Von Rio an die Kommissionssitzung nach Bern?

Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer leben im Ausland. Sie werden im Wahlkampf von den Parteien stark umworben. Es stellt sich die Frage: Soll die Fünfte Schweiz zum 27. Kanton werden?

Ein Ehepaar, er Grüner und sie Sozialdemokratin, sorgten gleich zweimal für eine Premiere im Schweizer Parlament: Ruedi und Stephanie Baumann waren das erste Ehepaar und auch die ersten Auslandschweizer im Nationalrat – und bisher auch die einzigen. In der Bundesversammlung sass noch nie ein waschechter Auslandschweizer. Denn gewählt wurden auch die Baumanns, als sie noch in der Schweiz wohnten. Er sass von 1991 bis 2003 im Nationalrat, sie von 1994 bis 2003, nach Südfrankreich zogen sie erst 2001. Sie übernahmen dort einen neuen Betrieb, nachdem sie ihren ­Biobauernhof einem Sohn übergeben hatten. 

Die Präsenz der Fünften Schweiz im Parlament dauerte also nur rund zwei Jahre. Das mag insofern erstaunen, als die politischen Hürden laufend kleiner werden. Rechtlich gibt es ohnehin keine Schranken: Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sind grundsätzlich stimm- und wahlberechtigt, sie müssen sich einzig bei der Schweizer Vertretung im Ausland registrieren lassen und entscheiden, wo sie stimmen wollen – in der Heimat- oder in der früheren Wohnsitzgemeinde. Das passive Wahlrecht auf Bundesebene, also das Recht, gewählt zu werden, haben die Auslandschweizer bereits seit der Gründung des Bundesstaates. In den Bundesrat wurden schon mehrere Auslandschweizer gewählt – zuletzt 1959 Friedrich Traugott Wahlen. 

Umworbene Auslandschweizer

Die Parteien bemühen sich immer stärker um die helvetischen Auswanderer. Das hat seinen Grund: Die Fünfte Schweiz wächst nach wie vor stark. Mittlerweile leben über 732 000 Landsleute im Ausland, also etwa jeder Zehnte. Proportional sind das mehr Ausgewanderte als bei jedem anderen Land Europas. Auch die Anzahl der Kandidierenden nimmt stetig zu: 1995 waren es drei, 1999 bloss einer, 2003 dann bereits 15, 2007 schon 44, und bei den letzten eidgenössischen Wahlen 2011 fanden sich 81 Kandidatinnen und Kandidaten mit Wohnsitz im Ausland auf den Wahllisten. Einige Parteien führten sogar separate internationale Listen, andere integrierten die Auslandschweizer in ihre kantonalen Listen. Erstmals konnten zudem 2011 in einigen Kantonen im Rahmen eines Pilotprojekts gegen 22 000 Auslandschweizer ihre Stimme elektronisch abgeben.

«Physische Anwesenheitspflicht»

Es wird also einiges getan, um den Auslandschweizern die politische Mitbestimmung zu erleichtern. Doch wenn es dann darum geht, ein Nationalratsmandat vom Ausland her auch tatsächlich wahrzunehmen, stellen sich einige Probleme. Denn es gilt die «physische Anwesenheitspflicht». Und dies nicht nur während der Sessionen, sondern auch an den Kommissionssitzungen, sagt Mark Stucki, Informationschef der Parlamentsdienste. In einem konkreten Fall, allerdings nicht wegen eines Auslandschweizers, wurde einmal abgeklärt, ob für eine Kommissionssitzung eine Video-Zuschaltung zulässig wäre. Das sei aus juristischen Gründen abgelehnt worden, sagt Stucki. 

Diese Anwesenheitspflicht kann zum Problem werden. Baumanns zum Beispiel mussten zuerst von ihrem Wohnort in der France profonde rund hundert Kilometer mit dem Auto nach Toulouse fahren und dann mit dem Nachtzug nach Genf und Bern reisen. Kein Problem sei die Aktenzustellung gewesen, sagt Ruedi Baumann. Im Zeitalter des Internets dürfte dies immer einfacher werden. Zu Buche schlagen auch die Reisekosten, und zwar beim Staat. Jedem Mitglied des Nationalrats wird die Reise nach Bern unabhängig vom Wohnort bezahlt. «Das gilt auch, wenn ein Ratsmitglied in Rio de Janeiro wohnt», sagt Mark Stucki. Es werde die «sinnvollste Verbindung» bis an die Schweizer Grenze definiert, im Inland hätten ja ohnehin alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier das Generalabonnement.

Mangelnde Kontakte

Stephanie Baumann, die ihre Schriften erst kurz vor Ablauf der Legislaturperiode Ende 2003 nach Frankreich verlegt hat, macht noch auf ein anderes Problem aufmerksam: Sie habe sich zwar für Sessionen und Kommissionssitzungen organisieren können, «aber alle zusätzlichen Kontakte, die aus meiner Sicht für eine seriöse Parlamentsarbeit unerlässlich sind, habe ich nur noch schriftlich oder überhaupt nicht mehr wahrnehmen können». Wichtig seien Kontakte mit den unterschiedlichsten Leuten, ­Vorbesprechungen mit Parteivertretern, Anhörungen von Exponenten betroffener Interessenorganisa­tionen etc.  Stephanie Baumann hat sich denn auch nie als Vertreterin der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer betrachtet. «Wen sollte ich als Auslandschweizerin vertreten? Einen Banker in Bangkok? Eine AHV-Rentnerin an der Costa del Sol?» Sie sei immer eine Vertreterin ihrer Wählerinnen und Wähler im Kanton Bern gewesen, «und um das glaubhaft tun zu können, brauchte ich die Verankerung in meiner Parteisektion, den Kontakt zu den Nachbarn am Wohnort und in der Region».

Eigener Wahlkreis?

Bemühungen, die Position der Auslandschweizer im Parlament zu stärken, gibt es regelmässig. In der jüngeren Vergangenheit hat sich vor allem die SP mit Vorstössen dafür stark gemacht. 2007 forderte der Zürcher SP-Nationalrat Mario Fehr mit einer Motion eine «direkte Vertretung der Auslandschweizerinnen und -schweizer im eidgenössischen Parlament». Der Vorstoss ist schliesslich im Sand verlaufen. Nur knapp gescheitert ist 2009 ist der Versuch von SP-Nationalrat Carlo Sommaruga: Er verlangte mit einer Parlamentarischen Initiative, für die Auslandschweizer in irgendeiner Form garantierte Sitze in National- und Ständerat zu schaffen. Der Nationalrat hatte seinem Anliegen – entgegen dem Antrag der Kommission – 2008 zugestimmt, der Ständerat dagegen lehnte es ab. Damit war das Geschäft aus Abschied und Traktanden gefallen.

Für eine direkte Vertretung der Auslandschweizer in beiden Räten wäre eine Verfassungsänderung nötig: Im Ständerat müssten ein oder zwei Sitze für Auslandschweizer reserviert werden, für die Nationalratswahlen wäre ein eigener Wahlkreis mit einer bestimmten Anzahl garantierter Sitze Bedingung. Die Gegner argumentierten, damit würden die Auslandschweizer faktisch gleich behandelt wie die Bürger eines Kantons. Ein Kanton sei jedoch «ein staatliches, aus einem zusammenhängenden Gebiet bestehendes Gebilde», sagte Kommissionssprecherin Ruth Humbel (CVP) in der Parlamentsdebatte. Er könne «nicht verglichen werden mit einer über die ganze Welt verteilten Gruppe von Personen, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie nicht im Heimatland wohnhaft ist. Je nach Wahlheimat treffen die Auslandschweizerinnen und -schweizer ganz unterschiedliche Lebensbedingungen an, was die Bildung eines Wahlkreises nicht nahelegt». Im Ständerat bezeichnete Hansheiri Inderkum (CVP) einen derartigen Wahlkreis als «staatsrechtlich und staatspolitisch gesehen in höchstem Masse problematisch».

Die Befürworter der Initiative von Carlo Sommaruga betonten, dass die Auslandschweizer, «auch wenn sie an unterschiedlichen Orten auf der Welt leben, eben doch die spezifischen Erfahrungen eines fernab von der Heimat gelebten Alltags teilen». Es sei für das Parlament ein Gewinn, wenn vermehrt eine von aussen geprägte Sichtweise eingebracht werden könnte. Die Genfer SP-Ständerätin Liliane Maury Pasquier wies auf die wachsende berufliche Mobilität der Schweizerinnen und Schweizer hin. Das Parlament könnte von diesem kulturellen und intellektuellen Reichtum nur profitieren. Ihr Tessiner Ratskollege Filippo Lombardi (CVP), der das Anliegen ebenfalls unterstützte, machte darauf aufmerksam, dass die Wahl eines Auslandschweizers unter der heutigen Regelung praktisch ausgeschlossen sei.

Skeptisch gegenüber einer Ver­tretung der Auslandschweizer im ­Parlament ist auch Stephanie Baumann: «Ich kann überhaupt keinen Sinn erkennen in der Forderung, für Auslandschweizerinnen und -schweizer ein fixes Kontingent an Nationalratssitzen zu schaffen», sagt sie. Und ihr Mann, Ruedi Baumann, ergänzt: «Ein Wahlkampf bei den Auslandschweizern wäre eine reine Farce. Wahlchancen hätten ohnehin nur Personen, die schon vorher bekannt sind oder über sehr grosse finanzielle Mittel verfügen.»

EU kennt Auslandswahlkreise

Im Parlament teilt man diese Sichtweise offenbar nicht. Der Nationalrat hat im September 2014 den Bundesrat mit einem Postulat beauftragt, «die in Europa gebräuchlichen und diskutierten Modelle zur Ausgestaltung der politischen Rechte und politischen Repräsentanz von Auslandsbürgerinnen und Auslandsbürgern zusammenzustellen». Auf die Zusammenstellung wird man wohl noch einige Zeit warten müssen. Was man schon heute weiss: Italien, Frankreich und Portugal kennen ausländische Wahlkreise und damit eine direkte Vertretung ihrer Auslandsbürger mit garantierten Sitzen im nationalen Parlament. Von den 577 Mitgliedern der Französischen Nationalversammlung sind erstmals bei der Wahl von 2012 elf Abgeordnete in speziellen Wahlkreisen im Ausland gewählt worden. Bereits seit 2006 können Italienerinnen und Italiener im Ausland in speziellen Wahlkreisen eigene Parlamentsvertreter wählen. Von insgesamt 945 Sitzen in Abgeordnetenhaus und Senat sind 18 für Auslandsitaliener reserviert. Auch drei in der Schweiz wohnhafte Italiener sind Mitglieder des Parlaments in Rom.

Jürg Müller ist Redaktor der «Schweizer Revue»

Kommentare (46)
  1. Guenter Adolf Guth Guenter Adolf Guth am 19.03.2015
    Guten Tag Herr und Frau Schweizer

    Wir leben nicht mehr im Jahre 1950
    jede global vernetzte Firma haelt regelmaessig Video- und Telefonkonferenzen ab es ist gar nicht mehr anders moeglich noch viel weniger halten wir von Gesetzen welche eine physische Anwesenheit bedingen das ist alles weit ueberholter Kram
    die Damen und Herren Schweizer Stuehlerucker welche mit den Ausland und den modernen Kommunikationsmoeglichkeiten immer noch auf Kriegsfuss stehen sollten sich von der Export Wirtschaft beraten lassen und das verstaubte Bundeshaus auf Vordermann bringen das braechte Ansehen und anerkennendes Kopfnicken im Ausland
    ausserdem sollten Sie Sich Gedanken machen WARUM 732000 von 6 Millionen Schweizern im Ausland leben und arbeiten wollen trotz der aeusserst guten sozialen Bedingungen speziell fuer Arbeitnehmer in der Schweiz
    1. Thomas Luginbühl Thomas Luginbühl am 07.05.2015
      Herr Guth
      Wir kehren gerade von Australien nach Hause wegen Familiären Gründen. Muss aber mit schrecken festellen wie hinterblieben die Schweiz im Sozalwesen ist. Fange mich aber an zu fragen ob es vielleicht damit zu tun hat, dass andere Länder mit den Sorcen die sie produzieren auch ein sicheres soziales Umfeld schaffen können. Was die Schweiz ja nachweislich nicht kann. Denn vor 20 jahren habe ich der Schweiz den Rücken gekehrt weil diese System mangelhaft ist und weil die Politker nur auf den Gehaltsscheck warten aber fürs Folk nichts mehr machen. Da bin ich überzeugt dass die meisten Ausslandschweizer genau dass aus Grund angeben. Doch was es bring liegt ja auch schon auf der Hand. Die Auslandschweizer sind sicher lich dafür, mit der Hoffnung etwas zu ändern. Und die zurück geblieben meinen was wollen die Auslandschweizer wohnen ja nicht mehr hier. Selbst mit über 70000 Abroads würden wir nichts bewegen. MFG Thomas Luginbuehl Deutschland
  2. Mauro Mattioli Mauro Mattioli am 19.03.2015
    Ein und eine Schweizer(in) bleiben ein Schweizer(in).Somit ist die Vertretung im Parlament von Auslancheizer richtig.
    Ich kann mich nicht gut vorstellen , dass 10% der Schweizer Bevölkerung von der Politik nicht mit den gleichen Rechten behandelt werden .
    1. Bruno Koeb Thailand Bruno Koeb Thailand am 19.03.2015
      Nur frage ich mich, was ein Kandidat, der in Frankreich lebt, mir bringen kann. Die Auslandschweizer in der EU haben andere Sorgen als wir hier in Thailand oder jemand in Brasilien.
  3. Walter Bopp Walter Bopp am 19.03.2015
    Ich gehe vollständig einig mit Bruno Koeb in Thailand. Weiter möchte ich anfügen, dass die Zahl der Auslandschweizer irreführend ist. Darin eingeschlossen sind die Hunderttausende von Doppelbürgern, die seit mehreren Generationen in aussereuropäischen Ländern leben und die, teilweise, keine unserer Landessprachen sprechen und von der Heimat ihrer Vorfahren ein antiquiertes Bild haben. Ich zweifle daran, dass solche Bürger ein Interesse haben, in Bern vertreten zu sein. Für diejenigen,die glauben, ihre Stimme einbringen zu müssen, können dies via Auslandscheizer Organisation tun.
    1. Ernst  Ruetimann , Trang Ernst Ruetimann , Trang am 21.05.2017
      Walter Bopp da gehe ich mit Ihnen einig , dass die Zahl von ueber 700'000 Auslandschweizer relativiert werden muss . Es gibt auch zehntausende von Schweizer , welche nur kurzbefristet sich im Ausland aufhalten ( Monteure , Austauschstudenten , EDA Angestellte , und andere ) Als Auslandschweizer sollte nur gelten , wer staendigen Wohnsitz im Ausland nimmt , und den Lebensmittelpunkt sieht den Rest ihres Lebens da zu verbringen .-
      Da die meisten Expats sich im EU Bereich befinden waere eine Aufteilung in EU Gebiet und den Rest der Welt angesagt .
      Ich persoenlich stimme nicht ab , da ich den groessten Teil meines erwachsenen Lebens im Ausland verbrachte , und somit keine Beziehungen mit der Schweiz habe . Das letztemal war ich im 2008 in der Heimat .
      Ich habe auch im vorherigen Jahr schweren Herzens mein letztes CH Bankkonto gekuendigt , da ich nicht mehr gedenke in die Schweiz zu kommen .-
  4. Daniel Gilliéron Daniel Gilliéron am 19.03.2015
    Ich bin Auslandschweizer. Ich finde, das Stimmrecht genügt. Es braucht keinen Auslandswahlkreis.
    1. Bruno Koeb Thailand Bruno Koeb Thailand am 20.03.2015
      Es wäre vielleicht noch interessant, wenn man in allen Kantonen bei kantonalen Wahlen und Abstimmungen mitbestimmen könnte.
    2. Kurt und Maggie Stauffer Kurt und Maggie Stauffer am 21.03.2015
      Richtig Daniel.wir leben in Südafrika und haben über Internet täglich Kontakt zum Heimatland!Wir sind auch der Meinung dass eine Auslanschweizervertretung im Parlament sehr schwierig zu realisueren ist,zu sehr sind die Auslandschweizer verstreut auf der ganzen Welt!!
    3. Marianne Wright Marianne Wright am 23.03.2015
      Ganz meiner Meinung, ich stimme ab und das reicht mir. Moechte aber hinzufuegen, dass ich als Auslandschweizerin, seit 1975 in Norwegen, viel besser Bescheid weiss in der schweizerischen Politik als meine Schwester,die nie im Ausland gewohnt hat!!!
  5. Marcel Senn Marcel Senn am 19.03.2015
    Als in der Nähe von Nueva Helvecia (Colonia Suiza) in Uruguay lebend und fast tagtäglich irgendwie mit der Schweiz in Berühung kommend (sei es über Autoaufkleber mit CH Kreuz, die ausgiebigen 1.Augustfeiern in Nueva Helvecia (gleich 5x an 4 Sonntagen plus am 1.8. mit Tanz, Trachten und Hudigägeler) oder das auf vielen Produkten Calidad oder Tecnologia Suiza steht (auch wenns nicht immer stimmt).
    .
    Da ich den den letzten Jahren ausgiebig die volkswirtschaftlichen, aber auch Sozial- und Raumplanungsstatistiken des BfS, Seco etc. studiert und auf Excel in neue Zusammenhänge und Relationen gebracht habe, weiss ich vermutlich einiges mehr über die CH als viele der aktuellen Nationalräte und könnte mir einen solchen konstruktiven Input für die Schweiz im Parlament durchaus noch vorstellen. Mit den modernen Kommunikationsmedien muss man (ausser bei den Sessionen) ja nicht immer in die CH kommen.
    .
    Aber da ich keiner Partei angehöre, würde so eine Kandidatur schwierig, dazu auch sehr kostenintensiv und mit relativ geringen Chancen. So gebe ich weiterhin meine Kommentare und Erkenntnisse teilweise in Online-Kommentaren der CH Tageszeitungen ab und kennen noch ein paar Nationalräte und einen Stadtrat, denen ich gelegtentlich einen Hinweis geben kann.
  6. Rainer Eisch Rainer Eisch am 20.03.2015
    Ruedi Baumann gebe ich mit seiner Einschätzung recht, dass ein Wahlkampf zur Farce werden könnte. Trotzdem können die Erfahrungen der Auslandschweizer fürs Parlament wertvoll sein. Statt einem Sitz in den Räten könnte ich mir vorstellen, dass man diesen Informationstransfer mit Fachausschüssen oder regelmässigen Tagungen löst.
  7. Baumann Baumann am 21.03.2015
    Ein Auslandschweizer Wahlkreis finde ich sinnvoll nur so werden die Anliegen der Auslandschweizer bemerkt.
    1. Thomas Gantenbein Thomas Gantenbein am 23.03.2015
      Ein Auslandschweizer Wahlkreis finde ich sinnvoll nur so werden die Anliegen der Auslandschweizer bemerkt....da bin ich ganz Ihrer Meinung Herr Baumann. Darum habe ich mich entschlossen als Auslandschweizer zur Nationalratswahl zu Kandidieren in der SP des Kanton Schaffhausen. Denn wir Auslandschweizer haben anliegen und mir ist es wichtig diese zuvertreten und nicht nur immer eine Faust im Sack machen.
      Ich lebe in Deutschland und bin auch Mitglied im Schweizer Verein Stuttgart.
  8. Claudia Stauss Claudia Stauss am 21.03.2015
    Ich bin selbst Auslandschweizerin und arbeite in England. Auch ich gehöre keiner Partei an.- Ich stimme regelmässig ab und informiere mich stetig über Schweizer Belange, aber auch Schweiz-Europa Angelegenheiten. Ich glsube sogar, einen viel besseres Bild zu haben als viele in der Schweiz lebenden Genossen!
    Die Schweiz ist keine Insel und sozusagen als Herz Europa's Herz und Mitte erscheint es mir doch immer wieder sehr isoliert, und kurzsichtig.
    Ich verstehe zwar, dass Auslandschweizer in Thailand andere Anliegen haben als Auslandschweizer in Uruguay, England oder sonst wo. Europapolitik und Aussereuropäische Politik unterscheiden sich stark. (Z.B. Darf ein Auslandschweizer im EU Raum ab dem 30 Altersjahr nicht mehr freiwillig AHV einzahlen- sie werden gezwungen Lücken in ihre AHV zu machen. Ausserhalb des EU Raums darf weiterhin freiwillig eingezahlt werden. Für den Auslandschweizer im EU Raum resultiert dies in stark gekürzten Renten!)

    Für Schweizer im EU Raum sehe ich deshalb absolut einen Bedarf im Parlament bzw Nationalrat vertreten zu sein. Was in der Schweiz funktioniert, ist oft im Gegensatz (und gar nachteilig) für uns Auslandschweizer im EU Raum.

    Heutzutage ist es sehr normal, vorallem für junge Leute (30-40 Jahren) einige Jahre im EU Raum zu arbeiten.
    Ich glaube nicht, dass sich diese Zahl ausschlieslich auf Doppelbürger bezogen hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein sehr grosser Anteil davon junge Arbeitskräfte im Ausland sind.- und nicht nur Rentner oder Doppelbürger.

    Ich wäre sehr froh, wenn meine Interessen und Rechte besser vertreten wären.
    1. Bawidamann, USA Bawidamann, USA am 23.03.2015
      @ Claudia Strauss, ich stimme ganz zu! Auslandschweizer brauchen eine aktive Vertretung im Parlament. Es ist nicht genug mit den Auslandorganisationen oder im Wahl teilzunehmen. Doch ist es wahr, dass die Anliegen in Frankreich unterschiedlich mit denen von Brasilien sein könnten, gibt es aber vielen Anliegen, die gleich allen oder meist Auslandschweizer betreffen. Z. B. AHV-IV Teilnahme und denen Obligienheiten und Rechten als Auslandschweizer, eine gute Frage dort wäre, ist es richtig für uns, dass um wir im System bleiben zu können, nur ein Jähr nach Ausreise zum Entscheid gegeben wird! Ist es richtig, dass wir zur AHV-IV doppelt zahlen müssen? Wir haben da ganz klar, unterschiedliche Behandlung gegen Inlandschweizer. Und bezüglich Krankenversicherungen gibt es auch viel Arbeit noch zu tun, die gleich mir in den USA, wie denen in Brasilien auch betrifft, und zwar, dass wir werden anders als Inlandschweizer betrachtet: wenn man in der Schweiz wohnt, man Recht zur Grundkrankenversicherung ohne Fragen und ohne Ablehnung für vorexistierendend Krankheiten hat, aber im Ausland ist es anders. Auslandschweizerorganisationen bieten die Krankenversicherung an nur auf Basis Fragenbogen wo man abgelehnt werden kann wenn die Gesundheit nich perfekt wäre oder wenn man nicht so jung wäre. Deswegen, in dieser 2 Anliegen: AHV-IV und Krankenversicherung habe ich schon in meiner nur 4-jährige Leben als Auslandschweizer schon unterschiedliche bzw.. negativen Chancen als Inlandschweizer gefunden. Ich kann auch sagen oder mindestens ich erlebe es manchmal so, dass man 'gebüsst' wird als Grund die Schweiz verlassen zu haben. Ich will nicht sagen, dass wir diskriminiert sind aber doch, dass wir eine bessere Vertretung und Darstellung im Parlament unserer Interessen und Bedürfnisse brauchen.
  9. Hugo Studhalter Hugo Studhalter am 21.03.2015
    Ein sehr heikles Thema,, das nicht so einfach beantwortet werden kann.
    Bin aber der Meinung, dass vielleicht anstatt einer Vertretung im National/Staenderat ein Auslandschweizer Rat geschaffen wird, der die kollekriven Interessen der Auslandschweizer vertritt, und dessen Anliegen von beiden offfiziellen Kammern, sprich Staende/Nationalrat in Umflauf gebracht werden.
    In anderem Worten, die jetzige Organisation der Auslandschweizer, die jedes Jahr in der Schweiz zusammenkommt, wuerde von ihrer freiwilligen Taetigkeit zu einer ganzjeahrigen oeffentlichen Angelegenheit mit ersichtlichen und durch die Presse getragene Funktion.
    Unabhaengig vom Standort des Auslandschweizers in dieser Welt ist unsere Beziehung mit der Schweiz die selbe, aber unsere Stimme waere um einges besser hoerbar haetten wir eine solche exklusive Beteiligung.
  10. Fredy Reutlinger Fredy Reutlinger am 22.03.2015
    Wir leben in Phuket Thailand und sind hier stark mit den ansässigen Eidgenossen verbunden, betreiben ein Schweizer Café Restaurant mit vielen Helvetischen Produkten und haben täglich Besuch von Expats die gerne auf einen Schwatz und ein gutes schweizer Kafi (Chicco d'Oro)und ein Gipfeli oder Butterzöpfli vorbeikommen und gleichgesinnte treffen! Ich kann mir durchaus vorstellen das die Auslandschweizer vertreten sein sollten und zwar durch Personen aus allen teilen der Welt, so sollten Vertreter aus allen Kontinenten für uns zum Sprachrohr werden! Machbar ist alles wenn man will!
  11. Urs Laeuchli Urs Laeuchli am 22.03.2015
    Ich bin in den USA waehrend der letzten 25 Jahre. Ich treffe immer wieder Schweizer, hier und in andern Erdteilen. Sicherlich gibt's einige Huerden wegen unserer Verstreutheit ueber die Welt.
    Das sollte uns allerdings nicht entmutigen, Auslandschweizer-Anliegen anzupacken. Zusaetzlich zu den von Claudia Strauss erwaehnten AHV-Angelegenheiten betrifft uns die Fiskal- und Wirtschafts-Aussenpolitik besonders. Wie unsere Regierung auf die begehrliche Steuerpolitik der Amerikaner, speziell i.b.a. Konten bei Schweizer Banken und Versicherungsgesellschaften reagiert, ist bedeutend und folgenreich.

    Die Handhabung anderer gesetzgeberischer und Ausgaben-Prioritaeten sprechen fuer direkte und damit effektivere Vertretung von uns Auslandschweizern.
    1. Ruth Zahnd Ruth Zahnd am 07.04.2015
      Von der USA. Ich bin der Meinung dass wir Auslandschweizer kein Bankkonto in der Schweiz haben können ist traurig. Dass die Schweiz dies zugelassen hat und mit der USA einverstanden ist ist abscheulich. Wen n ich meiner Mutter ein Geschenk machen will zu ihrem 96 Geburtstag muss ich der Bank zweimal ihre Spesen bezahlen.
      Dass, Social Security USA mir bis zu $450 pro sFr.1000 per Monat von meinem monatlichen Einkommen abziehen kann, nur weil ich ein wenig AHV erhalte von der Schweiz. Dass ein solches Abkommen unterzeichnet wurde von der Schweiz is abscheulich.
      Ja, ich denke einen Vertreter wäre gut aber wer bezahlt seine Spesen_
  12. Stephan Knecht Stephan Knecht am 22.03.2015
    Als heute bald 70 jähriger Schweizer habe ich jahrelang in Asien, Südamerika in den USA und in Europa gelebt und dazwischen auch einige Jahre wieder in der Schweiz. Ich bin stolz, dass ich meine Erziehung inklusive Militärdienst in der Schweiz vollbringen konnte. Dies half mir stets in meiner Berufskarriere in Multinationalen Unternehmen. Ich finde dass es den Schweizern in der Schweiz und für die Schweiz gut tut, ab und zu einen Weitblick und Meinungen und „feed-backs“ aus dem Ausland zu erhalten, ist doch die Schweiz nach wie vor stark vom Ausland abhängig. Seien es Schweizer, die Artikel schreiben und in Schweizerzeitungen publizieren oder sei es durch Auslandschweizer die ihre Sicht und Anliegen durch einen Sitz im Bundeshaus weitergeben können. Die Offenheit und die Fähigkeit der Schweizer konstruktive Kritiken positiv zu verarbeiten hat die Schweiz stets weitergebracht und die Schweiz auf hohen Niveau gehalten.
  13. Irene Keller-Bachmann Irene Keller-Bachmann am 22.03.2015
    Ich freue mich über diese vielseitigen Kommentare. Das Anliegen besonders der Auslanschweizer Ratsmitglieder ist es, den im Ausland lebenden Mitbürgern möglichst zu ihren Rechten zu verhelfen und kümmert sich speziell darum, dass wir keine weiteren Rechte verlieren. In den 33 Jahren, die ich bereits im Ausland lebe, habe ich mehrfach die Einschränkung meiner Rechte, wohlverstanden, als zahlende und ihren Pflichten nachkommende Bürgerin, erfahren müssen. Zur Erinnerung: Kündigung der Krankenkasse, Kündigung der Pensionskasse (in diesem Fall infolge Verkauf an eine ausländische Firma), Kündigung des Schweizer Bankkontos und dazwischen auch eine Zzeitlang die Furcht vor der Kündigung der AHV-IV.
    Es braucht unbedingt eine Vertretung der Auslandschweizer als solche, die unserer aller Anliegen und Bedürfnisse in der Schweizerischen Politik wahrnimmt, weil nur diese einen direkten Bezug dazu haben und wissen, was unser Leben im Ausland beeinflussen kann. Der Auslandschweizerrat ist in meinen Augen DER Vertreter für uns. Er kennt die Bedürfnisse und setzt sich seit langen Jahren dafür ein, dass wir nicht weitere Rechte verlieren und dass man uns Gehör schenkt auch wenn wir weit weg leben. Die Schweiz ist unser Heimatland und nur wer im Ausland gelebt hat und lebt, kann unsere tiefe Beziehung verstehen.
  14. René Gusset Brasil René Gusset Brasil am 22.03.2015
    Auch ich bin der Meinung die Auslandschweizer sollten als Ansprechspartner einen Auslandschweizer Rat haben, wo man per email seine Anliegen vorbringen kann. Ist es nicht auch so, dass wir Auslandschweizer auch die Schweiz im Ausland vertreten, verkaufen oder auch verteidigen und erklären, wie z.B. problem mit dem Bankgeheimnis, etc. Ich wohne in Brasilien und da die Schweiz hier relativ präsent ist werde ich immer wieder von Brasilianern über dies und jenes gefragt. Somit denke ich wäre es angebracht das wir eine Vertretung als direkte Ansprechspatner hätten.
  15. Andreas Bürki Andreas Bürki am 22.03.2015
    Ich denke, wenn wir über die Demokratie in der Schweiz nachdenken ist das Wichtigste, dass erst einmal alle ständigen Einwohner der Schweiz das Recht haben, mitzubestimmen, was im Land geschieht. Leider sind über 20% der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz von der politischen Mitbestimmung ausgeschlossen weil sie, aus welchen Gründen auch immer, kein kleines, rotes Büchlein besitzen. Dies ist nun ein ungemein gravierenderes Problem als jenes, dass Auslandschweizer eine Vertretung im Parlament verdienen. Ich hoffe, dass gerade wir als Auslandschweizer diese Verletzung der politischen Rechte von Einwohnern (wie sie einige von uns sicher auch selber in ihrer Wahlheimat erleben) beenden möchten. Ich denke, in diesem Punkt wäre es noch wichtiger, aktiv zu werden.
    1. CStauss CStauss am 15.04.2015
      Zur Info... Trotz 'roten Büchleins' darf ich aber nicht in der EU stimmen. Ich lebe in England und gerade jetzt wo die 'general elections' anstehen, ist es besonders ärgerlich, dass man als Schweizer nicht stimmen darf!

      Ich 'darf' hingegen weiterhin in der Schweiz abstimmen (was ich auch schätze).

      Von den über 700'000 Auslandschweizern leben über 400'000 davon im EU-Raum!
  16. Philipp Schlegel, Panamá Philipp Schlegel, Panamá am 23.03.2015
    Schwierig, aber deshalb nicht weniger notwendig. Ein Schweizer, der für die Sessionen physisch in der Schweiz anwesend sein muss, ist zwar nach meiner Meinung kein 'richtiger Auslandschweizer' mehr, eine direkte Vertretung der rund 10% im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizer wäre aber trotzdem richtig und wichtig.

    Es gibt nicht bloss Unterschiede wischen den Anliegen von Expats in Thailand und Südafrika oder Mexiko. Es gibt durchaus auch Themen, die alle Auslandschweizer gleichermassen betreffen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Frage, die wir eben jetzt miteinander diskutieren, nämlich wie die Interessen der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer im Parlament vertreten werden könnten. Weitere Themen wären zum Beispiel die Abschaffung der Kommunikationshürden für Expats mit Schweizer Banken, die Erleichterung der Stimmabgabe bei Abstimmungen und Wahlen usw. Das sind zwar Themen, die immer mal wieder von in der Schweiz lebenden Politikern aufgegriffen, aber auch schnell wieder fallen gelassen werden, weil sie in der Schweiz Lebenden im Alltag eben doch nicht begegnen und deshalb keine grosse Relevanz für sie haben. Ein eigener Wahlkreis für im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer wäre damit gerechtfertigt.

    Der Prozess ist angestossen. Nun sind Kreativität und konstruktive Vorschläge gefragt. Ich könnte mir zum Beispiel sogar vorstellen, dass nicht EIN, sondern ZWEI Wahlkreise für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sinnvoll wären: einer für in EU-Ländern Lebende und einen für Schweizer Bürgerinnen und Bürger in Nicht-EU-Ländern. Was spricht dagegen?
  17. Rudolf Rudolf am 23.03.2015
    Zuallererst mal mit der Abzocke von Auslandschweizern anfangen bitte.
    Die Banken sowie der Bund ueber die Postfinance sind doch in's gute alten Eaubritterzeitalter zurueck verfallen mit all den Extragebuehren gegen Auslandschweizer, obwohl die meisten im Zeitalter von Online banking den Banken keinen kleiner Rappen mehr an Kosten verursachen als Hr. Hinz und Fr. Kunz dies in der Schweiz selber tun.

    Vielleicht verschwinden aber auch immer mehr Schweizer in's Ausland weil die Heimat von Fremden ueber rannt wurde weil die Politiker in Bern (welche davon nicht direkt betroffen werden) die stupide Idee vom Bevoelkerungszuwachs aus dem Ausland als neue Steuerqulle erfunden haben anstatt endlich mal das machen was selbst ein Putin kuerzlich beschlossen hat, sich selber und all den Verwaltungsappartsangestellten endlich die Loehne Volksvertraeglich abzuspecken und dabei den gesamten Luxusverwaltungsapparat gleich auch Steuerzahler gerechter zu verringern.
  18. Rudolf Rudolf am 23.03.2015
    P.S. etwas zum allgemeinen Layout der Schweizer Revue:

    Schon mal was von modernen webfonts oder "mobile friendly" Textgroessen gehoert oder gelesen??

    Beides ist bei euch eine KATASTROPHE .. aber vielleicht geht es euch ja primaer darum dass ihr gar nicht wollt dass irgedwer diese kleine Schrift in einem schwer leserlichen Font ueberhaupt lesen moechte??
  19. Amo Fuchs Amo Fuchs am 24.03.2015
    Ich lese fast täglich die NZZ online, aber verpasse meistens die Abstimmungsdaten. Ich merke es erst ein Tag danach das es Wahlen gegben hat. Nun gut.
    Wir kommen jedes Jahr in die Schweiz, in Graubünden, auch das wird schwieriger. Altersmäss können wir nicht mehr ein Auto mieten, und die SBB hat sich gewaltig zurückentwickelt. Früher konnte ich das Gepäck aufgeben und es am anderen Ende fast gleichzeitig kriegen, heut braucht es 3 Tage von Kloten nach Davos. Meine Frau (75) hat noch eine Freundin vom Kindergarten! und von der Berufschule, was macht man? Und ich habe noch ein Freund von der Schule. Gut dass es Internet gibt.
    Man muss sich zufrieden geben mit was man hat.
  20. Felix Roshardt, Gmunden Felix Roshardt, Gmunden am 24.03.2015
    Ich bin schon sehr erstaunt, dass sich viele Auslandschweizer benachteiligt fühlen als "Inner-Schweizer". Aber: ist es nicht so, dass wir die Schweiz verlassen haben um irgendwo auf der Welt unser Leben einzurichten? Sind wir nicht dahingezogen, weil wir ein "anderes" Leben wollten als in der Schweiz? Nun zu verlangen, dass wir "de föifer und s weggli" haben wollen, finde ich schon etwas vermessen. Ich finde es schon sehr schön, dass ich Wählen und abstimmen darf und so etwas mitreden kann in der Schweiz. Die Demokratie zu leben, ist was sehr schönes. Das lernt man erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat. Einen Rat der Auslandschweizer würde mir genügen, wo man sich um die einbezahltn Beträge der AHV, der AV etc. kümmern würde... alles andere habe ich mit meinem Auszug aus der Schweiz aufgegeben.... so ist es nun mal. Ich habe mich mit dem Land und den Gebräuchen in meinem Gastland auseinander zu setzen. Das wars...sonst muss ich wieder zurück in die Schweiz... so einfach ist das.
    1. CStauss CStauss am 29.03.2015
      Ich glaube nicht, dass es sich lediglich um ausgewanderte Schweizer (und deshalb Wahlheimaten) handelt.

      Natürlich fügt man sich am neuen Ort ein und lebt nach dortigen Sitten und Gebräuchen.- Und trotzdem ist man dort ein Ausländer und wird im Vergleich zu Einheimischen oft nachteilig behandelt. Vorallem stimmt dies für viele junge Leute (wie ich), die derzeit einige Jahre im EU-Raum arbeiten.

      Dabei handelt es sich nicht um eine Wahlheimat, sondern eine temporäre Auslandzeit, da Arbeitsmöglichkeiten anderswo besser sind!

      AHV dürfen wir nicht mehr freiwillig (!!) einzahlen und sind somit gezwungen Lücken zu machen, um nach ein paar Jahren im EU Raum in die CH zurück zu kehren und das ganze Leben lang dafür zu büssen??

      Wäre es dem Staat denn lieber, dass gut ausgebildete junge Menschen auf ALV und Sozialgelder zählen um ja nicht ins Ausland abzuwandern? Nein, die sind froh, wenn wir Arbeit finden- aber einsetzen für unsere Rechte tut sich dann doch niemand.

      Ich finde, man kann nicht immer alles so verallgemeinern. Wir müssen zeitgemäss denken, und daher sind auch kurzfristige Auslandschweizer je länger die Norm!

      Eine Unterscheidung bzw. zwei verschiedene Vertretungen (EU und nicht-EU) wie vorgeschlagen in einem anderen Kommentar, fände ich sehr wertvoll.

      Ich finde es schön so viele verschiedene (und trotzdem sehr einheitliche) Meinungen zu hören- es klingt ganz dannach als wäre es etwas, dass eben nicht im Keim erstickt werden sollte.
    2. Philipp Schlegel, Panamá Philipp Schlegel, Panamá am 29.03.2015
      Ich kann die Meinung von Felix Roshard nicht teilen. Nicht alle im Ausland lebenden Schweizer haben der Schweiz definitiv den Rücken zugekehrt. Viele sind nur temporär im Ausland und wollen irgendwann zurück. Für sie wäre es wichtig, sehr wichtig, mitbestimmen zu können.
      Abgesehen davon müsste die Schweiz eigentlich auch daran interessiert sein, möglichst viele Expats wieder zurückzuholen, um von ihren Erfahrungen und einer echten Aussensicht lernen und profitieren zu können. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade Menschen mit viel Auslanderfahrung häufig bewusstere Patrioten sind ...
  21. Edward Girardet Edward Girardet am 27.03.2015
    I am a journalist and editor and an Auslandsschweizer born in NY of Vaudois and Balois parents. The Swiss proper ignore the Swiss abroad and do so to their detriment. The same goes for the way so many, particularly in the more rural cantons, treat their foreigners who live and work in Switzerland, ensuring that our economy thrives.

    And yet, there is no real debate. See article in The Essential Edge (www.essentialgeneva.com) on: "The Swiss need to value their foreigners more." A deliberately provocative piece, this was initially offered in German to the NZZ and then the Tagesanzeiger. Neither took the piece because it 'disturbed' or represented an unwelcome outside point of view, despite being written by a Weltschweizer.

    Swissinfo ran it as a Point of View (an Oped for the AngloSaxon press) but then pulled it after six hours. We ran it on The Essential Edge and the World Radio Switzerland site. It received over 20,000 hits within 48 hours on the Essential Edge site. Readers, including Swiss, were shocked, some utterly astonished that these issues continue to be ignore and with such arrogance. Time to leave the comfort zone for real debate, my friends. Or is that at all possible? I am yet to be convinced.
    1. Elizabeth Riordan-Grundlehner Elizabeth Riordan-Grundlehner am 30.03.2015
      Outstanding commentary. I was born in New York City to a Swiss father and American mother, and gave tient a substantial portion of my life in Switzerland. Swiss must learn to be more open and less insular. Swiss can be ugly.
    2. Elizabeth Riordan-Grundlehner Elizabeth Riordan-Grundlehner am 30.03.2015
      Outstanding commentary. I was born in New York City to a Swiss father and American mother, and gave tient a substantial portion of my life in Switzerland. Swiss must learn to be more open and less insular. Swiss can be ugly.
  22. Herbert Stäheli Herbert Stäheli am 30.03.2015
    Es wäre absolut notwendig eine Behörde zu haben, die die Anliegen der Auslandschweizer entgegennimmt und diese auch im Parlament vertritt. Bundesrat Berset hatte in seiner 1. Augustrede in Thailand betont, wie wichtig Auslandschweizer für die Schweiz wären und was für Leistungen Auslandschweizer für die Schweiz erbringen würden. Da stellt sich aber die Frage: Was tut die Schweiz für die Auslandschweizer?
    Ich stellte einmal die Frage per E-Mail an das EDA (Bundesamt für auswärtige Angelegenheiten, weshalb Auslandschweizer keine Krankenkasse auf der Basis der Grundversicherung in der Schweiz abschliessen können. Als einfache Antwort wurde mir beschieden, dass ich mich halt an eine Private Versicherung wenden müsse (2,5 - 3 x teurer).
    Ich bin nicht nur dieser Antwort wegen enttäuscht, sondern auch über die vorher erwähnte Abzocke von Banken und Postfinance "nur weil man im Ausland wohnt", ohne eine Gegenleistung zu erhalten.
    Deshalb nochmals: eine Vertretung im Parlament, die die Anliegen der Auslandschweizer entgegennimmt und ernsthaft vertritt tut dringend Not.
  23. Jean-Pierre Bornand Jean-Pierre Bornand am 02.04.2015
    Je voudrais aviser les Suisses qui se trouvent à la retraite dans une
    grande pauvreté. Si ils ont payé leur AVS pendant 30 ans et qu'ils
    touchent le minimum 1200 fr. pour les deux, ils doivent premièrement
    apprendre l'espagnol (argentin, si possible ) .
    Vivant en Argentine, ils vont recevoir environ 10'000 pesos par mois,et, comme la situation économique est au plus bas, et est loin de s'améliorer,leurs ressources ne vont pas baisser, ils vont avoir
    chaque mois cette somme, qui doit normalement suffire à une famille de deux époux avec 2 enfants.
    Il feront déposer leur AVS dans une banque et retireront leur AVS avec
    une carte de débit Maestro, qui est plus économique que la carte de débit.

    Jean-Pierre Bornand

    Pedro J. Frias 325, Bo. Paso de los Andes, 5000 CORDOBA, Argentine

    adsl250kbps@ciudad.com.ar
  24. Jean-Pierre Bornand Jean-Pierre Bornand am 02.04.2015
    Je voudrais aviser les Suisses qui se trouvent à la retraite dans une
    grande pauvreté. Si ils ont payé leur AVS pendant 30 ans et qu'ils
    touchent le minimum 1200 fr. pour les deux, ils doivent premièrement
    apprendre l'espagnol (argentin, si possible ) .
    Vivant en Argentine, ils vont recevoir environ 10'000 pesos par mois,et, comme la situation économique est au plus bas, et est loin de s'améliorer,leurs ressources ne vont pas baisser, ils vont avoir
    chaque mois cette somme, qui doit normalement suffire à une famille de deux époux avec 2 enfants.
    Il feront déposer leur AVS dans une banque et retireront leur AVS avec
    une carte de débit Maestro, qui est plus économique que la carte de débit.

    Jean-Pierre Bornand

    Pedro J. Frias 325, Bo. Paso de los Andes, 5000 CORDOBA, Argentine

    adsl250kbps@ciudad.com.ar
  25. Jean-Pierre Bornand Jean-Pierre Bornand am 02.04.2015
    Je voudrais aviser les Suisses qui se trouvent à la retraite dans une
    grande pauvreté. Si ils ont payé leur AVS pendant 30 ans et qu'ils
    touchent le minimum 1200 fr. pour les deux, ils doivent premièrement
    apprendre l'espagnol (argentin, si possible ) .
    Vivant en Argentine, ils vont recevoir environ 10'000 pesos par mois,et, comme la situation économique est au plus bas, et est loin de s'améliorer,leurs ressources ne vont pas baisser, ils vont avoir
    chaque mois cette somme, qui doit normalement suffire à une famille de deux époux avec 2 enfants.
    Il feront déposer leur AVS dans une banque et retireront leur AVS avec
    une carte de débit Maestro, qui est plus économique que la carte de débit.

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  26. Jean-Pierre Bornand Jean-Pierre Bornand am 02.04.2015
    Je voudrais aviser les Suisses qui se trouvent à la retraite dans une
    grande pauvreté. Si ils ont payé leur AVS pendant 30 ans et qu'ils
    touchent le minimum 1200 fr. pour les deux, ils doivent premièrement
    apprendre l'espagnol (argentin, si possible ) .
    Vivant en Argentine, ils vont recevoir environ 10'000 pesos par mois,et, comme la situation économique est au plus bas, et est loin de s'améliorer,leurs ressources ne vont pas baisser, ils vont avoir
    chaque mois cette somme, qui doit normalement suffire à une famille de deux époux avec 2 enfants.
    Il feront déposer leur AVS dans une banque et retireront leur AVS avec
    une carte de débit Maestro, qui est plus économique que la carte de débit.

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  27. Jean-Pierre Bornand Jean-Pierre Bornand am 02.04.2015
    Je voudrais aviser les Suisses qui se trouvent à la retraite dans une
    grande pauvreté. Si ils ont payé leur AVS pendant 30 ans et qu'ils
    touchent le minimum 1200 fr. pour les deux, ils doivent premièrement
    apprendre l'espagnol (argentin, si possible ) .
    Vivant en Argentine, ils vont recevoir environ 10'000 pesos par mois,et, comme la situation économique est au plus bas, et est loin de s'améliorer,leurs ressources ne vont pas baisser, ils vont avoir
    chaque mois cette somme, qui doit normalement suffire à une famille de deux époux avec 2 enfants.
    Il feront déposer leur AVS dans une banque et retireront leur AVS avec
    une carte de débit Maestro, qui est plus économique que la carte de débit.

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  28. Jean-Pierre Bornand Jean-Pierre Bornand am 02.04.2015
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    grande pauvreté. Si ils ont payé leur AVS pendant 30 ans et qu'ils
    touchent le minimum 1200 fr. pour les deux, ils doivent premièrement
    apprendre l'espagnol (argentin, si possible ) .
    Vivant en Argentine, ils vont recevoir environ 10'000 pesos par mois,et, comme la situation économique est au plus bas, et est loin de s'améliorer,leurs ressources ne vont pas baisser, ils vont avoir
    chaque mois cette somme, qui doit normalement suffire à une famille de deux époux avec 2 enfants.
    Il feront déposer leur AVS dans une banque et retireront leur AVS avec
    une carte de débit Maestro, qui est plus économique que la carte de débit.

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  29. Jean-Pierre Bornand Jean-Pierre Bornand am 02.04.2015
    Je voudrais aviser les Suisses qui se trouvent à la retraite dans une
    grande pauvreté. Si ils ont payé leur AVS pendant 30 ans et qu'ils
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    chaque mois cette somme, qui doit normalement suffire à une famille de deux époux avec 2 enfants.
    Il feront déposer leur AVS dans une banque et retireront leur AVS avec
    une carte de débit Maestro, qui est plus économique que la carte de débit.

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  30. Jean-Pierre Bornand Jean-Pierre Bornand am 02.04.2015
    Je voudrais aviser les Suisses qui se trouvent à la retraite dans une
    grande pauvreté. Si ils ont payé leur AVS pendant 30 ans et qu'ils
    touchent le minimum 1200 fr. pour les deux, ils doivent premièrement
    apprendre l'espagnol (argentin, si possible ) .
    Vivant en Argentine, ils vont recevoir environ 10'000 pesos par mois,et, comme la situation économique est au plus bas, et est loin de s'améliorer,leurs ressources ne vont pas baisser, ils vont avoir
    chaque mois cette somme, qui doit normalement suffire à une famille de deux époux avec 2 enfants.
    Il feront déposer leur AVS dans une banque et retireront leur AVS avec
    une carte de débit Maestro, qui est plus économique que la carte de débit.

    Jean-Pierre Bornand

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  31. Godi Godi am 17.04.2015
    Die im Ausland lebenden Schweizer von den viele RS etc und andere Dienste in der Alten Heimat geleistet haben, ihren verdienten Ruhestand an der Sonne verbringen ohne der Heimat zur last zu fallen , brauchen ein Sprachrohr in der Heimat sonst beseht die Gefahr das sie ins Hintertreffen geraten, zu Bürgern 3 Klase werden, und das deren Anliegen wie z B Recht auf CH Bankkontogleichheit etc nicht würdig und fair vertretet werden
  32. Arye Ophir Arye Ophir am 17.04.2015
    Die Frage als solche ist im eigentlich schon "neben der Spur".Das Parlament ist, genau genommen, politisches Eigentum allesr Schweizer die ein Wahlrecht habe. Die Auslandschweizer? In dem Sinne nicht mehr und nicht weniger als eben noch ein Kanton, auch wenn ein externer. Ohnehin wird eine gewaehlte Person ihren Wohsitz wieder in ie Schweiz verlegen muessen. Also, wo genau liegt das Problem? Eine intelligente Antwort wuerd mich freuen.

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