Echo

Volksentscheid über Bilaterale?

«Raus aus der Sackgasse» (Rasa) heisst ein Verein, der mit einer Volksinitiative die bilateralen Verträge mit der EU ­retten möchte. Lanciert wurde das Volksbegehren am 2. Dezember 2014. Zum Verein Rasa gehören rund 300 Personen aus Bildung, Wissenschaft, Arbeitswelt, Kultur und Sport. Unter ihnen der Milliardär Hansjörg Wyss, die Künstlerin Pipilotti Rist und der Fussballer Andy Egli. Die Initianten sind der Meinung, die Umsetzung des Artikels 121a (aus der SVP-Initiative gegen Masseneinwanderung) führe in eine Sackgasse. Deshalb müsse das Volk die Möglichkeit erhalten, den Entscheid vom 9. Februar 2014 zu revidieren. Kommen genügend Unterschriften zustande, ist eine Abstimmung frühestens im Jahr 2016 möglich.

Bastian Baker als Schweizer «Botschafter»

«Demokratie ohne Grenzen» heisst ein Projekt, das im August 2014 unter der Leitung der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) lanciert worden ist. Der Westschweizer Musiker Bastian Baker wird im Rahmen dieser Initiative in Ägypten als Schweizer «Botschafter» an der Aktion «The Nile Project» mitwirken, die mithilfe von Musik, Bildung und Innovation eine nachhaltige Nutzung des Nil-Beckens fördern will. Musiker aus den elf Staaten, durch die der Fluss fliesst, sind bereits an dem Projekt beteiligt.

Haus der Religionen eröffnet

In Bern wurde Mitte Dezember das Haus der Religionen ­feierlich eröffnet. Fünf Weltreligionen – alevitische, christliche, islamische, buddhistische und hinduistische Glaubensgemeinschaften – haben unter einem Dach Gebets- und Versammlungsräume. Ebenfalls beteiligt sind die jüdische Gemeinde, die Baha'i und die Sikh. Von der ersten Idee bis zur Eröffnung dieses ausserordentlichen Hauses hat es 16 Jahre gedauert (siehe auch «Schweizer ­Revue» Nr. 5/2012).

E-Voting in 14 Kantonen

Der Bundesrat hat 14 Kantone ermächtigt, in den Jahren 2015 und 2016 bei eidgenössischen Volksabstimmungen die elektronische Stimmabgabe einzusetzen. Ab der Abstimmung vom 8. März 2015 sollen in allen Kantonen individuell verifizierbare Systeme zum Einsatz kommen, das heisst, die Stimmberechtigten können überprüfen, ob ihre Stimme korrekt übermittelt worden ist. Die Kantone Zürich und ­Glarus planen, ihren Auslandschweizer Stimmberechtigten erstmals E-Voting bei der Abstimmung vom 8. März 2015 anzubieten.

Kommentare (2)
  1. Rudolf Rudolf am 27.01.2015
    Ganz allgemein gesagt, in Zeiten von Google fonts, z.B. Open Sans, kommt ihr mit euerem extrem schwer lesbaren uralt Font daher wie wenn ihr gar nicht gelesen werden wollt, macht das mal etwas auf's 20. Jahrhundert bitte!!
  2. Rudolf Rudolf am 27.01.2015
    meinte natuerlich das 21. Jahrhundert

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