Echo

Briefmarke zu «100 Jahre ASO»

Die ASO kommt zu besonderen Ehren: Anlässlich des 100. Jubiläums der Organisation veröffentlicht die Schweizerische Post im April eine Briefmarke. Gestaltet wurde die Ein-Franken-Marke vom Berner Künstler Tom Künzli.

Weniger Ausländer kommen, mehr gehen

2015 haben mehr Ausländer die Schweiz verlassen als im Jahr zuvor, und es sind weniger Ausländer eingewandert. Laut Bundesamt für Statistik ist es bereits das zweite Jahr in Folge, in der sich diese Tendenz zeigt. Die Nettozahl von 71 495 Zuwanderern liegt 9,4 Prozent unter dem Wert von 2014. Insgesamt zogen 150 459 Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz, 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Um 6,1 Prozent gestiegen ist die Zahl der Auswanderer: 73 444 Ausländerinnen und Ausländer drehten im vergangenen Jahr der Schweiz den Rücken. 1 993 916 Ausländerinnen und Ausländer lebten Ende 2015 in der Schweiz, 68 Prozent von ihnen stammten aus EU/EFTA-Staaten. An der Spitze steht Italien mit 313 725 Personen, gefolgt von Deutschland mit 301 548 und Portugal mit 268 067.

Einbürgerungen nehmen wieder zu

Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer, die sich in der Schweiz einbürgern liessen, ist zwischen 2006 und 2014 stetig gesunken – von 45 700 auf 32 800. 2015 hat sich der Trend geändert: Die Zahl der eingebürgerten Personen lag bei 40 600. Die Trendwende der jüngsten Vergangenheit ist laut Experten auf Volksinitiativen wie die Masseneinwanderungs- und die Durchsetzungsinitiative zurückzuführen, die bei ausländischen Bürgern ein Klima der Unsicherheit schaffen würden.

Korrigendum

In der «Schweizer Revue» von Februar ist uns in der deutschen Ausgabe ein Fehler unterlaufen: Beim Schwerpunktthema auf Seite 9 heisst es «Integration ist ein einseitiger Prozess». Dies ist falsch, es müsste heissen, «Integration ist NIE ein einseitiger Prozess».

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