Das Auslandschweizergesetz klärt die Pflichten aller

Anfang November ist das Auslandschweizergesetz (ASG) in Kraft getreten. Für Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Ausland ist dieses Gesetz wichtig, weil es die Pflichten des Bundes gegenüber den Schweizern im Ausland, aber auch deren Rechte und Pflichten klar definiert.

Entstanden ist das Auslandschweizergesetz (ASG) aus einer Parlamentarischen Initiative des Tessiner Ständerats Filippo Lombardi. Er hat gemeinsam mit Rudolf Wyder, dem früheren Direktor der ASO, während Jahren für dieses Gesetz gekämpft.

Eigentlich ist das ASG kein neues Gesetz, sondern es ist ein Zusammenzug aller Bestimmungen betreffend Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die bisher in verschiedenen Gesetzen, Verordnungen und Reglementen verteilt waren: Das geht von den politischen Rechten über die Sozialhilfe und den konsularischen Schutz bis zur Information und der institutionellen Unterstützung für Auslandschweizer. Das Gesetz legt die Rechte und Pflichten sowie die Dienstleistungen und Unterstützungen in einer Gesamtschau dar, es zentralisiert und uniformiert jedoch nicht alles. Durch das ASG soll die Kommunikation zwischen den verschiedenen Behörden sowie zwischen der Öffentlichkeit und den Privaten fördern. Ein Beispiel ist die Konsularische Direktion im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Sie dient zusammen mit den schweizerischen Vertretungen im Ausland künftig als sogenannte Guichet unique für alle Auslandschweizerfragen.

Das ASG ist sowohl für juristische Personen wie auch für Individuen gültig und es betrifft alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die sich ausserhalb des Landes befinden – also nicht nur jene, die im Ausland leben, sondern auch jene, die sich nur während kurzer Zeit, zum Beispiel für Ferien, im Ausland aufhalten. Zentral und im Gesetz ausdrücklich erwähnt sind die Prinzipien der Subsidiarität und der Eigenverantwortung (siehe Kasten unten). 

Das Gesetz kurz zusammengefasst

GÜLTIGKEIT

Das ASG regelt Rechte und Pflichten von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern, die Unterstützung von Auslandschweizer-Institutionen, den Beistand für alle Schweizerinnen und Schweizer, wenn sie sich im Ausland aufhalten und in Not geraten, sowie den konsularischen Schutz für juristische Personen.

EIGENVERANTWORTUNG

Das ASG erklärt die Eigenverantwortung zum Grundsatz. Der Bund erwartet, dass jede und jeder bei der Vorbereitung und Durchführung eines Auslandsaufenthalts oder der Ausübung einer Tätigkeit im Ausland persönliche Verantwortung wahrnimmt, sich risikogerecht verhält und auftretende Schwierigkeiten aus eigener Kraft zu meistern versucht.

GUICHET UNIQUE

Das EDA ist die Anlaufstelle, an die Schweizer Bürgerinnen und Bürger sich mit Fragen zu Auslandschweizerthemen wenden können. Dieser sogenannte «Guichet unique» besteht insbesondere aus der Helpline EDA (Telefon +41 800 24-7-365) und dem schweizerischen Vertretungsnetz.

ANMELDEPFLICHT

Für Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die im Ausland leben, ist die Anmeldung bei der zuständigen Vertretung (Konsulat oder Botschaft) Pflicht. Für die Ausübung der politischen Rechte und neu für den Bezug von Sozialhilfeleistungen ist die Anmeldung Voraussetzung.

MELDUNG VON ÄNDERUNGEN

Die Auslandschweizerin und der Auslandschweizer müssen die bei ihrer Anmeldung angegebenen Personendaten aus eigener Initiative aktualisieren. Diese Pflicht gilt bei Änderungen im Zivilstand unabhängig vom ASG, gemäss Zivilgesetzbuch. Bei der Meldung eines Adresswechsels vereinfacht das ASG das Verfahren: Wer im Ausland umzieht und einen neuen Wohnsitz in einem anderen Konsularkreis bezieht, muss die Adressänderung nur bei einer Vertretung melden, diese passt das Auslandschweizerregister an.

POLITISCHE RECHTE

Die Ausübung der politischen Rechte von Auslandschweizerinnen und -schweizern werden einerseits vereinfacht: Stimmberechtigte müssen die Anmeldung im Stimmregister nicht mehr alle vier Jahre erneuern. Andererseits werden Personen aus dem Stimmregister gestrichen, wenn das Stimmmaterial drei Mal in Folge retourniert wird, weil der Empfänger unter der angegebenen Adresse nicht erreichbar war. Stimmberechtigte Auslandschweizerinnen und -schweizer können neu der Stimmgemeinde ihren Verzicht auf die Ausübung melden. Dies kann jederzeit widerrufen werden. Wer sich neu im Stimmregister anmeldet, übt sein Stimmrecht in seiner letzten Schweizer Wohnsitzgemeinde aus. Für Personen, die bereits in einem Stimmregister eingetragen sind, ändert sich nichts, sie können auch in ihrer Heimatgemeinde abstimmen.

SOZIALHILFE

Die bisherigen Bestimmungen zur Sozialhilfe für Auslandschweizerinnen und -schweizer sind weitgehend ins ASG überführt worden. Antragsberechtigt sind nur Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die im Auslandschweizerregister eingetragen sind. In dringenden Fällen kann temporär eine Ausnahme gemacht werden.

KONSULARISCHER SCHUTZ UND REISEHINWEISE

Die Reisehinweise, die mit dem ASG im Bundesrecht verankert werden, richten sich an alle Schweizer Reisenden, auch an Auslandschweizerinnen und -schweizer. Bei der Bemessung von Gebühren und Kostenersatz für Hilfe des konsularischen Schutzes wird berücksichtigt, ob Betroffene die in den Reisehinweisen des EDA publizierten Empfehlungen beachtet haben. Laut dem ASG kann der Bund neu auch Auslandschweizerinnen und -schweizern Anrecht auf konsularischen Schutz bei Reisen ausserhalb ihres Wohnsitzlandes gewähren.

WEITERE KONSULARISCHE DIENSTLEISTUNGEN

Keine Änderungen gehen mit dem ASG in den Bereichen der administrativen Dienstleistungen sowie der weiteren konsularischen Dienstleistungen wie Zivilstand, Bürgerrecht, Ausweisschriften, der schweizerischen AHV/IV und dem militärischen Meldewesen einher.

 

Eigenverantwortung

Ein zentraler Punkt im Auslandschweizergesetz ist das Prinzip der Eigenverantwortung. In Artikel 5 wird festgehalten: «Jede Person trägt die Verantwortung bei der Vorbereitung und Durchführung eines Auslandsaufenthaltes oder bei der Ausübung einer Tätigkeit im Ausland.» Das bedeutet in der Praxis, dass es ab dem 1. November kein absolutes Recht auf konsularischen Schutz gibt. Der Staat wird nur subsidiär tätig, namentlich etwa bei der Gewährung von Sozialhilfe.

Handelt jemand bei der Vorbereitung oder während einer Reise fahrlässig, werden künftig alle Dienstleistungen für den konsularischen Schutz in Rechnung gestellt. Als fahrlässig gilt zum Beispiel, wenn die Reisehinweise des EDA nicht beachtet werden. Aber auch wer keine Reiseversicherung abschliesst, handelt fahrlässig.

Besonders beachtet werden sollte diese Bestimmung auch von Schweizer Bürgern, die von einem Unternehmen ins Ausland geschickt werden. Sie sollten mit dem Arbeitgeber vorgängig klären, ob dieser eine Versicherung für die Mitarbeiter bei Auslandsaufenthalten abgeschlossen hat.

In jedem Fall müssen vor einer Reise oder einem Auslandsaufenthalt die Reisehinweise auf den Seiten des EDA oder seine Helpline konsultiert werden. (BE)

Zum Gesetz

Zum Interview mit Ständerat Hans Stöckli

Kommentare (67)
  1. Gioia Weber Gioia Weber am 10.11.2015
    Diese Zusammenfassung des neuen ASG ist natürlich hilfreich. Aber für diejenigen, die sich genau informieren und nicht auf eine von Dritten erstellte Zusammenfassung verlassen möchten, fehlt hier der direkte Link zum neuen Gesetzestext.
    1. Peter Brunold Peter Brunold am 12.11.2015
      Versuchen Sie mal auf den Text "Zum Gesetz" zu klicken. Da öffnet sich der Gesetzestext.
  2. Werner Bless Werner Bless am 10.11.2015
    Ich denke den Link braucht es nicht, da ja mit dem Terminus 'fahrlässig' sowieso alles verrechnbar sein wird. (ausser natürlich man ist (Wirtschafts)Flüchtling, da wird geholfen)
    1. Jacqueline Bollmann Jacqueline Bollmann am 11.11.2015
      Ich verstehe diese Bitterheit nicht, Herr Bless.
      Als Schweizer Bürger oder Bürgerin ist man nun wirklich gut geschützt. Aber wir haben's offenbar schon in den Genen, über absolut alles zu meckern und zu stänkern.
      Deswegen bin ich froh, dass ich in einer relativ Schweizer-armen Gegend des Planeten lebe.
      Auf meine eigene Verantwortung.
    2. Hans müller Hans müller am 11.11.2015
      Ausländer können nur in der Schweiz asyk beantragen,denken bevor lästern Herr Müller
  3. Barbara Engel, Redaktion "Schweizer Revue" Barbara Engel, Redaktion "Schweizer Revue" am 11.11.2015
    Gioia Weber hat natürlich Recht. Wir haben den Link noch gesetzt. Der Gesetzestext ist jedoch nur in Deutsch verfügbar.
    1. Stefan Bertschi Stefan Bertschi am 11.11.2015
      Leider funktioniert der Link nicht, zumindest nicht für mich; das PDF Dokument, gemäß Fehlermeldung, scheint leer zu sein.
  4. Sibyl Wagner Sibyl Wagner am 11.11.2015
    Leider haben wir als seit 8 jahren in Frankreich lebende und arbeitende auslandschweizer nur extrakosten und rechtliche nachteile. Z.B. Zahle ich für meinen Sohn der dank guten noten in London auf einer top universität angenommen wurde, den vollen 'oversea' tarif, obwohl ich in frankreich steuern zahle, und ein französisches einkommen habe...dies nur weil wir einen CH und keinen EU pass haben. Alle studenten mit einem EU pass, auch wenn diese in der schweiz oder in uebersee leben kommen in den genuss eines tieferen tarifs und sogar eines dahrlehens oder je nach einkommen sogar eines stipendiums. Ich kämpfe zurzeit fuer 'home fees' mit dem citizan advise center in UK, doch auch dieses scheint fuer CH bürger keine lösung zu finden. Ich bin zwar dankbar für den CH pass, doch leider bringt er in der EU mehr probleme als hilfe. Auch betreffend CH auto nr und führerschein. Für allfällige tips oder ratschläge betreffend der hohen unikosten in UK als EU auslandschweizer wäre ich sehr dankbar.
    1. Erika Tanner Erika Tanner am 12.11.2015
      Sehr geehrte Frau Wagner, wenn Sie seit 8 Jahren in Frankreich leben und arbeiten wundere ich mich, dass Ihnen der CH-Pass in der EU mehr Probleme (in welcher Form auch immer) machen soll betreffs CH Autonummer und CH Führerschein.
      Wir persönlich hatten in dieser Beziehung niemals Probleme, hatten aber innerhalb nützlicher Frist eine französiche Autonummer und den französischen Führerschein beantragt.
      Betreffs Unikosten kann ich Ihnen leider keinen Ratschlag erteilen. Viel Erfolg!
  5. Heinz Manhart Heinz Manhart am 12.11.2015
    Das EDA oder die Botschaften scheinen sich schon immer auf die Eigednverantwortung von Auslandschweizern verlassen zu haben. Wir sind 2009 von einem verherenden Hochwasser heimbgesucht worden. 1.5m Wasser im Haus. Wasser war nicht das Schlimmste sonder der Schlamm. Obwohl überal in den Medien berichted wurde, haben wir weder von der Botschaft noch von irgendeiner Schweizer institution bei denen wir gemeldet bzw. Mitglieder sind etwas gehört. Vond den Millionen Hilfsgelder haben wir keinen Rappen gesehen. Wer also ins Ausland geht oder im Ausland leben will soll sich besser nicht auf das EDA verlassen.
    1. Andreas Grob Andreas Grob am 12.11.2015
      Sehr geehrter Herr Manhart, mir ist die Logik nicht so recht nachvollziehbar, mit der Sie selbstverständlich Schweizer Hilfe erwarten. Es kann doch nicht Aufgabe der EDA sein, private, im Ausland erlittene Schäden auszugleichen!. Eine Hilfe kann doch nur allgemein und nicht individuell erteilt werden...darüber müsste ich mich schon sehr täuschen. Die Eigenverantwortung umfasst doch auch Risiken, die Sie mit einem Auslandsaufenthalt auf sich nehmen, insbesondere Naturkatastrophen. Andersherum: wie stellen Sie sich vor, wenn die Schweiz für alle diese weltweit eingetretenen Schäden Anspruch auf Entschädigung zahlen würde. Würden nicht auch Sie, als ansatzweise Schweizer Patriot, der Sie wohl sein wollen, wenn Sie schon staatliche Entschädigung erwarten, eine unbezahlbare Ausuferung durch erhobene Ansprüche befürchten?
  6. Hansjörg Wegmüller Hansjörg Wegmüller am 12.11.2015
    So tragisch eine solche Naturkatastrophe für die Betroffenen ist; ich kann mich den Ausführungen von Hr. Grob nur anschliessen. Da gibt's nicht's mehr hinzuzufügen.
    1. Kurt Stauffer Kurt Stauffer am 13.11.2015
      Heinz Manhart!Wenn Sie Im Ausland Wohnsitz haben und dort Schaden durch Hochwasser erleiden ist das EDA in keiner Weise verantwortlich, ihnen den Schaden zu vergüten!!In jedem Land gibt es Versicherungen wo Sie sich gegen solche Schäden versichern können!!
  7. Marcel Segessenmann, Mexiko Marcel Segessenmann, Mexiko am 12.11.2015
    Sehr geehrte Damen und Herren.
    Meines Erachtens gaebe es ein sehr dringliches Anliegen vieler Auslandschweizer gesetzlich zu regeln. Mir wurde diesen Sommer, als ich in der Schweiz weilte von meiner Bank das Konto aufgeloest, da ich als Auslandschweizer anscheinend nicht mehr tragbar bin fuer eine Schweizer Bank. Das heisst im Klartext ich habe keine Kreditkarte mehr und bin seitdem sehr eingeschraenkt, da es halt einfach in der heutigen Zeit nicht mehr ohne KK geht. Ich finde es einfach unerhoert dass man als gebuertiger Schweizer und Besitzer des Schweizer Passes kein Bankkonto mehr in der Schweiz haben kann. Da ist eine Gesetzesluecke groesster Reichweite, ich weiss auch von anderen Auslandschweizern dass sie von ihren Banken im Stich gelassen wurden. Hier muestte der Gesetzgeber handeln, oder will er sich etwa nicht die Finger verbrennen?
    1. Brigitte Mueller Brigitte Mueller am 12.11.2015
      Herr Segessenmann. Das ist ein grosses Problem. Es ist der Bank ueberlassen, ob sie Auslandachweizern ein Konto anbieten wollen. Ich habe gelesen, dass die Auslandschweizervereinigung die CH Banken verpflichten wollen, Schweizern ein Konto anzubieten. Ich hoffe, so ein Gesetz wird bald eingefuehrt.
      Falls Sie mal in Kanada sind, hier koennen Sie sogar ohne Wohnsitz ein Konto haben. Mit Karte.
    2. Kurt Stauffer Kurt Stauffer am 13.11.2015
      Es gibt genug Banken in der Schweiz auf denen Sie ein Konto haben können, als Auslandschweizer.Z.Beispiel Kantonalbank St Gallen oder Postfinanz,Migrobank.UBS.Es kommt bei einigen Banken darauf an welchen Betrag Sie anlegen möchten.Das grössere Problem ist wieviel kostet Ihnen eine solche Kontoführung.Da gibt es wiederum verschiedene Tarife!Postfinanz ist die billigste!!
    3. Bonaventura Schmidt Bonaventura Schmidt am 13.11.2015
      Vor einer Woche kam ich von einem "Zwangsaufenthalt" von der Schweiz nach Sri-Lanka zurück.Die UBS hat uns unser Konto gekündigt weil sie nicht mehr Auslandschweizer
      in Sri-Lanka betreuen.Dank der Hilfe und guten Tips von der Schweizer Botschaft in Sri-Lanka habe ich in der Schweiz ein Konto bei der PostFinance (vom Bund abgesichert)abgeschlossen.Der ganze Trip hat mich 3000.-SFr.gekostet aber ich habe als Abfindung immerhin von der UBS ein Schweizer Jasskart bekommen.(komentar überflüssig)
      Auf diesem Weg möchten wir der Schweizer Botschaft in Sri-Lanka vielen Dank aussprechen.
      Fam. B. Schmidt in Hikkaduwa
    4. Tobias Lienhard Tobias Lienhard am 13.11.2015
      @Kurt Stauffer,

      die UBS verlangte von mir ein Depot von 100'000 Fraken für ein Konto, die ich nicht anlangen dürfte.
    5. Andre Hintermann, Aruja, Brsasilien Andre Hintermann, Aruja, Brsasilien am 14.11.2015
      Ich musste mein Konto bei der Valiant Bank auch schweren Herzens aufloesen, weil die Gebuehren nicht tragbar wahren bei einem auslaendischen Wohnsitz. Ich war ja seit Geburt dort Kunde! Mit der Postfinanz kann ich nun gut leben, dank einem Codier-Geraet habe direkt Zugang zum meinem Konto in der Schweiz. Bei der UBS wuerde ich NIE ein Konto eroeffnen, denn was sich diese Bank weltweit fuer Skandale geleistet hat, beschaemt einem als Schweizer ja eher@
  8. Dr.B.Bösch Dr.B.Bösch am 12.11.2015
    also wir können uns den verärgerten Auslandschweizern in bestimmten Punkte nur anschliessen:

    1. die Probleme mit den Bankkonti für Auslandschweizer sind immer noch nicht gelöst

    2. Ich lebe zusammengerechnet schon mehr als 20 Jahre im Ausland (Europa). In dieser Zeit wurden so viele Botschaften geschlossen, dass man heute fast eine halbe Woche einkalkulieren muss, wenn man z.B. einen neuen Pass braucht, früher ging das per Fernantrag und Post, heute muss man persönlich antraben, je nach dem wo man wohnt eine Tagesreise!!!!

    3. ganz zu Schweigen von den Schikanen, die man Rentenempfängern bereitet. Eine IV-Viertelrente wird schon gar nicht ausbezahlt, eine 50%- Rente nur im EU-Raum, mit welchem Recht und welcher Begründung? Abgesehen, davon, dass man jedes Jahr aufs neue beweisen muss, dass man noch am Leben ist und nicht etwa jemand anders (wer auch immer das sein soll) die lächerlichen paar Franken einheimst. Wohlgemerkt, die Bestätigung vom Honorarkonsul wird nicht akzeptiert.

    4. früher konnte man AHV-Beträge weiterzahlen, heute soll angeblich alles koordiniert ablaufen zwischen den Mitgliedländern. Da bin ich mal gespannt, es hat mit der Krankenkasse nicht funktioniert, mit der IV nicht, es wird auch mit der AHV nicht klappen

    5. Wir waren 1999/2000 und 2009 Opfer der Gewaltsstürme in FR. Wir verloren beide Male das Dach über dem Kopf und jede Menge persönlicher Dinge, so auch wichtige Papiere betreffend Ausbildung etc. Natürlich kann man nicht im Ausland leben und Schweizer Hilfe erwarten, aber dass die Universität und die Behörden für Duplikate ein Schweinegeld verlangen, wenigstens da hätte man sich mehr Mitgefühl und Hilfsbereitschaft gewünscht

    5. unverständlich und verborgen bleibt uns auch die Geschichte mit der Personenfreizügigkeit. Die Schweiz wird wegen beabsichtigter Beschränkungen angegriffen. In FR war das kein Problem, ab 2001 brauchten wir, dank der Bilateralen keine Genehmigungen mehr und konnten welchen Beruf auch immer ausüben, vor 2001 war das nicht möglich. in Deutschland hingegen hat sich nichts geändert. Wir müssen genau wie in den 80iger Jahren eine Aufenthaltsbewilligung,die beschränkt ist, beantragen, wir müssen eine Krankenversicherung nachweisen und genügend Geld und/oder einen Job, genau das gleiche Prozedere wie nicht EU-Bürger trotz Bilateraler Verträge??

    Wir könnten noch jede Menge an Ungereimtheiten anführen. Es ist nicht damit getan, dass man das Wählen ermöglicht. Die Auslandschweizer (um die 746 000) stellen einen erheblichen prozentualen Anteil an der Schweizer Bevölkerung dar. Leider, oder zum Glück für die Regierung, in alle Winde zerstreut, so dass die Schlagkraft und der Einfluss dieser Population leider zu wünschen übrig lässt. Diese Gruppe müsste auf Grund ihrer Grösse durchaus auch im Bundesrat vertreten sein.

    Fragen Sie jetzt bitte nicht weshalb wir dann um alles in der Welt im Ausland leben. Wir sind gerne Schweizer, die direkte Demokratie ist etwas wirklich Gutes und Erhaltenswertes, wir wollen auch keinen zusätzlichen Pass (wäre kein Problem gewesen), aber es ist einfach eng geworden in der Schweiz, die Luft zum Atmen fehlt, es wäre aber trotzdem wünschenswert, wenn die Auslandschweizer politisch mehr Gewicht bekämen
    1. Martin GOENSCH Martin GOENSCH am 13.11.2015
      Zu Punkt Zwei. Wir hatten gestern das Vergnügen einen Tagesausflug nach Marseille, hin und zurück 820km plus 120€ für Autobahn und Diesel, zu machen, um unsere ID zu erneuern.
      Bis vor ein paar Jahren konnte man das Passfoto, für eine erneuerung des Passes, bei der Wohngemeinde beglaubigen lassen und dann alles an die Schweizerbotschaft senden.
      In zwei Jahren können wir nochmals dasselbe für unsere Kinder machen.
      Finde es ziemlich ärgerlich.
    2. Monika Meier-Galliker Monika Meier-Galliker am 13.11.2015
      Ich wohne in Colorado und muss nach Los Angeles um mir einen Pass zu besorgen. Das is ein 2-3 Tages Trip! Unerhoehrt nicht??? Oder sogar in die Schweiz gehen und Ferien machen um einen Pass zu kriegen,es geht einige Tage in der Schweiz bis man den Pass abhohlen kann.
      Noch was ganz wichtiges. Ich hatte eine Altersversicherung bei der Rentenanstalt Swiss Life jetzt. Musste das Geld fuer einen Hauysbau beziehen und moechte nun das Geld gerne wieder einzahlen oder eine Einmaleinlage machen, um mich fuer's Alter wieder abzusichern. SIE HABEN MEINEN ANTRAG ABGEWIESEN! Ich kann nicht einmal mehr eine Altersversicherung in der Schweiz erweben! Ist das nicht die Hoehe! Die Schweiz hat alle Schweizer die in der USA leben abgehackt, ja die Banken schmeisen uns raus und die 2.Saule nun auch noch. Und wie sollen wir uns da noch Finanziell absichern, falls wir gerne heimkehren wollen wenn das Berufsleben vorbei ist? Nun werden wir noch zum Sozialfall!
      Ich moechte gerne eine Einmaleinlage bei einer Altersversicherung machen, sodass ich mit 60 eine monatliche Rente kriege, ist das denn nun wirklich nicht mehr moeglich??? Die AHV ist wohl wirklich nicht gut genug um davon leben zu koennen! Und hier drueben eine Versicherung abzuschliessen, wenn ich ja dann soviso im Alter gerne wieder heimgehe ist auch nicht die Loesung. Weiss jeman eine Loesung fuer das Problem!?
    3. F. Borleis F. Borleis am 23.11.2015
      zu Punkt 5: Schweizer Bürger geniessen in Deutschland uneingeschränkte Freizügigkeit. Bin seit 2 Jahren in D und brauchte selstverständlich keine Aufenthaltsbewilligung.
  9. Henry Strubin Henry Strubin am 12.11.2015
    Betreff CH banken. Wir leben seit 1998 in Canada und haben ein Konto mit der BLK Baselland. Nun seit einigen Jahren (Thank you America) werden wir fuer dieses Konto happig belasted SFR 350.- pro Jahr. Die Bewegungen auf diesem Konto sind nur waehrend unserer Familienbesuche zwei mal pro Jahr. Bei unserem naechsten Besuch in der CH werden wir dieses Konto kuenden und wie Frueher alles unter der Matratze verstecken. So geniessen wir einen gesunden, tiefen Schlaf.....
    1. Kurt Luder Kurt Luder am 13.11.2015
      Bis in ca zwei Jahren das Bargeld abgeschafft wird!!
    2. Kurt Luder Kurt Luder am 13.11.2015
      Bis in ca zwei Jahren das Bargeld abgeschafft wird!!
    3. Kurt Stauffer Kurt Stauffer am 13.11.2015
      Henry Strubin,jede Bank in jedem Land verlangt Spesen und in den meisten Länder einiges mehr als in der Schweiz.Übrigens hat das EDA unlängst ein Schreiben an die Banken erlassen worin sie um angemessene Tarife für die Kontoführungen der Auslandschweizer ersuchte!!
    4. Hansruedi Hansruedi am 17.11.2015
      Konto bei der BEKB kostet 700 Franken Spesen pro Jahr fuer Auslandschweizer . . .
  10. Jürg Meili / Brasilien Jürg Meili / Brasilien am 13.11.2015
    Chabis, Herr Luder. Das Bargeld in der Schweiz wird noch lange nicht abgelöst.
    Meinen sie weil ein paar Staten den Unsinn anschieben, die Schweiz müsste nachziehen.......
    1. Jürg Meili / Brasilien Jürg Meili / Brasilien am 13.11.2015
      Ich bin bei der Postfinance gut aufgehoben, seit Jahren. Monatliche Belastung wegen Adresse im Ausland...CHF 15.00. Für was diese Gebühr erhoben wird, wissen nur die Götter. Ich mache denen doch nicht mehr Arbeit durch meinen Wohnsitz. Unglaublich diese Abzocke.
      Leider gibt die Postfinance keine KK mehr aus. Im Hintergrund stand immer die Corner Bank (die Post selber gab keine Karten aus)
      die nun aus unerklärlichen Gründen den Schwanz einzieht
  11. walter Mathis walter Mathis am 13.11.2015
    Tja, Bankkonto in der Schweiz fuer Auslandschweizer...ein schwieriges Anliegen. Ich lebe ueber 55 Jahre in Suedamerika und habe immer noch, gottseidank, ein Konto bei einer Grossbank. Aber auch ich hatte trotzdem Probleme. Sie wollten mir dieses Konto (Kontokorrent) aufloesen. Nur Dank, dass meine Familie ueber 70 Jahre (Kleinkunde) waren, hat man bei mir eine Ausnahme gemacht. Wie lange noch????

    Auch ich bin empoert, dass man Auslandsschweizern das Recht nimmt ein Konto in der Schweiz zu haben. Hoffentlich hat die SVP die Kraft (sie haben sich bereits seit Jahren darum gekuemmert, sind aber bis heute nur auf taube Ohren gestossen) sich schlussendlich durchzusetzten.
    1. Kurt Stauffer Kurt Stauffer am 13.11.2015
      Dies stimmt nicht ganz!Es kommt auf den Betrag an den man auf der Schweizerbank als Auslandschweier hinterlegen will!Dies ist von Bank zu Bank verschieden.Das andere Problem sind die Spesen die für eine Kontoführung bezahlt werden muss!!
  12. Hans Steiner Hans Steiner am 13.11.2015
    Nachdem mir die Postfinance die Kreditkarte entzogen und das Recht, Wertschriften im Depot zu halten mittels eines eingeschriebenen Briefes verweigert hatte, versuchte ich ein Konto auf der Migros-Bank in Sursee aufzumachen, was mir aus fadenscheinigen Gründen verweigert wurde. Daraufhin fragte ich bei der Sparkasse in Lörrach nach, wenige Km ennet der Grenze und siehe da, in Deutschland gibt es keine Einschränkungen bei Eröffnung eines Bankkontos für Leute, die im Ausland leben. Selbst (Ausland-)Schweizer sind willkommen.Zudem sind die Kosten dort wesentlich günstiger (weniger wie die Hälfte von Postfinance). Ich frage mich manchmal, ob wir Ausland-Schweizer vom eigenen Ursprungsland nicht ernst genommen werden? Uns fehlt vielleicht eine direkte, effiziente politische Vertretung? Steuer- oder Bussenprobleme mit den USA können doch nicht als Hemmschuh vorgeschoben werden, um Leuten ohne Wohnsitz in der Schweiz eine freie, marktwirtschaftliche Entscheidung, d.h. das Eröffnen und Unterhalten eines Bankkontos zu verbieten?
    1. Monika Meier-Galliker Monika Meier-Galliker am 13.11.2015
      Ja Herr Stauffer, das stimmt ueberhaubt nicht, dass es auf den Betrag ankommt! Fuer uns Auslandschweizer in der USA gibt es nur noch einen Moeglichkeit und das ist Postfinance, alle anderen weisen uns ab oder schmeisen uns raus sobald sie unseren Wohnort wissen! ...und Spesen werden ja sowiso immer auf den Kunden abgeschoben!
      Und wie soll das nun weitergehen wenn uns nun sogar die Altersversicherungen fuer eine 2. Saule nicht mehr nehmen...viele Berufstaetinge im Ausland haben keine 2. Saeule, keine Altersvorsorge die wie in der Schweiz gesetzlich geregelt ist, und es waehre wohl das einzig richtige wenn diese Leute dies in der Schweiz dann selber nachholen koennen. Das ganze sollte unbedingt gesetzlich geregelt werden, und es ist keine Loesung uns einfach links liegen zu lassen und es uns zu verunmoeglichen ZuHause unsere Sicherheiten zu haben.
      Der Bummerang wird sich zeigen wenn wir "finanziell abgeschoben und ausgestossen" werden!
    2. JB JB am 14.11.2015
      Auch die Deutsche Kreditbank ermöglicht die Kontoeröffnung für Ausländer, unkompliziert. Keine Kontoführungsgebühren, mit kostenloser Kreditkarte (visa). Und das Geldabheben damit im Ausland am Automaten ist ebenfalls kostenlos. www.dkb.de
      Für die Kontoeröffnung muss man lediglich zum Notar, der einem die eigene Identität bestätigt.
      Das Risiko, dass vielleicht schon bald einmal der Euro in Deutschland abgelöst wird, muss man halt in Kauf nehmen...
    3. Ben Palmer Ben Palmer am 17.11.2015
      Ich bin nach meiner Pensionierung vor Kurzem nach Frankreich ausgewandert. Ich habe ein Konto bei er Raiffeisen; durch die Auflösung meines eigenen Unternehmens fiel ein relativ kleines Kapital an mich, dass ich bei der Bank deponieren wollte, um es ja nach Bedarf in der Schweiz auszugeben oder nach Frankreich zu transferieren Die Bank hat mir klargemacht, dass ich jährlich nur soviel Geld nach F transferieren darf, wie es meinem Schweizer Einkommen (AHV) entspricht, ca. 25'000 Fr. Ich bin also gezwungen, das Geld in der Schweiz zu lassen bzw. auszugeben.
      Personenfreizügigkeit ohne Geld in der Tasche?
  13. Corinne Wieser Corinne Wieser am 14.11.2015
    Hier ein Link für die Gebührentarife der Banken, welche Kunden mit Wohnsitz im Ausland zusätzliche Kosten verrechnen.

    http://www.aso.ch/files/webcontent/rechtsdienst/Newsletter_05_12_d_Bankentabelle.pdf
  14. Ursula Zimmerli Ursula Zimmerli am 15.11.2015
    Ursula Zimmerli
    Leider ist die Liste der Gebührentarife nicht komplett.
    Nach elf Jahren in Frankreich mussten auch wir erleben von der Credit Suisse enorm zur Kasse gebeten zu werden obwohl ich vorher seit über 30 Jahren mein Gehalt auf dieses Konto auszahlen liess.
    Zu erwähnen wäre noch die Clientis Sparkasse in Wetzikon die eine Gebühr von 240.-Fr. im Jahr.
  15. Roli Ebner Roli Ebner am 15.11.2015
    Ich war lebenslaenglicher Kunde der CS und wohne seit 10 Jahren in Canada. Die CS hat auch mir gekuendigt, obwohl ich mit meiner canadischen Steuererklaerung belegte, dass ALLES deklariert ist.
    Da ich meiner in CH lebenden Tochter voll vertrauen kann, hat diese in ihrem Namen ein Konto eroeffnet, das ich elektronisch verwalte. Bei CH Besuchen benutze ich `ihre` Bankkarte. Spesen und ihr dadurch entstehenden CH Steuern bezahle selbstverstaendlich ich. Allerdings kann meine AHV nicht darauf gehen, da das Konto nicht auf meinen Namen lautet.
  16. Marc Dancer Marc Dancer am 16.11.2015
    Papier ist geduldig! Auch wenn sog. Gesetze darauf geschrieben sind. Der Staat (was meinen die mit Staat? Ihre Beamten?)
    Grundsätzlich ist der Schweizer im Ausland immer noch Freiwild. Das "Gesetz" wurde nicht FUER den Bürger kreiert, sondern eben, für den Staat u. das heist immer gegen den Bürger. Was dies für den Einzelnen bedeutet, kann sich jeder selber denken. Ändern tut sich grundsätzlich nichts, ausser Herr Lombardi hat sich einige tausend Franken mit Sitzungsgeldern und Anderem zusätzlich verdient.
    Für mich steht ausser Frage, dass die Qualität und Engagement der jeweiligen Botschaft od. des Konsulates massgeblich ist, um Hilfe zu erhalten oder nicht! Da gibt es unglaubliche Differenzen! Aus eigener Erfahrung, Thailand (Bangkok) z.B: Man fühlt sich willkommen und als Bürger ernst genommen! Bravo! Andere Vertretungen in Afrika und SE-Asien behandel den Kunden und Bürger eher als unwillkommene Störung der Ruhe! Das wird sich nicht so schnell ändern!
  17. Pascale Vielle Pascale Vielle am 16.11.2015
    Pourriez-vous mettre le lien vers la version française de la loi?
    1. Marie-Pierre Delange Marie-Pierre Delange am 16.11.2015
      Pourriez-vous mettre le lien vers la version Française de la loi ou en Italien ?...Merci

      Marie-Pierre Delange

      mail.delange@gmail.com
  18. M. Otzer M. Otzer am 16.11.2015
    Da scheinen ja einige Auslandschweizer ihr Bünzlitum ins Ausland exportiert zu haben...
    1. P P am 16.11.2015
      schlimm
    2. Henry Strubin Henry Strubin am 17.11.2015
      Das hat leider nichts mit Schwyzer Buentzli zutun Herr Otzer. Ich hoffe sie zahlen auch Sfr 29.oo fuer jeden Konto Auszug. If so, so verstehen sie sicher was ich meine. Ich wuensche Ihnen auch einen schoenen Tag.
      Der Schwyzer Buenzli im Ausland.
  19. Minh Tam TANG, 05 April 1963, Grandson/VD Minh Tam TANG, 05 April 1963, Grandson/VD am 16.11.2015
    M T. Tang
    Je voudrais savoir concernant la procedure d'insciption de mes enfants, ainsi que le changement de mon etat civil. Mon lieu d'origine est à Grandson/ VD. Merci
  20. Angela MOKOM WOODE Angela MOKOM WOODE am 17.11.2015
    Bonjour,
    J'aimerais savoir si l'article 28 LN est toujours en vigeur.
    Merci
  21. fabienne siegwart fabienne siegwart am 19.11.2015
    Le permis de conduire suisse (obtenu en 1977) est-il (enfin) valable en France?
    Merci
    1. Stefan Kunz Stefan Kunz am 20.12.2015
      Ja ist gültig, aber wenn Sie sich F niederlassen, müssen Sie den CH-Ausweis innerhalb eines Jahres in eine permis de conduire umtauschen (Préfecture).
  22. Guido Lambelet Guido Lambelet am 19.11.2015
    Je dois renouveler mon passeport Suisse, Poirier vous m'envoyer les détails nécessaire à Guido.Lambelet.cafebonzppetit.com?
    Merci.
  23. G.Schadegg G.Schadegg am 22.11.2015
    wie steht es mit El Leistungen fuer Auslandschweizer. ich lebe schon 40 Jahre im Ausland und brauche dringend Unterstuetzung werde aber immer in die Schweiz verwiesen. inzwischen lebe ich schon fast 10 Jahre auf den Filippinen.
  24. Diane Hobiger Diane Hobiger am 24.11.2015
    Ich lebe seit 25 Jahren in Australien, habe hier meine Kinder gehabt und erzogen, und gedenke, meine ubrigen alten Jahren in meiner schweizer Heimat bei meinen Schwestern zu verbringen. Als ich mich bei meiner Kommune (Commune de Montreux) erkundigte, wie es mit dem AHV ginge, wurde mir gesagt, dass ich nichts bekommen wuerde, weil ich den Jahren bevor ich in Australien umgezogen war nicht genug eingezahlt hatte. Ich bin empoert: Das heisst, dass eine Schweizer Frau, die sich 25 Jahre um ihre Kinder gekuemmert hat (ein behindertes Kind) und kein Geld verdient hat, kein Anrecht auf AHV hat! Gibt es etwas, was ich machen kann?
  25. Hans Schmutz Hans Schmutz am 29.11.2015
    Hans Schmutz,
    Ich wohne seit 1959 im Ausland 45 davon in den USA. Jetzt habe ich gerade alle Kommentare von oben bis unten gelesen. Fuer das Banken Problem muessen wir hauptsaechlich dem US Dept of Justice Schuld geben. Dass sich der Bundesrat (read Widmer-Schlumpf) nicht mehr eigesetzt hat oder die UBS um jeden Preis goesser warden wollte, hat auch nicht gehofen. Diese Probleme hat man aber kommen sehen und man hatte Zeit etwas zu unternehmen. Wir Schweizer haben doch gelernt mit Geld sparsam umzugehen, selber fuer das Alter vorzusorgen, anstatt sich blind dem Staat anzuvertrauen. Die meisten hier wollen wohl den Fuenfer und das Weggli, das beste von 2 Staaten. Wer nichts bezahlt hat auch kein Anrecht auf Hilfe. Es gab ja die freiwillige AHV und fast jedes Land hat ein Vorsorge System und private Investions Moeglichkeiten. Hinterher jammern nuetzt wenig. Ich moechte wissen wie viele hier trotzdem immer noch die Sozialisten unterstuetzen.
  26. Lodi Lodi am 02.12.2015
    Ich habe einige Kommentare gelesen. Meine Logik ist simple und einfach: Niemand zwing einen Schweizer bzw. eine Schweizer Familie das Land (hier die Schweiz) zu verlassen. Wer dies hingegen in kauf nimmt, hat mit dem Argument der "Eigenverantwortung" zu rechnen (darauf kommt man mit Hilfe simpler menschlicher Logik). Es gibt Auslandsdienste so vieler Länder, die nicht Halb so viel Leisten wie das Schweizer EDA. Viele beklagen sich über höhen von Schulgeldern im Ausland, Naturkatastrophen im Ausland, Elite Unis im Ausland, Führerschein im Ausland (was sowieso Gesetzmässig in jedem Land geregelt ist: man hat kein Recht dazu ein Fahrzeug mit Französischem Kennzeichen mit einem Schweizer Führerschein zu fahren), nie gearbeitet und keine AHV? Ist doch logisch dass man nichts bekommt, wenn man nie etwas für die Altersvorsorge einbezahlt hat und dann auch noch im Ausland lebt (warum sollte dafür der Schweizer Staat oder ein Schweizer Steuerzahler aufkommen???), etc. Niemand hat sie gezwungen ins Ausland zu gehen oder ihren Sohn an eine teure Uni zu schicken!
    Was wenn Sie nicht aus der Schweiz weggezogen wären die Schweizer Steuern erhöht werden müssten, weil in Brasilien eine Naturkatastrophe 100 Auslandschweizern den Keller mit Schlamm gefüllt hat und die EDA dafür aufkommen müsste? Ich denke alle (seien wir fair: die meisten) würden sich sofort wieder beklagen. Man möchte von der Schweiz profitieren? Dann soll man auch in der Schweiz leben. So einfach ist das meiner Meinung nach.
    1. Jan Lauber Jan Lauber am 03.12.2015
      Ich bin ganz einverstanden mit Lodis Ansichten. Ich bin seit ueber 20 Jahren in Californien ansaessig. Wir machen uns leicht ueber Amerikaner lustig (ich bin inzweischen auch einer) die fuer jedes kleine Missgeschick gleich Gerichtsverfahren androhen. Und im selben Atemzug beschweren wir uns ueber die Eigneverantwortung im ASG. z Fuefi u z Weggli ...
    2. Ruth ?irintürk (-Frey) Ruth ?irintürk (-Frey) am 24.01.2016
      Lodi: Sie haben ja so recht! Ich lebe seit über 30 Jahren in der Türkei. Nach 17 Jahren Arbeit und AHV-Praemien Einzahlungen in der Schweiz, bin ich seit 4 Jahren stolze Bezügerin einer in meinem Wohnland angemessenen AHV-Rente. Man sollte sich in jüngeren Jahren schon gut überlegen, von was man im Alter leben soll. Es ist leichtsinnig, den Heimatstaat nach all den Jahren für alles und jedes verantwortlich zu machen...
  27. Charlotte Leisinger Charlotte Leisinger am 05.12.2015
    meine Adresse bei der Schweizer Bank ist die meiner Familie in der Schweiz. Ich wohne in Asien. Kein Problem.
    1. Ernst  Ruetimann , Trang Ernst Ruetimann , Trang am 18.12.2015
      Das hatte ich auch mit meiner Schwester , welche Zugriff auf mein UBS Bankkonto hatte , und so den Zahlungsverpflichtungen in der Schweiz nachkam .- Bis sie leider ploetzlich starb , und ich mein Bankkonto aufloesen musste .-
  28. Franz Liechti Franz Liechti am 15.02.2016
    Was Banken treiben, ob in der Schweiz oder auch im Ausland, ist schon uebel. Alleine wenn es um Wechselkurse geht, welcher bei Zahlungen mit einer Kreditkarte im Ausland, angewendet und dem Kontoinhaber in Rechnung gestellt werden, bezeichne ich als Betrug. Als Schweizer, mit Wohnsitz im Ausland, wird mir nun durch die LUKB eine monatliche Gebuehr von SFr. 35.= belastet. Letztes Jahr waren es noch SFr. 25.=. Bin seit fast 60 Jahren Kunde bei der Bank und meine AHV wird monatlich auf mein Konto dort ueberwiesen. Saemtliche anfallenden Konto-Gebuehren, fuer Zahlungen, Ueberweisungen usw., werden zusaetzlich belastet. Der gegenwaertige gueltige Zinssatz liegt bei der Bank weit unter 1%! Bei einem Kontostand von mindestens SFr. 100000.= wuerde diese monatliche Gebuehr entfallen. Offenbar ist dies eine Einladung fuer sehr Reiche oder fuer Steuerhinterzieher. Mich wundert es nicht dass unsere Grossbanken im Ausland Strafen in Millionenhoehe bezahlen muessen und die Kleinverdiener und Pensionaere dafuer, durch solche Massnahmen wie Zusatzgebuehren, zur Rechenschaft gezogen werden.
  29. Léon Dossé Léon Dossé am 31.12.2016
    Das Ausländergesetz finde ich eine gute Sache, da alles geregelt ist. Aber ich erhalte aus einer Liegenschaft in der Schweiz eine monatliche Nutzniessung und muss obwohl ich nicht in der Schweiz wohne diesselbe versteuern. Ich wohne nicht am Sitz der Liegenschaft und habe auch keine andere Wohnung in der Schweiz und mir würde es interessieren ob ich von diesen Steuern auch eine Nutzung geltend machen kann. Es wäre z.B. schön, wenn ich nur eine Krankenkasse machen könnte auch wenn ich nicht in der Schweiz wohne oder etwas anderes aber es wird nur genommen und genommen.
  30. mark williams mark williams am 05.05.2017
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  34. Gunther Gunther am 13.07.2017
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