Wir und die Vergangenheit

Können wir aus der Geschichte etwas lernen? Wie wichtig ist das Wissen um unsere Geschichte, unsere Vergangenheit und um unsere Vorväter und unsere Helden? Das sind Fragen, die derzeit in der Schweiz intensiv diskutiert werden. «Wir leben in geschichtssüchtigen Zeiten. Aus allen Ecken springt sie uns an, die Vergangenheit.» Das steht in der Einleitung zur neusten Publikation aus dem Hause NZZ – sie heisst «NZZ Geschichte» und der Name ist Programm. Grosses Thema in der ersten Ausgabe, erschienen Mitte April, ist «Napoleon – Der Erfinder der modernen Schweiz». Der von Thomas Maissen sehr leserlich geschriebene historische Artikel wird ergänzt mit zwei Geschichten über Schweizer Frauen, die mit Napoleons Leben eng verbunden sind: Germaine de Staël und Frau Oberst Regula Engel.

«Das heilsame Gemetzel» ist der Titel zu einem Gespräch über Marignano zwischen dem rechtskonservativen Chefredaktor der «Basler Zeitung», Markus Somm, und dem Historiker André Hollenstein. Im Beitrag «5 Minuten für ein historisches Bild» erfährt man alles über «die Maschine für humanes Hinrichten», die Guillotine. Das Heft ist sorgfältig gestaltet und für an Geschichte interessierte Laien und nicht für Historiker geschrieben.

BE

«NZZ Geschichte», Verlag NZZ, Zürich; 122 Seite; erscheint viermal jährlich; Einzelheft CHF 18.–, Jahresabonnement CHF 58.–, Ausland Euro 77 .

 https://abo.nzz.ch/produkte/zeitschriften.htm

http://www.nzzmediengruppe.ch/2015/04/15/nzz-geschichte-das-erste-historische-magazin-fuer-die-schweiz/

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