Das Gesetz über die Schweizer­schulen im Ausland ist seit 1. Januar 2015 in Kraft

Das neue Gesetz gewährt Schulen mehr betriebliche Flexibilität und stärkt gleichzeitig die Vermittlung schweizerischer Kultur und Bildung. Zudem können neu die berufliche Grundbildung sowie neue Schweizerschulen im Ausland gefördert werden.

Bei der Berechnung des Bundesbeitrags wird nun neben dem Anteil der Schweizer Schülerinnen und Schüler auch die Gesamtzahl der Lernenden berücksichtigt. Auf den bisher vorgeschriebenen Mindestanteil an Schweizerinnen und Schweizern wird verzichtet. Damit die Schweizerschulen besser planen können, gilt ab 2016 ein mehrjähriger Zahlungsrahmen, abgestimmt auf die Kulturbotschaft.

Der Bund unterstützt heute weltweit 17 Auslandschweizerschulen: 7 in Europa, 8 in Lateinamerika und 2 in Asien. Sie werden von insgesamt 7200 Kindern besucht; davon haben 1800 einen Schweizer Pass.

Siehe auch: www.bak.admin.ch/schweizerschulen

edi, bundesamt für kultur bak

Kommentare (2)
  1. Peter Schoeffel Peter Schoeffel am 04.02.2015
    Ich finde die Einführung von Frühfranzösisch unangebracht. Wir schreiben das Jahr 2015. Französisch ist heute bestenfalls eine Regionalsprache. Auf der ganzen Welt kommt man mit Englisch durch. Wissenschaftliche und technische Texte werden auf Englisch verfasst oder enthalten eine englische Zusammenfassung. Früher sprach ich neben Französisch auch Italienisch, früher = vor 30 Jahren. Heute rede ich mit Bündnern und Tessinern Englisch. Französisch lernte man damals in der Mittelschule. Und noch etwas: Jeder Schweizer sollte sich in einer Landessprache unterhalten können. Reden Sie doch einmals deutsch mit einem Genfer Schulabgänger - er versteht Bahnhof.
  2. Peter Schoeffel Peter Schoeffel am 04.02.2015
    Ich finde die Einführung von Frühfranzösisch unangebracht. Wir schreiben das Jahr 2015. Französisch ist heute bestenfalls eine Regionalsprache. Auf der ganzen Welt kommt man mit Englisch durch. Wissenschaftliche und technische Texte werden auf Englisch verfasst oder enthalten eine englische Zusammenfassung. Früher sprach ich neben Französisch auch Italienisch, früher = vor 30 Jahren. Heute rede ich mit Bündnern und Tessinern Englisch. Französisch lernte man damals in der Mittelschule. Und noch etwas: Jeder Schweizer sollte sich in einer Landessprache unterhalten können. Reden Sie doch einmals deutsch mit einem Genfer Schulabgänger - er versteht Bahnhof.

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