panade mit 25 Prozent ins Gewicht.

Zahlreiche Schweizer Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie haben aufgrund der neuen Gesetzeslage ihre Rezepturen, ihre Verpackungen oder beides verändern müssen – so auch der MüesliHersteller Bio-Familia. Bei 110 von 130 verschiedenen Verpackungen hätte das Unternehmen wegen der neuen Regeln das Schweizer Kreuz entfernen müssen. Durch die Änderung von 50 Rezepturen gelang es, das Symbol der Flagge auf den Verpackungen zu belassen. Ob man die Anpassungen machen oder künftig einfach auf das Schweizer Kreuz verzichten sollte, sei firmenintern intensiv diskutiert worden, sagt Niklaus Iten von Bio-Familia. Schliesslich hielt das Unternehmen am Signet fest – auch, da man andernfalls um einen Rückgang bei der Nachfrage aus dem Ausland fürchtete. «Exportkunden haben uns klar signalisiert: Ohne Schweizer Kreuz keine Chance», sagt Iten.

Säfte oder Pommes frites

Beim Lebensmittelhersteller Hero führte das neue Gesetz ebenfalls zu Handlungsbedarf. Auf 70 Produkten wurde das Schweiz-Logo entfernt, Darunter etwa Teigwaren der Marke Napoli. Sie werden zwar in der Schweiz produziert, doch der Hartweizengriess ist nicht ausreichend in der Schweiz verfügbar und wird deshalb importiert. Weitere Beispiele: Nestlé entfernte bei 80 Produkten das Schweizer Kreuz, darunter solche der Marken Thomy und Leisi. Bei den Ramseier-Säften musste das Schweizer Kreuz verschwinden, wenn sie exotische Früchte enthielten. Bei den Convenience-Produkten von Frigemo wurde das Logo bei den Pommes frites entfernt. Es könne nicht garantiert werden, dass diese zu 80 Prozent aus Schweizer Kartoffeln bestehen. Lediglich von punktuellen Anpassungen der Rezepturen ist dagegen bei Kräuterzuckerhersteller Ricola die Rede, der seine Schweizer Herkunft besonders offensiv vermarktet.

Viele Firmen kritisieren das neue Gesetz. Es lege den Fokus zu einseitig auf die Herkunft der Rohstoffe und zu wenig auf die Herstellung in der Schweiz, findet etwa der Milchverarbeiter Hochdorf. Und Daniel Bloch, Chef des Ragusa-Herstellers Camille Bloch, bemängelt: «Die umständlichen Anforderungen an die Herkunft der Rohstoffe schaffen neue Hürden für Firmen, die in der Schweiz prouzieren.»

Kein Verständnis für solche Äusserungen hat Konsumentenschützerin Sarah Stalder: «Jetzt zu jammern, zeigt lediglich, dass man als Lebensmittelhersteller zwar gerne den Swissness-Bonus einkassiert, dafür aber alles beim Alten belassen will», sagt die Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz. Die Industrie habe genug Zeit gehabt, sich auf die Neuerungen einzustellen oder Ausnahmeregelungen zu beantragen. Widerspruch gibt es auch vom Bundesamt für Landwirtschaft: «Die Folgen des Swissness-Gesetzes werden dramatisiert», sagt Vizedirektor Dominique Kohli. Bis jetzt sei ihm kein Unternehmen bekannt, bei dem es deswegen einen Stellenabbau gegeben habe.

Matthias Pfander ist Wirtschaftsredaktor beim «Tages-Anzeiger»

Die neuen Swissness-Regeln

Wann darf ein Produkt als schweizerisch angepriesen werden?

Naturprodukte: Bei Mineralien (wie Salz), Pflanzen, Früchten, Wild und Fisch ist der Ort der Gewinnung, Ernte respektive Jagd ausschlaggebend. Bei Fleisch aus Zuchthaltung müssen die Tiere die meiste Zeit in der Schweiz gelebt haben. Bei Erzeugnissen von Tieren wie Eier, Milch oder Honig muss die Tierhaltung in der Schweiz erfolgen.

Lebensmittel: Mindestens 80 Prozent des Gewichts müssen Rohstoffe aus der Schweiz ausmachen, und die wesentlichen Verarbeitungsschritte müssen im Land erfolgen. Ist eine Zutat nicht in der Schweiz verfügbar (beispielsweise Kakao oder Ananas) oder nicht in der erforderlichen Qualität oder der ausreichenden Menge, wird sie nicht oder nur teilweise mit eingerechnet. Zusätze in geringen Mengen wie Salz, Gewürze oder Hefe werden nicht mitgerechnet. Zudem hat der Bund vorläufig 58 Ausnahmen (dazu gehören etwa Kandiszucker oder Eiweisspulver) bewilligt.

Industrieprodukte: 60 Prozent der Herstellungskosten (zum Beispiel bei Uhren) müssen in der Schweiz anfallen und wesentliche Fabrikationsschritte müssen im Inland erfolgt sein. Mit berücksichtigt werden dabei auch die Kosten für Forschung und Entwicklung oder Qualitätssicherung und Zertifizierung.

Dienstleistungen: Bei Dienstleistungen gilt als Voraussetzung, dass der Anbieter seinen Verwaltungssitz in der Schweiz hat und dort auch die massgeblichen Tätigkeiten erfolgen. (map)

Kommentare (37)
  1. Kati. Lyon-Villiger,  Canada Kati. Lyon-Villiger, Canada am 17.03.2017
    That is great. Absolutely wonderful. Now to ensure Swissness completely, let us add that at least 51% of the Board of Directors must be Swiss as well. You can increase your board in numbers to get to the right proportions. Look at German and Swedish boards. Not that we need to emulate them, but in this instance, they have got it right. HOP SCHWYZ! REACH FOR THE STARS!
    1. Georg Vyskocil, Prag Georg Vyskocil, Prag am 18.03.2017
      Anstatt lang und breit über swiss-made zu schreiben, führt für CH Pensionierte Minimalbetrag von CHF 2500/Monat ein. Solche Geste wird garantiert niemand als Originalzeichen bezweifeln und was noch wichtiger, übertreffen. Everything else is nothing but a rat race.
    2. Roger Ruppanner Roger Ruppanner am 10.04.2017
      Je suis 25% italien; est-ce que je vais pouvoir garder mon passeport suisse?
    3. Natalie Natalie am 18.07.2017
      Roger: I don't think Kati is questioning the definition of Swiss nationality...you have a Swiss passport, so you would be deemed a valuable member of a Swiss Board of Directors, certainly!
  2. Peter Kuederli Peter Kuederli am 17.03.2017
    Dann entfernt endlich den Namenszug SWISS und das Schweizerkreuz von der Lufthansatochter. Wir brauchen dieses schlechte Image nicht. Auch die neue Lounge welche fuer X Millionen gebaut wird in Zuerich brauchen wir nicht, so lassen wir uns naemlich genausowenig kaufen, wie man Freunde nicht kaufen kann.
    1. Charlotte Woerner Charlotte Woerner am 18.03.2017
      Das ist nun einmal ein Wort! Das sollte einer vor Gericht durchsetzen, muesste durchkommen beim neuen Swissness-Flaeggli Gesetz oder man widersprich sich und alle koennen weiterfahren wie bisher - die SWISS wird weiterhin weltweit anlanden mit dem helvetischen Kreuz bemalt - aber der Grosse Kanton drin! Ein Luxemburgerli made in Zuerich - haha
    2. U. Rauen U. Rauen am 19.03.2017
      Ich bin total einverstanden , dass die swissairline nichts mit der Schweiz zu tun hat. Mit einem deutschen Besitzer sollte das Wort Swiss nicht erlaubt sein. Das einzige schweizerische bei dieser Fluggesellschaft ist ( mit viel Glueck ) ab und zu auf ein schweizer Crewmitglied zu treffen . Die Qualitaet dieser Fluggesellschaft ist leider zu ca. 80% deutsch. Es waere schoen , wenn unser Land wieder eine Airline haette die des Schweizer Namens wuerdig waere.
    3. Peter Siegenthaler Peter Siegenthaler am 19.03.2017
      Bemerkenswerterweise wurde der Swissair vom Departement Leuenberger verboten, die Winglets der MD-11 mit dem Schweizerkreuz zu bemalen weil sie "keine staatliche Fluglinie" war.
  3. Wilfried Gsell Canada Wilfried Gsell Canada am 17.03.2017
    Super , hoch lebe die Bürokratie , es scheint ja auf der ganzen Welt kaum mehr etwas richtig zu funktionieren ohne das es für alles einen extra Angestellten braucht.
    Es werden Berichte erstellt , kontrolliert , Sitzungen abgehalten und neuen Weisungen vom Staat verfolgt .Die anfallenden Mehrkosten der produzierenden Firmen verteilen sich dann elegant und fast unmerklich auf den Verbraucher.
    Mein Unmut kommt nicht von ungefähr , ich lernte in einer Gross Schweizer Firma mit 1000 Bürolisten / 2000 Arbeiter welche erwartungsgemäss bald unter gegangen ist. Vor meiner Pensionierung in einem Schweizer Staats Betrieb welcher in den 80er Jahren mit 20 Angestellten perfekt funktionierte arbeiten unterdessen mit dem gleichen Auftrag Volumen gegen 50 Angestellte.
    ( Umständliche Anforderungen und Hürden )wie in Ihrem Bericht oben zitiert !
  4. A. Bachmann A. Bachmann am 18.03.2017
    What about all the products that use the Swiss flag worldwide and especially in the USA? All these products make use of our Swiss flag with absolutely no relation to Switzerland at all. I see shampoo bottles and liquid soap and many other cosmetic products including also food products In stores here in the USA in stores often, even first aid kits that accidentally use a white instead of red cross, and so on. I doubt any of these products have even close to 80% Swiss ingredients and they all profit from the Swiis (quality reflecting) logo. Anybody going to go after those non swiss companies??
    1. Theresa Anacker Theresa Anacker am 19.03.2017
      Well stated! "Swiss Ice Tea" is an example. There is nothing Swiss about ice tea! Companies are using the word "Swiss" like they use the word "artisan". Just another advertising strategy to infer integrity of their product. The legislation would need to apply globally to have any effect. Forcing compliance on Switzerland alone seems like a costly, bureaucratic nightmare!
    2. Witschi Witschi am 19.03.2017
      After living in the US for 30 years, I can assure you that 98% of all Americans could not pick out CH on a map, and are even less aware of any Swiss-cross to quality relationship. Never mind that a fair amount of 'quality' in Swiss products is just as much a result of constant media marketing and does not hold up when looked at a bit closer.
    3. Bob Martinek Bob Martinek am 19.03.2017
      Seems to me that Switzerland will experience some unintended consequences from this law. Swiss companies without enough content that drop the flag is tantamount to Switzerland losing exposure to the world. Artificial shortages will drive up Swiss prices making their products un-affordable in foreign markets.
    4. Sylvette Lau Sylvette Lau am 26.03.2017
      All these comments are SO right! And what about the first care or medical outfits that use the SWISS flag instead of the "red cross". on life guard T-shirts, first aid kits etc. Either they are ignorant and stupid or... they do it on purpose and Switzerland should object to that use.
    5. Verena Zbinden Verena Zbinden am 20.04.2017
      Congratulations! What about all the Emergency Rooms and Hospitals in the United States that are using the Swiss Cross. Let's start there! Verena, Texas
    6. Verena Zbinden Verena Zbinden am 20.04.2017
      Congratulations! What about all the Emergency Rooms and Hospitals in the United States that are using the Swiss Cross. Let's start there! Verena, Texas
  5. A. Bachmann A. Bachmann am 18.03.2017
    What about all the products that use the Swiss flag worldwide and especially in the USA? All these products make use of our Swiss flag with absolutely no relation to Switzerland at all. I see shampoo bottles and liquid soap and many other cosmetic products including also food products In stores here in the USA in stores often, even first aid kits that accidentally use a white instead of red cross, and so on. I doubt any of these products have even close to 80% Swiss ingredients and they all profit from the Swiis (quality reflecting) logo. Anybody going to go after those non swiss companies??
    1. Debbie Schoenberger Debbie Schoenberger am 20.03.2017
      I think that's a great idea. For years I've been incensed that American companies use the word "Swiss" on products that aren't Swiss. A lit of those products are inferior.
    2. Debbie Schoenberger Debbie Schoenberger am 20.03.2017
      I think that's a great idea. For years I've been incensed that American companies use the word "Swiss" on products that aren't Swiss. A lit of those products are inferior.
    3. Nick Nick am 20.03.2017
      Dann sollte man wohl auch die Unsitte anprangern, dass bei vielen Erste Hilfe Stellen ein Schild mit weissem Kreuz auf rot an Stelle von rotem Kreuz auf weiss ausgehängt ist.
      Wenn die Schweizer Flagge international geschützt ist, dann sollte man gegen die kommerziellen Sünder vorgehen können. Dazu brauchen wir eine zentrale Meldestelle, wo man Bilder einschicken kann.
  6. Walter S UK Walter S UK am 18.03.2017
    Finally a statement - thanks to all politicians and people how helped putting this in place. It will expose the companies with little real swiss spirit.
  7. Hans-Peter Senn Hans-Peter Senn am 18.03.2017
    A.Bachmann hat recht wegen der Schweizerfahne und dem Namen "SWISS"die für alles gebraucht werden ,vom in Wisconsin gemachtem Käse bis zur Chemischen Reinigung!!
    Komischerweise lässt man dies zu weil man wohl angst hat dem "Grossen Bruder" auf den Nerf zu treten!!
    Aber als Schweizer der schon 32 Jahre in den USA lebt und 49 Jahre für eine "echte"Schweizer Firma gearbeitet hat ist es oft mühsam zu sehen mit was für welchen S,,,,,produkten unser Schweizerkreuz und der Name SWISS in Verbindung gebracht wird.
    1. Evelyn Eugster Evelyn Eugster am 24.03.2017
      Just a thought from a Swiss Canadian - Expand to establish and publish lists of international products bearing some component of Swiss input. Become a high quality standardization office that can award approval. Subscribers can seek and purchase quality products and earn points, give feedback, create communities of fund raising initiatives - all based on increasing the traditional merits.
  8. Nancy Nancy am 18.03.2017
    Yes, St. Ives lotions and face products say they are made in Geneva. I returned to live in Geneva for 18 years - never could find the factory there.
  9. LEON DOSSE LEON DOSSE am 18.03.2017
    ......und die Chinesen werden weiterhin Produkte mit Schweizerkreuz und Swiss produzieren
    1. Jörn W. Malek Jörn W. Malek am 19.03.2017
      Hier in Costa Rica hat jemand von der Botschaft Victorynox Sackmesser, identisch mit Schweizerkreuz, in einem grossen Baustoffanbieter mit Namen EPA gefunden, welche alle in China hergestellt wurden. Wie wollen die Gesetzgeber soetwas in über 200 Ländern der Welt kontrollieren? Die Schweizer Botschaft hier erreichte auf jeden Fall, dass die Messer aus dem Geschäft entfernt wurden. Vermulich werden sie jetzt in einer Filiale in Venezuela oder Uruguay verkauft, oder in einem Land wo es keine Schweizer Botschaft gibt. Auf alle Fälle viel Glück beim durchsetzen dieses Gesetzes.

      Es kommt mir ähnlich vor wie hier in Costa Rica die Geschwindigkeits-Vorschriften auf der Autobahn. Alle fahren so schnell sie wollen, denn erwischt zu werden ist so selten wie ein Los in der Lotterie zu gewinnen. Ich nehme an, die Polizei hier benützt vielleicht einmal pro Woche eine der wenigen Radar-Pistolen die sie besitzen.

      Als Schweizer hier im Ausland, fällt uns eventuell auf, dass der Gegenstand nicht in der Schweiz hergestellt wurde, aber ein Nichtschweizer, weiss zum Teil nicht einmal was das Schweizerkreuz bedeutet. Wenn sie im Süden von den USA Benzin tanken und der Schwarze, welche das Benzin einfüllt fragt, woher du kommst, und du sagst "from Switzerland", wird er vermutlich antworten: "Oh, that's in New Mexicio, right". Vermutlich kann er gar nicht lesen.

      Also viel Glück mit dem neuen Gestetz. Hier in Costa Rica, wenn jemand etwas dummes macht, sagt man: "Para tonto no hay que estudiar" oder auf Deutsch: Um dumm zu sein muss man nicht studieren. Das Gesetz hat sicher eine gute Absicht, und wie man sagt, zählt ja diese. Dass es nicht kontrollierbar ist, ist jedoch dumm.
    2. Peter Siegenthaler Peter Siegenthaler am 19.03.2017
      Bin ja gespannt ob Wenger das Schweizerkreuz von deren "Swiss Gear" Gepäckstücken, welche alle Made in China sind, entfernt. Wohl kaum, da diese ja u.A. hier in Nordamerika angeboten werden, wo Swissnessgesetze wenig Wirkung haben.
  10. Norbert Norbert am 19.03.2017
    ... klasse, eine andere Art des Protektionismus. Clever gemacht. Die USA und Mr. Trump werden sich fragen "verdammt warum sind wir noch nicht darauf gekommen".
    1. Erwin Balli-Ramos Erwin Balli-Ramos am 19.03.2017
      Sehr geehrter Herr Norbert
      Die USA und damit auch Trump werden sich diese Fragen wohl nie stellen, weil schon allein diese nie auf so etwas kommen würden. Mehr noch, die Qualität ihrer Produkte können Sie auch mit wer weiss was für einen Verpackungs-Aufdruck verbessern.
  11. Helene Walton Helene Walton am 19.03.2017
    I see both sides, however, we do not live in an insular world. I find the new Swissness regulations a little extreme. What will this do the availability and the cost of the products? We are all interdependent when it comes to world trade. Switzerland cannot live in a bubble or we will all feel the economic repercussions.
    I agree that products with any Swiss designation need to have high standards of quality control but not to the detriment of Swiss manufacturers and the economy.
  12. Magnus Kilian Magnus Kilian am 19.03.2017
    Protectionism is not a very good idea, and that is what this law enshrines. "Made in Switzerland" always was a good recommendation for high quality items, whether the materials used were of indigenous origin or the product manufactured from imported items. Much more problematic however, is the loss of Swiss identity and colloquial language. I have lived in Canada for sixty years and have come back to Switzerland for visits more often than I can remember. Somehow many parts of Swiss towns and cities now look very much like North American ones, especially when it comes to the names of shops. as well as that, the language is rapidly changing from Swiss German Dialects, French, Italian or Romantsch to English expressions. One used to go "Einkaufen", now one goes "shopping". What used to be the "Fliegertruppen" is now the Swiss Airforce and "Swisspost" is an expression that describes a "Schweizer Pfahl", whatever that is supposed to be. Protecting, to a certain degree, one country's manufacturing industry is laudable, providing one is aware of the global interdependence in commerce. however, protecting one's country's unique identity is much more important, at least in my opinion.
  13. r graf r graf am 20.03.2017
    Why dont you guys pull your heads out of your asses and smell the coffee
  14. PHOSITA PHOSITA am 22.03.2017
    This is an excellent development.
    The Swiss label stands for quality worldwide, even at a subconscious level among consumers who know nothing about Switzerland. Since companies abuse the brand and dilute it, it is necessary to protect and strengthen it, and the only way to achieve that is through enforcing standards.
    It is important to remember that this act not only protects Swiss industries, it also protects consumers by improving transparency with regards to the origin and practices used in preparing the products and services we buy.
    Companies that can no longer use the Swiss label due to not meeting the standards of the Swissness Act, are not discriminated against. They can still protect their brands with trademarks and customer satisfaction.
  15. PHOSITA PHOSITA am 22.03.2017
    This is an excellent development.
    The Swiss label stands for quality worldwide, even at a subconscious level among consumers who know nothing about Switzerland. Since companies abuse the brand and dilute it, it is necessary to protect and strengthen it, and the only way to achieve that is through enforcing standards.
    It is important to remember that this act not only protects Swiss industries, it also protects consumers by improving transparency with regards to the origin and practices used in preparing the products and services we buy.
    Companies that can no longer use the Swiss label due to not meeting the standards of the Swissness Act, are not discriminated against. They can still protect their brands with trademarks and customer satisfaction.
  16. Kurt Müller Kurt Müller am 23.03.2017
    Heisst das jetzt das es ab sofort keine Schweizer Schokolade mehr gibt? Speziell keine mit 80% Kakao? Oder muss die Schweiz jetzt Kakaobäume pflanzen, möglichst gentechnisch dem hiesigen Klima angepasst?
    1. ER ER am 04.04.2017
      Tja... es fehlt einfach an normalen Menschenverstand... alles sehr wischiwaschi und diejenigen die einfach beste Qualität liefern sind nun bestraft... und die bauernschlauen die da meinen andere über den Tisch zu ziehen mit Unwahrheiten markten, denen kommt man noch entgegen.... Die Verwaltungen sind zu gross und zu bequem und sind mehr und mehr nur an ihrer eigenen Tasche interessiert ....
  17. Natalie Natalie am 18.07.2017
    What I appreciate about these new regulations are the conversations food manufacturers are needing to have around the merits of choosing local resources over distant ones, from an ecological point of view. For example, why is my relish in Canada made in India? It's not like we don't have cucumbers here! What a waste of greenhouse gases!

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