Die Banken und die Auslandschweizer

Die für Auslandschweizer immer schwieriger werdenden Beziehungen zu den Schweizer Banken, vor allem die Kündigung von Konten ohne Angabe von Gründen, haben auch diesmal den ASR beschäftigt. Mehrere Banken haben gegenüber der Auslandschweizer-Organisation (ASO) jedoch die Bereitschaft signalisiert, Schweizer Bürgern im Ausland unter gewissen Bedingungen Bankbeziehungen zu ermöglichen. Der Rechtdienst der ASO wird in der nächsten Nummer der «Schweizer Revue» (sie erscheint am 22.Juli 2015) eine Zusammenstellung der Bankinstitute und deren Bedingungen publizieren.

Kommentare (41)
  1. R.M R.M am 15.05.2015
    So eine Frechheit und Anmassung der Schweizer Banken, wie die sich erlauben sich gegenüber den eigenen zu verhalten. Noch unglaublicher, dass sich die Regierung, nicht für uns einsetzt. As seien wir alle Verbrecher und und und. Man kann gar nicht mehr stolz sein, Schweizer zu sein.
    1. r. pfister r. pfister am 15.05.2015
      The Swiss banks never heard anything about loyalty. I am 80 years old and and have been in the US for over 50 years. Three years ago the Swiss bank informed me that I am no longer wanted. I had an account there since I was 10 years old. I am ashamed to be a Swiss citizen. The banks, under pressure from the US government, showed absolutely no backbone.
    2. G. Wagner G. Wagner am 21.05.2015
      Die meisten negativen Bankenreaktionen scheinen mit/nach dem 'Schwarzgeld-Abkommen' mit Oesterreich eingeläutet worden zu sein. Begründung: zuviel Arbeitsaufwand.
      Dieses Abkommen, sollte österreichische Schwarzgeldkonten in der Schweiz 'besteuern'; das Geld wird nach Oesterreich überwiesen. Dieses Abkommen ist von Schweizer Seite zu Ungunsten der Auslandsschweizer in Oesterreich abgeschlossen worden! Es werden nämlich nicht die Konten echter Pass-Oesterreicher gemolken, sondern alle mit österreichischer Domiziladresse. Also auch solche, deren Besitzer bisher normale CH-Lohnkonti, jetzt CH-Pensionskonti unterhalten; nie in Oesterreich verdienten. Dass die Schweiz diese Diskriminierung eigener Bürger zuliess, ist unverständlich - sie hat dazu auch nie Stellung bezogen. Oesterreich freut das natürlich...
      Auch mein langjähriges Raiffeisen-Konto wurde zuerst viel höher belastet, ein Jahr darauf musste ich es auflösen.
    3. Laurent Laurent am 28.05.2015
      Expatrié après plus de 10 années de travail en Suisse, ma banque a clôturé mon compte sans aucune information préalable ni réponse a posteriori à mes demandes d'explications. Un service clientèle en-dessous de tout, et un mépris qui en disent long sur la considération actuelle pour les Suisses de l'étranger, devenus des "sous-Suisses"...
    4. Chris Koller Chris Koller am 23.06.2015
      Soeben eine kuendigung per 30.06.2015 (In 7 tagen???) von der Raiffeisen Reinach BL erhalten.
  2. Preiser Preiser am 15.05.2015
    Es ist eine klare Diskriminierung der Auslandschweizer und dies im Rechtsstaat Schweiz.Das hier unserere Politiker nichts dagegen unternehmen ist unglaublich. Im weiteren sind es die Banken, die, die Finanzkrise ausgeloest hatten.
    Und nun sollen wir die Auslandschweizer, die negativen Konsequenzen aus dem Fehlverhalten der Banken tragen.
    Unglaublich was sich diese Banken erlauben.
    Es ist zu hoffen,dass unsere Politiker diese Ungerechtigkeit bald ausraeumen.
    1. Erika Kuich Erika Kuich am 19.05.2015
      Kleines Beispiel: Am 25. 10. 2013 (Poststempel) schrieb mir die Raiffeisenbank Bielersee, dass ab 1. 11. 2013 eine Gebühr von 480.- Franken, "wegen Wohnsitz im Ausland" erhoben wird. 6 Tage Zeit also, um mein Konto zu kündigen, hatte ich doch anderswo auch noch ein gebührenpflichtiges Konto! Meine Kündigung per sofort wurde mit der Konsequenz akzeptiert, dass mir die Gebühren schon ab Juni 2013 abgezogen wurden, nebst den hohen Kosten der Kündigung usw. Ich nenne das Diebstahl! Ich bin sehr enttäuscht über das Verhalten unserer Finanzministerin!
  3. Urs Frey Urs Frey am 16.05.2015
    Ich plädiere für eine "Black List", auf der alle Banken aufgeführt werden, die sich einen Deut um die Anliegen derAuslandschweizer kümmern. Dann kann jede Schweizerin/jeder Schweizer selber entscheiden, ob sie/er noch mit einem solch unsolidarischen Bankinstitut zusammenarbeiten will. Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Kunden ihre Bankverbindungen entsprechend überprüfen und allenfalls wechseln. Der erste Eintrag auf dieser "Black List":
    - Regiobank Solothurn

    weitere???
    1. b.vogel b.vogel am 16.05.2015
      BEKB
    2. J. Bucher J. Bucher am 16.05.2015
      - Zuger Kantonalbank
    3. Daniel Züger Daniel Züger am 17.05.2015
      UBS!
    4. C. Welter C. Welter am 17.05.2015
      Raiffeisen und UBS Grächen VS
    5. Rosemarie Künzli Rosemarie Künzli am 18.05.2015
      Ich bin genau dieser Meinung, wenn man Sie nicht direkt rausschmeisst, verlangt man weit überhöhte Gebühren, die sich durch nichts rechtfertigen lassen. Dazu gehört auch die Bank Linth
    6. Lucile Lucile am 19.05.2015
      Ab 1. Juli: 15 SFr/Monat/Konto bei PostFinance... :(
    7. Gusti Gusti am 28.05.2015
      Aargauische Kantonalbank
    8. Heinrich Sommer Heinrich Sommer am 28.05.2015
      Postfinance!!
      Erst das Depot gekündigt, und jetzt 15 Fr/Monat/Konto

      Ein eindeutiges Signal, dass man keine 'Auslänger' haben will
    9. Heinrich Sommer Heinrich Sommer am 28.05.2015
      Postfinance!!
      Erst das Depot gekündigt, und jetzt 15 Fr/Monat/Konto

      Ein eindeutiges Signal, dass man keine 'Ausländer' haben will
    10. Chris Koller Chris Koller am 23.06.2015
      Raiffeisen Reinach BL
  4. Daniel Züger Daniel Züger am 17.05.2015
    Luzerner Kantonalbank
    1. M. Whaley M. Whaley am 20.05.2015
      Basler Kantonal Bank
  5. Lena Märki Lena Märki am 17.05.2015
    Zuger Kantonalbank
    1. Hugo Christinger Hugo Christinger am 21.05.2015
      Seit Geburt vor 65 Jahren war ich bei der Nidwaldner KB, Weil ich im Ausland lebe wurde ich rausgeschmissen.
    2. Hugo Christinger Hugo Christinger am 21.05.2015
      Seit Geburt vor 65 Jahren war ich bei der Nidwaldner KB, Weil ich im Ausland lebe wurde ich rausgeschmissen.
  6. Charles und Jeannette Siegrist Charles und Jeannette Siegrist am 17.05.2015
    Unser Sohn ist in der Schweiz geboren und hatte dort ein Jugendsparkonto auf das auch die Großeltern immer etwas eingezahlt haben. Die Idee war immer: falls er sich entscheidet in die Schweiz zurück zu kehren, Ausbildung, Studium, Leben- hat er etwas "Startkapital" / ein Konto was den Anfang erleichtert. Nachdem die EKI zwar nicht gekündigt, aber derart hohe Gebühren verlangt hat das sein verhältnismäßiges bisschen Geld weniger und weniger würde, haben wir uns entschlossen zu kündigen.
    Es ist nicht nur eine Diskriminierung von Auslandsschweizern sondern auch ein kurzsichtiges Verhalten.
    Auch eine Art die Bindung und Rückkehr in die Schweiz erschweren...
  7. Godi Godi am 19.05.2015
    Vielleicht sollte die 5te Schweiz wir Auslandschweizer gegen solches CH Banken Raubrittertum eine Initiative lasieren, wir werden diskriminiert im Heimatland und zu Bürgern 3 Klasse abgestempelt,jeder in der Schweiz lebende Ausländer kann ein CH Bankkonto eröffnen ohne viel Federlesens und wird nicht mit hohen Gebühren abgezockt.
    Zudem in der Heutigen EDV Zeit wundert es mich wie sich solche hohen Bankgebühren für Auslandschweizer gerechtfertigen lassen.
    1. Godi Godi am 19.05.2015
      Anhang
      Wir Auslandschweizer Buerger brauchen ein Bankkonto in der Schweiz mit einen Notgroschen um bei einem eventuellen Heimatbesuch oder bei einer Rückkehr in die Alte Heimat flüssig zu sein ohne gleich dem Stadt zur lasst fallen zu müssen, und sollten daher ein Recht darauf haben gleich behandelt zu werden wie alle andern Schweizer Buerger/innen
    2. Erika Kuich Erika Kuich am 19.05.2015
      Vor ein paar Jahren habe ich im "Beobachter" gelesen, dass gewisse Politiker, die im Verwaltungsrat von Pharma-Konzernen und/oder Banken für 5 Sitzungen pro Jahr 200'000.- Franken kassieren! Heute sind diese Beträge nach oben angepasst...
      Somit sind sie "verpflichtet" diese Unternehmen zu unterstützen. In gewissen Ländern nennt man das Korruption und wird bekämpft und bestraft. In der Schweiz ist dies legal!
      Solange dieser Zustand herrscht, wird auch nichts geschehen.
  8. Theo Hählen Theo Hählen am 19.05.2015
    Lebe seit vier Jahrzehnte in Brasilien. Habe hier ein Bankkonto auf der HSBC-BANK über zehn Jahre. Jetzt wurde mir mitgeteilt dieses Konto zu schliessen, weil ich Schweizer sei. Fast Zeitgleich bekam ich die letzte Jahresabrechnung aus der Schweiz von meinem Konto auf der Raiffeisenbank-Thun, wo ersichtlich ist, dass mir Fr.800.- abgezogen wurde, weil ich im Ausland lebe. Dies ist Diskriminierung in rein Kultur auf internationaler Blatform der Banken. Und niemand scheint dem entgegen zu wirken. Das sind schöne Aussichten!
  9. Sandra Zuebli Sandra Zuebli am 20.05.2015
    Bin seit 34 Jahren Kunde bei der Credit Suisse und lebe
    im Ausland. Bei dem letzten Schweiz Besuch wurde mir mitgeteilt,
    das mein Konto gekündigt wird und die Kontogebühr um 1000 %
    erhöht wird. Sie nehmen nur noch Kunden ab 1 Mio. CHF. Ich bin von meiner Heimat schwehr enttaeuscht und fuehle mich als Mensch 3. Klasse. Beschaehmend fuer die Schweiz. Das wars fuer mich mit diesem Land.
  10. Herbert Plattner Herbert Plattner am 23.05.2015
    War jetzt 40 Jahre bei der Postfinance, nun erhöhen die die monatlichen Gebüren von CHF 5.00 auf CHF 15.00. (+ 300%!)
    Ich werde das nicht mitmachen und kündigen und zur Neuen Aargauischen Bank wechseln, die bieten ein Konto für CHF 5.70 pro Monat inkl. Karte an. Da die Neue Aargauische Bank eine Tochter der Credit Suisse ist kann man also schweizweit auch bei der CS kostenlos Geld abheben.
    1. Wagener D. Wagener D. am 26.05.2015
      Sorry! Gemäss Auskunft der NAB kann Auslandsschweizern KEIN Konto eröffnet werden... (NUR Inlandkunden.)
  11. Gusti Gusti am 28.05.2015
    Bei der Aargaunerischen Kantonalbank wurden mir seit 1.1.2013 60.- Fr./ Monat Auslandgebühr verrechnet, keine Überweisungen per E-banking mehr möglich. Ab 1.1.2014 kam noch der Anlagetarif 0.85%, für die Depotwerte dazu, vorher Depotgebühr ca. 0.1%.
    Nun bei Postfinance 15.- Fr/ Monat und E-banking auch für Auslandschweizer möglich.
  12. GUILLERMO GOBET GUILLERMO GOBET am 30.05.2015
    PARA LOS SUIZOS QUE ESTAMOS EN EL EXTERIOR,SERIA DE SUMA IMPORTANCIA , CONTAR CON UNA FACILIDAD PARA ACCEDER,A LA SEGURIDAD BANCARIA SUIZA , SOBRE TODO PARA AQUELLOS SUIZOS , COMO EN MI CASO , VIVIMOS EN PAISES CON GRAVES SITUACIONES DE INESTABILIDAD ECONOMICA .GRACIAS POR PERMITIRNOS EXPRESAR .
  13. Claudia Masson Claudia Masson am 16.06.2015
    Ich habe schon vor einigen Jahren als die ganzen Bankgeschichten anfingen, sämtlichen Organisationen geschrieben und alles hat nichts gegeben. Auch mein lieber verstorbener Vater hatte ein Büchlein für seinen Enkel aufgemacht, ich selber habe mein Konto nach der Erbung dieses aufgelöst; mein Sohn (inzwischen Kader im Ausland), seines ebenfalls. Wir sind weder Imigranten weder sonst eingekaufte Schweizer. Man wird mit hohen Gebühren erspresst und 'rausgeworfen. Das alles ist mir ist mir ein Rätsel... hat man da noch Lust, in der Schweiz zu investieren oder Ferien zu verbringen? Nehmen die Banken keine Stellungen dazu?
  14. Claudia Masson Claudia Masson am 17.06.2015
    Anhang:
    das heisst auch, dass derjenige der vielleicht erbt, diese Geld in sein Wohnland ueberweisen muss, oder die Person die im Ausland arbeitet, kein Konto mehr haben darf? Man bedenke, dass fast 180 000 Schweizer nur schon in Frankreich leben, ist das wirklich kein Service. Schade.
  15. Chris Koller Chris Koller am 23.06.2015
    Soeben eine kuendigung per 30.06.2015 (In 7 tagen???) von der Raiffeisen Reinach BL erhalten.
  16. Gualtiero Cavadini Gualtiero Cavadini am 27.06.2015
    Wenn uns ein Bankkonto gekündigt wird, sollte man den Saldo Cash auszahlen lassen. Mal sehen ob die banken in der Schweiz so viele Milione fr. flüssig haben.
    10'000 Kunde mal 50'000.- fr. ???
  17. Claudia Masson Claudia Masson am 01.07.2015
    Genau das habe ich manchen Schweizer sagen wollen: haben es die Schweizer Banken nicht mehr nötig, von Auslandschweizer deren Geld zu verwalten, sind sie sooo reich?
  18. Claudia Masson Claudia Masson am 01.07.2015
    Genau das habe ich manchen Schweizer sagen wollen: haben es die Schweizer Banken nicht mehr nötig, von Auslandschweizer deren Geld zu verwalten, sind sie sooo reich?
  19. Mike Mike am 06.07.2015
    The UBS account I had my whole life as a dual citizen wasn't closed, I was merely forced to sell off all my investments within 6 months. All I'm allowed to do now is buy stock. All the funds and precious metals I'd invested in for the long-term had to be sold within 6 months, at a loss of around 10,000 CHF for me (and I am not a millionaire). Thanks UBS, vaffanculo dal Ticino!
  20. E Gartlgruber E Gartlgruber am 04.08.2015
    Banque Cantonale Vaudoise : bei einem Bankbesuch Maestrokarte behalten und e- banking gekündigt, nach 50 J Kontoverhältnis. Absolut erniedrigend und unwürdig - so wird man als Auslandschweizer behandelt!
Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.

Georg Kohler, emeritierter Professor für politische Philosophie der Universität Zürich, beobachtet und analysiert für die Auslandschweizer über das...

Weiterlesen

Die Entscheidung der Nationalbank zur Freigabe des Schweizer Frankens wurde von der Furcht vor einem Kontrollverlust über die Währung geleitet,...

Weiterlesen

Die Schweizer Fussballerinnen nehmen erstmals an der Weltmeisterschaft teil. Dieser Erfolg bringt kaum Geld und wenig Aufmerksamkeit.

Weiterlesen

Mit sechs Jahren ist Samir aus dem Irak in die Schweiz gekommen. Das war 1961. Heute ist er einer der bekanntesten Filmregisseure der Schweiz. Vor gut...

Weiterlesen

Zuwanderung: So heisst in der Schweiz der politische Zankapfel des Jahres. Für die bereits Zugewanderten vor allem ist die Frage brisant, wie sich die...

Weiterlesen
 

Auslandschweizer Organisation
Alpenstrasse 26
3006 Bern, Schweiz

tel +41 31 356 61 10
fax +41 31 356 61 01
revue@aso.ch