«Le Frühfranzösisch» spaltet das Land

Die Schweiz leistet sich einen heiklen Sprachenstreit: Etliche Deutschschweizer Kantone wollen an Primarschulen kein Französisch mehr unterrichten. Die Romands sehen den Zusammenhalt der Nation bedroht.

Das Titelbild des Magazins «L'Hébdo» vom Mai zeigt, wie betroffen die Romandie auf den Sprachenstreit reagiert

Die Jungen sprechen fliessend Englisch – Man fühlt sich irgendwie fremd ...

Die Deutschschweizer beschäftigen sich mit der Kultur der Romands – Es lebe das Englisch ...!

Die Dame im Bus der Bieler Verkehrsbetriebe spricht mit ihrer Nachbarin deutsch. Ihre Nachbarin antwortet eloquent auf Französisch. Der Verständigung zwischen den beiden Damen tut dies keinen Abbruch. Die angeregte Konversation wird zum deutsch-welschen Mélange. Auch Sätze halb deutsch, halb französisch gibt es. In Biel gehört solches zum Courant normal. Die beiden Damen repräsentieren eine Mehrheit: 63 Prozent aller Bielerinnen und Bieler sind zwei- oder mehrsprachig.

Viersprachig, vielsprachig

Aber Biel ist nicht überall. Und erst recht darf die offizielle Viersprachigkeit der Schweiz nicht zur Annahme verleiten, es wimmle im Lande von Viersprachigen. Aller vier Landessprachen – Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch – mächtig sind sehr wenige. Anderseits gehört es zu den Erfahrungen im sprachlich kleingeteilten Land, dass sehr viele am Arbeits- oder Ausbildungsort eine andere Sprache sprechen als zuhause. Im Alltag reden mehr Menschen französisch, als es Romands gibt, und weit mehr sprechen ausser Haus schweizerdeutsch oder hochdeutsch als jene mit Deutsch als Muttersprache. Die vier Landessprachen gewinnen dadurch an Gewicht, werden zu Brücken der Verständigung in einer immer mobileren Gesellschaft. Bedeutungsschwer heisst es im schweizerischen Sprachengesetz, es gelte «die Viersprachigkeit als Wesensmerkmal der Schweiz zu stärken» und über die Sprachenpflege den «inneren Zusammenhalt des Landes zu festigen». Für die allermeisten Schweizerinnen und Schweizer klingt dies einleuchtend: Je mehr Menschen mehr als nur eine Landessprache sprechen oder zumindest verstehen, desto besser klappt das Konzept der Willensnation Schweiz.

Feuer im Dach

Doch jetzt ist Feuer im Dach. Die Romandie unterstellt der Deutschschweiz, den Sprachenfrieden im Lande aufs Spiel zu setzen. «La guerre des langues est déclarée» – der Sprachenkrieg ist erklärt –, titelte das Wochenmagazin «L’Hébdo» im Mai. Was ist passiert? Der konkrete Streitgegenstand ist das sogenannte Frühfranzösisch, also der Französischunterricht an der Primarschule. Während in allen Westschweizer Kantonen an Primarschulen als erste Fremdsprache Deutsch unterrichtet wird, schickt sich eine steigende Zahl der Deutschschweizer Kantone an, dem Französisch in der Primarschule den Garaus zu machen. Im Laufe des Jahres entschied das Thurgauer Kantonsparlament, das Fach Französisch an den Primarschulen zu streichen. Wenig später sprach sich das Schaffhauser Kantonsparlament für den gleichen Schritt aus. Dann stellte die Nidwaldner Regierung die Weichen für die Abschaffung des Französischunterrichts an Primarschulen. Ausserdem sind in den Kantonen Graubünden und Luzern Volksinitiativen eingereicht worden, die ebenfalls die Abschaffung des Frühfranzösisch verlangen. Schon vor Jahren vom Frühfranzösisch in den Primarschulen verabschiedet haben sich die Kantone Appenzell Innerrhoden und Aargau. Die Liste der Aussteiger könnte noch länger werden, in weiteren Kantonen wird darüber diskutiert, den Sprachenunterricht umzukrempeln. Die in der Debatte am häufigsten genannten Argumente: Man verkenne, dass genau genommen Hochdeutsch die erste Fremdsprache sei, die sich Deutschschweizer Kinder mühsam aneignen müssten. Und gleich zwei Fremdsprachen aufs Mal zu lernen, sei pädagogisch unsinnig.

Französisch versus Englisch

Spricht sich ein Kanton gegen Frühfranzösisch an Primarschulen aus, schafft er damit den Französischunterricht zwar nicht ab. Er wird aber in die schulische Oberstufe verlagert und somit verkürzt. Das heisst, immer mehr Kinder bekommen deutlich später und deutlich weniger lange Unterricht in einer zweiten Landessprache. Veritables Entsetzen löst in der Romandie nun aus, dass die Abwertung des Französischen mit der Aufwertung des Englischen einhergeht. Bereits in 14 Deutschschweizer Kantonen wird heute als erste Fremdsprache Englisch unterrichtet. Das «Frühfranzösisch» folgt in diesen Kantonen in aller Regel zwei Jahre nach der ersten Englischlektion.

Fremdsprache versus Landessprache

Den Stein ins Rollen brachte der Kanton Zürich. Er führte 1998 an seinen Primarschulen das «Frühenglisch» ein. Mit dem Entscheid brachte der damalige Zürcher Erziehungsdirektor Ernst Buschor (CVP) zum Ausdruck, für wie überholt er das Prinzip hält, an den Schulen das Französische gegenüber dem Englischen zu bevorzugen. Buschor begeisterte sich fürs Frühenglisch, weil Englisch für ihn die zukunftsträchtige Schlüsselsprache der Informatik und der Wirtschaft ist. Er legte mit seinem Entscheid den Grundstein für den heutigen Sprachenstreit. Dass die Welschen Buschors Sichtweise als Affront empfanden, zeigte sich rasch. Zu einem scharfen Kritiker des Zürcher Erziehungsdirektors wurde der Westschweizer Publizist José Ribeaud, der sich mit seinem Buch «Vier Sprachen, ein Zerfall» («Schweizer Revue» 1/2014) als kenntnisreicher Diagnostiker der schweizerischen Sprachenlandschaft bewiesen hat. Ribeaud sagt noch heute zu Buschors Englisch-Offensive: «Das war das schlechteste Signal, das man für die Schweiz aussenden konnte.» Er unterstellt den Deutschschweizern zwar keine Feindseligkeit, aber «einen schwerwiegenden Mangel an Rücksicht und an jenem Respekt, der den Minderheiten früher entgegengebracht wurde». Doch Buschor und Ribeaud sprechen nicht vom selben. Buschor spricht vom Recht, bei der Ausgestaltung der Lehrpläne der wichtigsten Fremdsprache einen angemessenen Platz einzuräumen. Ribeaud hingegen spricht von der Pflicht, den wichtigsten Landessprachen das nötige Gewicht zu geben.

Demütigende Abwendung

Es ist nicht so, dass den Deutschschweizer Bildungspolitikern Argumente fehlten. Sie sagen, der frühe Französischunterricht überfordere zuweilen Schülerinnen, Schüler und Lehrer. Vor allem aber müsse man den Sprachunterricht zwingend am Ergebnis messen: Entscheidend sei, ob sich die Jugendlichen nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit in einer zweiten Landessprache verständigen könnten. Dies sei das eigentliche Ziel. Ab wann und wie lange die zweite Landessprache unterrichtet werde, sei sekundär. Allerdings erreichen diese ­Argumente die Romandie kaum. Sie interpretiert das Verhalten der Deutschschweiz als demütigende Abwendung. Welsche Politiker jeglicher Couleur monieren, es drohe ein wichtiges Kettenglied des schweizerischen Zusammenhalts zu brechen. Der freisinnige alt Bundesrat Pascal Couchepin stichelt, die Deutschschweiz laufe dabei Gefahr, sich selbst zu marginalisieren: «Was wäre die Schweiz ohne Romands und ohne Tessiner? Sie wäre in gewisser Weise nur noch eine Provinz Deutschlands.» Andere skizzieren die gespenstische Vorstellung, junge Deutschschweizer müssten dereinst englisch sprechen, wenn sie sich mit ihren französischsprachigen Compatriotes verständigen wollten. Die identitätsstiftende Wirkung der Landessprachen gehe so verloren.

Sprachkenntnis führt zu Respekt

Auch die oberste Sprachhüterin der Schweiz, die zweisprachige Isabelle Chassot, stellt die Identität in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen. Ohne Sprachenfrieden verlöre die Schweiz viel, sagte die Vorsteherin des Bundesamtes für Kultur und vormalige Bildungspolitikerin während der Debatte diesen Sommer: «Ihr würde alles fehlen, was heute die Identität dieses Landes ausmacht: Der Respekt vor Minderheiten, das Verständnis für Vielfalt, die Suche nach Kompromissen und die Bedeutung von Gleichgewichten.» Sollte sich die Schweiz dazu entschliessen, aufs Englische als Verständigungssprache zu setzen, geschehe das bislang Unvorstellbare: Sprache würde auf ihre utilitaristische Bedeutung reduziert. Aber Sprache trage kulturelle Aspekte: «Sie widerspiegelt die Welt jener, die sie sprechen, ihre Sicht der Welt, ihre Denkweise, ihre Traditionen.» Romands erwarteten, dass sie ihre eigene Sprache sprechen können und trotzdem verstanden werden, argumentiert Chassot. Sie wollen als vollwertige, französisch sprechende Schweizer wahrgenommen werden: «Aber sie verlangen nicht, dass man mit ihnen französisch spricht. Dafür gibt es die gutschweizerische Übereinkunft, dass in mehrsprachigen Runden jeder seine eigene Sprache spricht.»

Druck von oben

Schule ist in der Schweiz Sache der Kantone. Und Eingriffe ins föderalistische Gefüge gehören nicht zu den schweizerischen Tugenden. Im Spätsommer sah sich der Freiburger Bundesrat Alain Berset (SP) dennoch dazu veranlasst klarzustellen, dass der Bund sehr wohl das Recht habe einzugreifen, falls die Gesamtinteressen des Landes gefährdet seien. Das Schulwesen sei zwar ein wichtiger Teil der föderalistischen Idee der Schweiz. Aber ohne Verantwortung gegenüber der Schweiz als Ganzes funktioniere der Föderalismus nicht: «Föderalismus heisst nicht einfach: Jeder macht auf seinem Gebiet, was er will, egal, was dies für die Schweiz bedeutet», sagte Berset in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung». Nach Berset erhöhte auch die Bildungskommission des Nationalrats den Druck. Deren Präsident, Nationalrat Matthias Aebischer (Bern, SP), gab Anfang Oktober zu Protokoll, man sei nicht mehr bereit zuzuschauen, «wie ein Kanton nach dem anderen sich vom Frühfranzösisch verabschiedet». Gleichzeitig brütete die Kommission über dem Vorschlag, die Kantone per Bundesgesetz zu zwingen, in der Primarschule eine zweite Landessprache zu unterrichten. Mit diesem Gedankenspiel machte die Bildungskommission vor allem Druck auf die kantonalen Erziehungsdirektoren. Diese tagten Ende Oktober in Basel und sahen sich gezwungen, auf die emotionale Aufwühlung zu reagieren. Sie sprachen ein Machtwort: Am Grundsatz, an Primarschulen zwei Sprachen zu unterrichten, dürfe nicht gerüttelt werden. Ob zuerst Englisch oder Französisch gewählt werde, solle aber weiterhin von den Kantonen entschieden  werden dürfen.

Das Machtwort hat aber einen Haken: Es ist frei von Macht. Die Erziehungsdirektoren können den Kantonen nichts diktieren. Sie können nur Empfehlungen abgeben. Ob Bersets Sorge behoben, Chassots Anspruch erfüllt und der Vorschlag von Aebischers Kommission abgewendet ist, bleibt also offen. Bundesrat Berset hat deshalb nach der Sitzung der Erziehungsdirektoren den Druck weiter erhöht. Er drohte, der Bund werde nicht zögern zu intervenieren, sollte sich in den kommenden Monaten ein Kanton definitiv entscheiden, Französisch aus dem Lehrplan der Primarschulen zu kippen.

Trotz allem Ärger hoffen Bildungspolitiker aller Parteien, der Bund möge letztlich doch nicht eingreifen. Die Überlegung dahinter: Verschärft der Bund die gesetzlichen Grundlagen, dürfte in der Deutschschweiz dagegen das Referendum ergriffen werden; kommt das Referendum zustande, müsste die Schweiz an der Urne über den Schweizer Sprachfrieden abstimmen; stimmt eine Nation über Sprachenfragen ab, führt dies kaum je zu Entspannung. Eine landesweite Volksabstimmung wünscht sich – in Vorahnung der Risiken – derzeit niemand. Der zweisprachige Freiburger Nationalrat François Steiert (SP), selber ein Streiter für die zweite Landessprache an Primarschulen, mutmasst, dass eine Volksabstimmung über die Sprachenfrage «den Zerfall der Schweiz in Sprachregionen zementieren, den nationalen Zusammenhalt in Frage stellen und Verwerfungen von ungeahntem Ausmass auslösen würde».

Die «Schwyzerdüütsch»-Offensive

Szenenwechsel. In den Aargauer Kindergärten wird derzeit an der Bewältigung eines weiteren Sprachenstreits gearbeitet. Seit Beginn des neuen Schuljahres wird dort nämlich nur noch Dialekt gesprochen. Das bisherige Anliegen, die Jüngsten im Kindergarten ans Hochdeutsche heran-

zuführen, ist vom Tisch. Das «Standarddeutsch» darf nicht mehr Unterrichtssprache sein, weil die Aargauer Stimmberechtigten im Mai gegen den Willen der Regierung eine Initiative der Schweizer Demokraten (SD) gutgeheissen hatten, welche Mundart als Unterrichtssprache in Kindergärten vorschreibt. Schon 2011 sprachen sich die Stimmberechtigten der Kantone Basel-Stadt und Zürich für die Aufwertung des Dialekts an Kindergärten aus. Und im Kanton Zug hat die SVP eben erst eine Initiative lanciert, um in Kindergärten und in einigen Fächern der Primarschulstufe «Schwyzerdüütsch» vorzuschreiben.

Warum sich die Deutschschweiz diesen recht merkwürdig anmutenden Konflikt über deutsche Idiome leistet, ist unklar. Beobachter vermuten, es gebe eine rational schwer zu begründende Sehnsucht nach Dialekt, zu verstehen am ehesten als Ausdruck der «Heimatsuche» in einer zunehmend globalisierten Welt. Nur: Leicht machen es sich die Kantone, die statt Deutsch explizit Dialekt fordern, nicht. Was ist denn Dialekt? Muss die aus Deutschland zugewanderte Lehrkraft im Aargau nun Hochalemannisch mit aargauischem Akzent ­lernen? Zählt das urchige Walliserdeutsch einer Kindergärtnerin aus Visp, die in Aarau vor einer Klasse steht, auch als Dialekt, obwohl Aargauer Kinder dieses Idiom wohl kaum verstehen? Und wie geht der Kanton damit um, dass es aus historischen Gründen im eigentlichen Sinn des Wortes kein «Aargauerdüütsch» gibt?

Ein Teil der Romandie amüsiert sich ob den sprachpolitischen Verrenkungen innerhalb der Deutschschweiz. Doch für Kritiker wie José Ribeaud ist auch dies ein Grund, sich ernsthaft zu echauffieren. Die Deutschschweizer setzten aus seiner Sicht den Sprachfrieden so gleich doppelt aufs Spiel. Erst foutierten sie sich ums Französische. Anschliessend brüskierten sie mit ihrer Vernachlässigung des Hochdeutschen jene Romands, die tapfer Deutsch lernten, aber deswegen noch lange nicht «Schwyzerdüütsch» verstünden.

Der Tessiner Kontrapunkt

Die Schweiz darf sich mitten im Streit aber auch über sich selbst wundern. Während Deutschschweizer und Romands darüber streiten, ab wann und wie den Jüngsten eine zweite Landessprache beigebracht werden soll, muten die Tessinerinnen und Tessiner ihren Zöglingen zu, in ihrer schulischen Laufbahn gleich drei Landessprachen zu lernen – Italienisch, Französisch, Deutsch. Die Neunjährigen werden an die Sprache Voltaires herangeführt. Vier Jahre später wird Deutsch zum Pflichtfach. Gleich drei Landessprachen lernen: «Ce n’est pas la mer à boire», das ist machbar, heisst es dazu im Tessin. Die Ticinesi sind zwar nicht die begnadeteren Sprachtalente als die übrigen Schweizerinnen und Schweizer. Nur ist es für sie als kleine Sprachminderheit klar, dass sie ohne Kenntnisse weiterer Landessprachen im Lande selbst zu Sprachlosen werden.

Marc lettau ist Redaktor der «Schweizer Revue»

Kein Stuss: Die Sprachen fünf und sechs

Die offiziell viersprachige Schweiz anerkennt nebst den Landessprachen zwei weitere Sprachen. Das Jenische (siehe auch «Schweizer Revue» 2/2014) hat den Status als «territorial nicht gebundene» Sprache und wird auch entsprechend gefördert. Die zweite «territorial nicht gebundene» Minderheitensprache der Schweiz ist das Jiddische. Diese Sprachminderheit ist sogar am Wachsen – gänzlich ohne staatliche Stützung. Das eigentliche, urtümliche Schweizer Jiddisch, das Surbtaler oder Endinger Jiddisch, gilt aber als ausgestorben. Einzelne Ausdrücke haben jedoch Eingang in die Deutschschweizer Alltagssprache gefunden, etwa der Begriff «Stuss» für «Unsinn».
www.bilinguisme.ch

Kommentare (62)
  1. P. Baldwin P. Baldwin am 16.12.2014
    Ich kann mir ncht vorstellen dass eine zweite Spache auch in den schwizwer Primarschulen nicht obligatorisch sein sollte.
    Als Auslandschweizer mit einigen Jahen Frankreichaufenthalt und schon ein halbes Leben in Amerika verbrachte bin ich dankbar mshrspachig meine Existenzzuerringen.Fremdsprachen sind wie alle anderen Materien,wichtig im Lebensablauf und Sozialwesen.
  2. U.Rauen  Schibli U.Rauen Schibli am 17.12.2014
    Der grosse Vorteil der Schweiz war bis jetzt,dass wir mehr Sprachen lernen als in den restlichen Laendern in Europa. Wir haben 4 Landessprachen die auch gelernt werden sollten. Wir hatten auch franzoesich und englisch und Freifach italienisch und heute bin ich froh, dass die Sprachen so gefoerdert wurden in den Schweizer Schulen. Die Kínder werden spaeter dankbar sein. Daza kommt noch, dass es danach einfacher ist noch zusaetzliche Fremdsprachen zu lernen.Sprachen sind etwas vom wichtigsten in der heutigen Zeit. Diese Bildung ist auch der Grund,dass wir Schweizer als Sprachbegabt gelten. Ps. Ich finde allerdings,dass im Kindergarten ruhig gesprochen werden sollte, da wir zum Glueck immer noch Schweizer sind und die kleinen Kínder am TV schon genuegend Hochdeutsch hoeren.
  3. Beat Ledermann Beat Ledermann am 17.12.2014
    Je mehr Sprachen man spricht, desto einfacher ist es eine neue Sprache zu lernen.
    Um es kurz zu fassen, die Neue Weltordnung steht vor der Tür. Alle sollten englisch sprechen lernen, damit mit dieser Sprache die Welt regiert werden kann. Warum nicht auch das Deutsch im Unterricht streichen oder als Zusatzfach anbieten? Sind wir wirklich so dumm, dass wir nicht sehen wohin das führt?
    1. dany dany am 17.12.2014
      am besten jeder kanton spricht nur noch seinen dialekt odrrr?
  4. Katharina Bless Katharina Bless am 17.12.2014
    Das ist ja spannend... es gibt ganz wenige Welsche die wirklich (Schweizer-) Deutsch sprechen, ausser sie sind aus einer 2-sprachigen Region wie Biel! Theoretisch sollte ich mich in Genf oder Lausanne mit Schweizerdeutsch verständigen können... nicht wahr?
    Versucht es mal...

    Glücklicherweise war das Französisch für mich keine Plage, ich habe die Sprachen geliebt und habe auch weiterhin Sprachen gelernt. Ich stimme da zu: je mehr Sprachen man lernt, desto leichter wird es.

    Ich denke die Welsch-Schweizer haben keine Grund sich zu beschweren! In meiner Erfahrung sind die Deutsch Schweizer viel mehr geneigt Fremdsprachen zu lernen als die Welschen und die Tessiner...!! Heute kann man es sich fast nicht mehr leisten nicht Englisch zu sprechen wenn man sich in der Welt bewegen will. Ich habe das nachgeholt und das Französisch und Italienisch das ich damals gelernt hatte, hat mir dabei sehr geholfen.
  5. Andreas Ernst Andreas Ernst am 17.12.2014
    Englisch lernt (fast) jeder frueher oder spaeter, weil es omnipraesent, prestigetraechtig und nuetzlich ist. Fruehenglisch ist deshalb ueberfluessig. Unsere Kinder und Jugendlichen zsollen zuerst Franzoesisch (bzw. Deutsch) lernen. Das Minimum ist die passive Kenntnis der andern, grossen Landessprache. Den Anspruch im Welschland Schweizerdeutsch zu sprechen, halte ich fuer absurd. Wir schreiben unsere Kommentare hier auch problemlos auf Hochdeutsch.
    1. Stephan Bernhard Stephan Bernhard am 17.12.2014
      Herr Ernst, ich bin mit Ihnen einverstanden. Sie haben verstanden, wie die heutige Welt funktioniert. Ohne gemeinsame Sprache - mindestens Basiskenntnisse der zweiten grossen Landessprache - , wird es schwierig werden, den künftigen Generationen zu erklären, wie die Schweiz funktioniert. Ausserdem sind wir Schweizer auf der ganzen Welt für unsere Sprachkenntnisse bekannt; und ich spreche da nicht von Englisch, weil das mittlerweile viele sprechen. Geben wir diesen Vorteil nicht wegen Faulheit auf!
  6. Grazia Berger Grazia Berger am 17.12.2014
    Ich pflichte unbedingt Herrn Andreas Ernst bei, Englisch lernt man sowieso, warum dann nicht den Heimvorteil benutzen, um möglichst früh mit Französisch anzufangen. Ich verdanke diesem Heimvorteil enorme Vorteile in meiner neuen Heimat Belgien, sowohl beruflich als privat und kulturell. Ein klein bisschen kritische Distanz gegenüber einer globalisierten Einheitswelt und -kultur kann niemandem schaden, im Gegenteil. Die Schweiz sollte zudem an ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt auch intern festhalten, sonst verarmt sie nicht nur sprachlich, sondern vor allem was ihre tolerante, offene Vielfalt angeht. Die Tessiner haben ganz Recht, sich anzustrengen für dieses Land, das sie in dieser Vielfalt lieben, und nur weil sie absolute Mehrheit in unserem Land darstellen, sollten sich die Deutschschweizer, was die Sprachen angeht, nicht auf die faule Haut legen. Es lebe das Vorbild der Tessiner und Rätoromanen!
  7. Janine Janine am 17.12.2014
    Ich stimme vollends mit Katharina Bless überein. In meiner ganzen Karriere habe ich nie erlebt, dass sich ein Welscher die Mühe macht, Deutsch zu sprechen. Sorry, es sind die Deutsch-Schweizer, welche sich den Umständen zugunsten der Verständigung anpassen.

    Seit zwei Jahren lebe ich als ehemalige Bernerin in Brüssel. Brüssel ist international, Belgien offiziell drei sprachig. Was stelle ich fest? Hier herrschen dieselben Sprachhürden und Probleme. In der Schweiz sind "meistens" alle Formulare für Behördengänge etc in allen vier Landessprachen plus xy vorhanden. Hier je nach Region in franz. oder holländisch. Die Wallonier unterrichten nur in Französisch, die Flamen beidsprachig. Letztere sind aus meiner Sicht viel offener und sprachfreudig.

    Meine Französisch Lehrer hier in Brüssel, welche u.a. auch aus der franz.Schweiz stammten, konnten kein Wort "Deutsch" nicht Ch-Deutsch!

    Sprachen lernen finde ich toll. Aber nicht jeder hat die Affinität dazu. Am meisten ärgert mich, dass in Stelleninseraten Mehrsprachigkeit verlangt wird, aber danach nicht umgesetzt werden kann. Dasselbe Problem habe ich nun als Schweizerin in Brüssel: Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch reichen nicht aus: zusätzlich Holländisch mit flämischem Akzent ist erwünscht, da die eigenen Landsleute nicht zweisprachig sind. Und so ergeht es vielen, mehrsprachigen, qualifizierten Arbeitskräften.
    1. Grazia Berger Grazia Berger am 18.12.2014
      Liebe Janine,
      lassen Sie sich nicht entmutigen, in Brüssel gibt es für Leute wie Sie bestimmt Stellen - und Niederländisch macht viel Spaß, wenn man mal drinnen ist ! Bei mir ging es auch erst sehr langsam voran, aber mit der Zeit kommt das schon, auch hier in Brüssel !
      Herzliche Grüsse von einer anderen Deutschschweizerin in Brüssel ! Wir können gern Kontakt aufnehmen, wenn Sie wollen !
    2. Philippe Calle Philippe Calle am 24.12.2014
      Als Franzoser, der Deutsch aber auch Niederländisch spricht, kann ich mich also als echter Belgier ansehen... Beherrscht man die deutsche Sprache, so bildet Niederländisch keine unüberwindbare Hürde. Was mich jedoch bei den meisten Befürworter der englischen Sprache stört, ist dass sie stets vermeiden zu melden, dass Englisch eine sehr schwierige Sprache ist. Leider glauben die meisten English zu beherrschen, wenn sie sich nur auf Globish oder Airport-English äussern können, und sie keineswegs zwischen den Zeilen de New York Herald Tribune lesen oder die Feinheiten einer BBC-Sendung geniessen können. Jede Sprache ist Trägerin einer Kultur. Aber was hinter den meisten "gemeinten" Englisch-Kenntnissen steckt, kann nicht als Kultur betrachtet werden, bloss Kommunications-Kauderwelsch für Plauderer.
    3. Didier VILLARD-ASPRI Didier VILLARD-ASPRI am 06.01.2015
      En tant que double national franco-suisse du Doubs voisin,j'ai débarqué à 19 ans à Zürich avec mon Hochdeutsch!J'ai tout d'abord été dépassé de ne rien comprendre ...du tout.Quelle était cette planète à moins de 100 km de ma France natale? J'ai tout d'abord voulu fuir car les gens se donnaient rarement la peine de me répéter en allemand standart.Même les affiches publicitaires étaient écrites en Schwytzertütsch ! J'ai trouvé ça étrange et interessant à la fois et puis j'y suis resté 11 ans .Et je peux affirmer que le suisse allemand est ma seconde langue.
      Des Welschs qui parlent suisse allemand il y en a pas mal l'inverse aussi en français fédéral certes ! Cette particularité bien helvétique est une richesse!!!
      A l'heure où l'anglais envahit toute la sphère internationale on assiste à la fois à la propagation de la langue de Skakspear et à un début sa dislocation de la même forme que le latin lorsqu'il était la langue de l'empire romain et à donné naissance à une multitude de langues locales. L'anglais ne restera pas longtemps langue internationale,à mon sens, le mandarin et l'hindi le supplante d'ore et déjà.N'y voyez aucune forme que ce soit de prosélytisme francophone. Je trouve seulement logique d'accorder la priorité à l'apprentissage d'une langue nationale car il serait dangereux de creuser davantage le Röstigraben!!!
  8. Doris Doris am 17.12.2014
    ZU meiner Zeit gab es leider erst in der Sekundarschule Französischunterricht. Ich wäre - aus heutiger Sicht - froh gewesen, wenn wir in der Primarschule schon Französisch hätten lernen könne und dann in der Sekundarschule italienisch. Nicht nur ein halbes Jahr - wie bei mir -. Da lernt man nichts. Ich wohne jetzt seit langer Zeit in Deutschland. Für die Kinder hier ist es vollkommen normal schon sehr früh mit Englisch und einer weiteren Fremdsprache zurechtzukommen. Es lernt sich im Kindesalter auch leichter.
  9. Vera Stavemann Vera Stavemann am 17.12.2014
    Ich habe einige Jahre im Kanton Zürich gut und gerne Französisch in der Sek B unterrichtet. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass alle Schülerinnen und Schüler begeistert waren, Französisch lernen zu müssen, aber bei ca. einem Drittel hat es sich gelohnt. Ich habe mich oft gefragt, ob der ganze methodisch-didaktische Aufwand wirklich Sinn macht, wenn der Rest der Klasse dann am Ende der Schulzeit doch kaum einen richtigen Satz über die Lippen bringt. (Sicher gibt es noch bessere Lehrer/innen als mich, die es schaffen, noch mehr aus den Schülerinnen und Schülern herauszuholen. Und sicher gibt es auf höheren Stufen (Sek A oder Gymnasium) effizientere Ergebnisse.)
    Wie wir alle wissen lernt jeder Mensch im frühkindlichen Alter am allerbesten. Ich fände es deshalb am sinnvollsten, wenn man bereits in der Spielgruppe (eben auf spielerische Weise) ohne Stress und Notendruck 2 oder vielleicht 3 Sprachen von "Muttersprachlern/innen" vorgelebt bekommt. Kinder bekämen somit einen Vorgeschmack und vielleicht Lust auf eine Fremdsprache. Und wenn sie in die Schule kommen, wissen sie schon, was eventuell auf sie zukommt. Ich würde das Erlernen einer Fremdsprache schweizweit schon in der Primarschule (und nicht erst in der Sekstufe) als "halbfreiwillig" gestalten: Eine zweite Landessprache wäre dann "Wahlpflicht". Englisch würde ich als "ganz freiwillig" anbieten.
    Somit könnten die Deutschschweizer/innen statt Französisch eben Italienisch oder Rätoromanisch, die Tessiner/innen statt Deutsch eben Französisch oder Rätoromanisch und die Suisse romands statt Deutsch auch Italienisch oder Rätoromanisch lernen. Der dafür organisatorische Aufwand wäre sicher auch zu leisten.
    Somit hätten wir so jedes Problem gelöst und die Debatte, wer wen bevorzugt, würde entfallen.
    1. Margret P-J Margret P-J am 18.12.2014
      Vera Stavemann sagts richtig: Je früher der Erwerb einer Zweit- oder Drittsprache einsetzt, desto einfacher. Mehrsprachigkeit hat viele Vorteile, nicht nur in Sachen Sprache. Erwiesenermassen erweitert sich die Sicht auf die Welt, analytisches Denken wird vielseitiger, mehrsprachige Kinder habens in der Schule in der Regel leichter. Lediglich – und ausgerechnet – im Sprachunterricht kann es zu geringen Schwierigkeiten kommen, die sich jedoch mit der Zeit ganz ausgleichen.
      Als Auslandschweizerin bin ich stolz auf die ausgezeichnete und umfassende Schulbildung, die ich in jungen Jahren (1959-1968) in der Grund- und Sekundarschule geniessen durfte. Dass mein Vater nebst (schweizer)deutsch auch italienisch konnte und meine Mutter nebst (schweizer)deutsch fliessend französisch sprach und gute Englischkenntnisse hatte, war ein riesiges Plus. Später lernte ich nebst etwas Latein noch Spanisch und "Touristenarabisch". In jüngerer Vergangenheit habe ich angefangen, schottisches Gälisch zu lernen, eine Minderheitensprache, die in Schottland wieder in der Schule unterrichtet wird, bereits in der Vorschul-/Kindergartenstufe. Denn es ist so: Sprachenvielfalt ist Kultur vom Feinsten, öffnet Türen und Herzen und fördert die Verständigung über viele Grenzen hinweg.
      Chèr_e_s compatriotes romand_e_s, continuez à lutter pour l'enseignement bi- et trilingue dans TOUTES les écoles suisses!
    2. Philippe Calle Philippe Calle am 24.12.2014
      Erwähnenswert wäre auch zu verzeichnen, dass das Ohr eines kleinen Kindes noch sämtliche Tonfrequenzen vernimmt, um sie ins Hirn einzuspeichern. Ab 7 Jahren oder noch früher verliert das Ohr die Fähigkeit sich vielen Sprachtönen anzupassen, was das Erlernen einer Fremdsprache erschwert. Die französische Sprache benuzt z.B. ganz wenige und enge Tonfrequenzen, was mit der Zeit die "Ausschaltung" des Vernehmens vieler Tonfrequenzen verursacht und zum Teil den sprachmässigen Analphabetismus der meisten Franzosen erklären könnte.
  10. El Suizo El Suizo am 18.12.2014
    Die Welschen verkennen, dass Schweizerdeutsch nicht einfach ein deutscher Dialekt ist, sondern "die Sprache der Deutschschweiz" (obwohl aufgeteilt in unterschiedliche Akzente). Die Romands haben ihre Sprache (Frankoprovenzalisch) schon lange verloren... Ein Dialekt ist letztlich nichts anderes als eine "Sprache ohne Status", es ist also eine rein politische Frage (Kroatisch und Serbisch sind sich ähnlicher Als Hochdeutsch und Schweizerdeutsch. Man hat aber politisch entschieden, dass es sich nach der Trennung um zwei Sprechen handelt). Es ist deshalb nachvollziehbar, dass Schweizerdeutsch als Unterrichtssprache im Kindergarten gelten soll (in welchem Land wäre das schon nicht der Fall..?).
    Ebenfalls ist nachvollziehbar, dass man als Deutschschweizer Hochdeutsch lernen muss, um zu kommunizieren, vor allem schriftlich und gegenüber Welschen und Tessinern.

    Die Welschen sind es sich gewöhnt, dass man mit ihnen Französisch spricht, und weil sich diese Tendenz langsam ändert, sind sie dementsprechend frustriert. In jedem anderen Land, das eine Sprachen-Mehrheit von 70% hat, wäre diese Sprache alleinige Amtssprache. Die Schweiz ist ein Sonderfall, da wir uns 3 Amtssprachen leisten. Das ist nicht schlecht, aber Französisch und Italienisch haben nun einmal bei weitem nicht das Gewicht von Deutsch. Es ist zuvorkommend der Deutschschweizer, dass sie die beiden anderen Amtssprachen ebenfalls anerkennen. Klar wäre aber, dass jeder Schweizer Deutsch verstehen muss. Versuchen Sie das aber einmal in Genf, da sind nicht einmal SBB Angestellte in der Lage, Deutsch zu sprechen...
    1. Enzler Enzler am 18.12.2014
      Bitte vergessen Sie nicht, die Vielfaltigkeit der Sprachen bereichert die Kultur eines Landes!
    2. Philippe Calle Philippe Calle am 24.12.2014
      Je crains devoir chercher longtemps un cheminot genevois parlant l'allemand. Tout comme je connais des mécaniciens de locomotives alémaniques qui sont totalement perdus lorsqu'ils doivent dialoguer avec le personnel de gare de Delémont... :-)
  11. Enzler Enzler am 18.12.2014
    Unsere Enkelkinder wachsen 4-sprachig auf und haben dabei keine Hemmungen ! Wie frueher desto besser, das sehen wir heute ! Ich frage mich wo liegt das Problem ? Nur im Kopf der Politiker weil sie si h irgenswie bemerkbar machen muessen. Enzler Spanien
  12. Enzler Enzler am 18.12.2014
    Unsere Enkelkinder wachsen 4-sprachig auf und haben dabei keine Hemmungen ! Wie frueher desto besser, das sehen wir heute ! Ich frage mich wo liegt das Problem ? Nur im Kopf der Politiker weil sie si h irgenswie bemerkbar machen muessen. Enzler Spanien
  13. Michèle du Périgord Michèle du Périgord am 18.12.2014
    Ein Satz "Die in der Debatte am häufigsten genannten Argumente: Man verkenne, dass genau genommen Hochdeutsch die erste Fremdsprache sei, die sich Deutschschweizer Kinder mühsam aneignen müssten. Und gleich zwei Fremdsprachen aufs Mal zu lernen, sei pädagogisch unsinnig." widerspricht meiner Meinung nach dem anderen "Bereits in 14 Deutschschweizer Kantonen wird heute als erste Fremdsprache Englisch unterrichtet. Das «Frühfranzösisch» folgt in diesen Kantonen in aller Regel zwei Jahre nach der ersten Englischlektion."
    1. Philippe Calle Philippe Calle am 24.12.2014
      Bien vu, Michèle ! Ganz gut gesehen: Für Französisch sind sie zu faul, aber für das Förderkauderwelsch der internationalen Unkultur, lese globish oder airport english, da haben sie Lust. :-)
  14. Michèle du Périgord Michèle du Périgord am 18.12.2014
    Wo bleiben die Romands ? Où sont les commentaires des francophones ?
    1. Philippe Calle Philippe Calle am 24.12.2014
      C'est effectivement la réflexion que j'allais aussi faire. Il est tout de même curieux que les intervenants sur cet article rédigé en français soit quasi exclusivement des Alémaniques, ou du moins des personnes possédant la langue allemande. J'aurais bien une explication à formuler, mais je crains qu'elle ne soit pas politiquement correcte : en fait, les Suisses romands ressemblent bien aux Français. C'est un sujet qui les passionne pas et dont ils se moquent éperdument. :-)
  15. D. García Carballeda D. García Carballeda am 20.12.2014
    Das Titelbild in "L'Hebdo" finde ich nicht gut, denn es sind nicht die Schüler, die über Lerninhalte entscheiden. Ich stelle fest, dass seit den 60er Jahren, 1968 war ich 23 Jahre alt, eine Tendenz da ist, das Lernpotenzial der meisten jungen Menschen zu unterschätzen. Das führt dazu, ihnen immer weniger zu "zumuten", denn sie könnten traumatisiert werden. Nach unzähligen (unseligen) Reformen, die neue Lehrbücher, welche für Lehrer wie mein Mann einer war, nicht zu brauchen sind (er und viele seiner Kollegen der Oberstufe waren gezwungen, selbst den nötigen Stoff zusammen zu suchen und zu stellen, der die Schüler dann ermöglichen sollte, eine Lehrstelle zu finden!!!) wird jetzt mit dem Lehrplan 21 alles überboten: Lernlandschaften, Altersdurchmischung, "individualisiertes" Lernen am PC, Lehrer als eine Art "Aufseher", kein Pädagoge mehr, wird alles viel schlimmer werden: Der Zusammenhalt der Schüler wird schon in der eigenen Klasse nicht entstehen können, geschweige denn mit den Rest der Menschen! Wir laufen einer Katastrophe grösseren Ausmasses entgegen, denn die Konsequenzen können sich alle ausmalen. Sie schreiben in Ihrem Artikel: Im Tessin schaffen die Schüler in der Unterstufe sogar 2 zusätzliche Sprachen!
    Man müsste nochmals in Erinnerung rufen: Lernen ist etwas Schönes und ein Privileg und jeder kann lernen, wenn er gesund ist. In meinem Fall sieht es so aus: Muttersprache Spanisch, mit 19 Jahren zugewandert und in allerlei Jobs gearbeitet, daneben gelernt (zuerst Deutsch, dann Wirtschaftsmatur, Englisch, Französisch, Italienisch). Bin ich besonders Intelligent? NEIN!!!
  16. D. García Carballeda D. García Carballeda am 20.12.2014
    Was ich vergass zu sagen: ich brauchte keine besondere Intelligenz, um alles zu lernen, was ich gelernt habe. Ich hatte gute, engagierte Lehrer, die mir mit Erklärungen weiter halfen, wenn ich nicht verstanden hatte - und ich hatte die Klassengemeinschaft. Wir lernten ungeheuer viel von einander, auch von den Schülern, die schlechter waren als man selbt. DAS SOLLTE, DAS WÜNSCHE ICH MIR, DEN NEUEN GENERATIONEN ERHALTEN BLEIBEN UND NICHT DIE UNWEIGERLICHE "ATOMATISIERUNG" ALS FOLGE NEUER REFORMEN.
    1. Philippe Calle Philippe Calle am 24.12.2014
      "Automatisierung" oder "Atomisierung"? :-)
  17. Philippe Buhlmann Philippe Buhlmann am 20.12.2014
    Wo in diesem Artikel habe ich das Frühdeutsch verpasst? Etwas mehr Information über den Deutschunterricht in der welschen Schweiz wäre wünschbar gewesen. Als ich aus der Schweiz ausgewandert bin, hatte man noch 4 Jahre Primarschule und 6 Jahre Primarschule in anderen Kantonen; im Kanton Bern hatten wir Französisch in der fünften Klasse als es den Ausdruck Frühfranzösisch noch gar nicht gab. Jetzt wohne ich im Norden der USA, und hier gibt es Schulen mit Frühchinesisch. Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, wenn die Schweiz auch mal über die Landesgrenzen schaut.
  18. Conny Williamson USA Conny Williamson USA am 20.12.2014
    Das finde ich doch schade. Ich bin als Deutschschweizerin mit Deutsch, Franzoesisch, Englisch und Italienisch aufgewachsen. So viele Vorteile mit Fruehunterrricht einer Fremdsprache. Zudem ist franzoesisch eine offizielle Landessprache. Der Schulunterricht kann ha immer mit einem Sprachaufenthalt ergaenzt werden.
  19. Verena Kaplan Verena Kaplan am 20.12.2014
    Die vielsprachigkeit der Schweiz macht die Schweiz aus. Ich habe in diversen Laendern gelebt. Man kann nie zu viele Sprachen sprechen. Sprachen aus dem Lernprogramm zu streichen, ist wirklich das duemmste, was ich je gehoert habe. Es sollten, im Gegenteil, mehr Sprachen zugefuegt werden.
  20. Heinz Lyner Heinz Lyner am 21.12.2014
    Toll dass die Romands hier eine Bresche für die Vielsprachigkeit schlagen, aber vieleicht sollten sie doch auch ein wenig vor der eigenen Tür aufwischen. Wer von ihnen SPRICHT denn deutsch, ich meine aber eben wirklich "sprechen" (können tun es ja die meisten, oder). Dass ich als Deutschschweizer Lieferant in der Romandie französisch sprechen musste, ist ja klar, aber wenn ein Verkäufer aus der Romandie zu uns kam, ratet mal wie er sprach? Ich verstehe ja durchaus, dass wenn man mit einer so eleganten Muttersprache ausgestattet ist, es einem schon schwer fällt, dieses harte Deutsch zu sprechen, aber trotzdem: Meine Erfahrung ist doch, dass es gerade die Romands sind, welche nur ihre eigene Muttersprache bevorzugen und anwenden, so oft und wo immer es geht. Das machst sie aber nicht weniger sympathisch, so sind sie halt :)
  21. Amo Fuchs Amo Fuchs am 21.12.2014
    Ich verstehe die Vorliebe fürs Englisch, versucht mal auf Französisch auf'm Compute zu klempern! Zunächst: eigentlich klempert man nicht aufm Cmputer, sondern aufm Ordinateur.
    Genügt das English für Computerbedarf nicht?
    Ueberall in der Welt begnügt man sich mit dem Computerenglisch, pardon, computer english, ohne sich mit der Neuerfindung des Kuckucksei zu beschäftigen, also sollte das auch für den genialen schweizer Buschi-Kopf auch möglich sein, oder?
    Ops! da ist mir ein Baseldytsches Wort entschlüpft... als ich einmal in einer Zürcher Metzgerei besonders zartes Fleisch für's Buschi verlangte, meinte man ich wollte es für die Katze (Busi), dass kann einem in der Schweiz passieren, wo Deutsch nicht gleich Deutsch ist. Aber ich hab gehört dass es jemand auch in Deutschland passieren kann, zwischen Bayern und Preussen ...
  22. Christophe Mirault Christophe Mirault am 22.12.2014
    Ich lache aber es ist so traurig..Es hat niemals einen nationalen Zusammenhang gegeben. Wenn die franzosiche seite sag "ja" die deutche Schweiz sag "nein". Immer!
    Romands und Swiitzerdütsch sind 2 verschiedene Länder. Man denkt gleich nich. Immer! Ich bin Genfer, 46, und habe keine Freunde, die Deutsch sprechen können, weil die haben nie praktiziert. Die Schule programme sind nicht gut genug.
    Aber wir haben unterschiedliche Mentalitäten. Das kann nicht klappen.
    C'est frustrant qu'en on est Romand, de voir que chaque fois que l'on veut quelque chose au niveau national, c'est refusé par les Suisses-Allemands. Et quand on habite Genève, avec 600'000 habitants, des gens du monde entier, et que l'on voit des cantons comme Appenzell ou Argovie, on se dit que l'on n'habite pas la même planète...
    Let me tell you one more thing. When I meet a Swiss German we usualy speak in english because he can't speak french more than I can speak german. This is the reality!
    1. Philippe Calle Philippe Calle am 24.12.2014
      Du côté latin, ce n'est pas beaucoup mieux... Les réunions de travail entre les marines française, espagnole et italienne ont lieu en anglais... peut-être pour que les Français ne soient pas gênés de devoir constater que leurs homologues ibères et cisalpins maîtrisent parfaitement le français.
  23. Mueller Mueller am 22.12.2014
    Bleibt Euren Wurzeln und Eurer Kultur treu!
    Die Viersprachigkeit ist eine Gabe und einzigartig. Es gibt den Meisten ein Sprachverständnis, dass es einem leichter tut, eine neue Sprache zu erlernen.
    Es sollte eine Pflicht sein, dass ALLE ALLE vier Sprachen lernen sollten. Es ist ein Teil der Schweiz, die Viersprachigkeit, und damit auch ein Teil unserer Identifikation.
    Englisch wird immer eine dominierende Rolle als Weltsprache haben. Das bedeutet aber nicht, dass man sich von seiner Kultur entfernen muss...
  24. Max Plattner Max Plattner am 23.12.2014
    En tant que suisse romand ayant vécu et fait mes écoles et études à Berne, puis ma vie professionnelle à Genève, je suis parfaitement bilingue et ne peux que m'étonner de cette guerre linguistique.
    Comment peut-on donner la priorité à l'anglais par rapport au français dans des écoles suisses allemandes, ou à l'anglais par rapport à l'allemand dans des écoles romandes? Quand on sait combien il est utile - au-delà des points de vue de la cohésion nationale et de la sauvegarde de notre culture - de connaître (posséder serait mieux) plusieurs langues, on doit considérer comme simplement stupides de telles décisions. Car tant l'allemand que le français sont des langues difficiles. Or, plus on est jeune, mieux on apprend une langue.
    L'anglais - du moins l'anglais courant - est moins exigeant, et surtout, il est de toute façon présent partout. Tous les enfants l'apprendront inévitablement au cours de leur adolescence, et un enseignement en classes secondaires comme seconde langue étrangère est amplement suffisant. Si on fait d'abord apprendre l'anglais aux enfants, il n'apprendront jamais correctement le français, respectivement l'allemand.
    En outre, les Suisses allemandes feraient bien d'apprendre dès le plus jeune âge l'allemand "standard", car il est vrai que c'est également une langue étrangère pour eux. Leur dialecte, ils le parlent à la maison et entre eux, ils n'y a pas besoin d'instaurer un enseignement.
    1. Philippe Calle Philippe Calle am 24.12.2014
      C'est effectivement le monde à l'envers si l'apprentissage de l'allemand "standard" doit être sacrifié au profit d'un dialecte alémanique. Quoiqu'en disent certains, les enfants comprennent très bien que l'allemand standard, c'est la langue de l'école, et le dialecte la langue de la cour de récréation et du domicile.
      Ich verstehe nicht gut, wieso man das Erlernen des Schriftdeutches auf dem Altar des Dialektes opfern sollte. Denn Schriftdütsch, oder Hochdütsch oder auch Standard-Dütsch ist unvermeindlich die Sprache der schriftlichen Kommunikation. Eine bedürftige Kenntnis der Schriftsprache hilft leider niemandem.
    2. Verena Baltes-Kallas Verena Baltes-Kallas am 30.12.2014
      Je suis d'accord avec Max Plattner.

      En tant que suisse alémanique ayant fait mes études à Genève, je trouve qu'on devrait accorder la priorité à l'enseignement des langues nationales. D'autant plus que l'Allemand est une langue importante au niveau européen, und Französisch eine Weltsprache... La pluralité des langues est une richesse de la Suisse qui mérite d'être cultivée.

      Je trouve aussi que des bonnes bases d'allemand et de français (ou italien) peuvent faciliter l'apprentissage de l'anglais, qui a des racines dans les deux, et qui est plus facile (sans accents ou Umlaut ou accords ou derdiedas).

      Et sourtout, il faut commencer le plus tôt possible! Je vis actuellement au Liban où les enfants commencent avec l'anglais et/ou le français quand ils sont encore au jardin d'enfants, mais l'arabe classique est toujours un sujet de première importance, et le dialecte local se porte à merveille. Les parents et les enseignants au Liban se font beaucoup moins de soucis qu'en Suisse que les enfants soient débordés avec tant de langues, ou qu'ils perdent leur identité.

      To insist on using the Swiss dialect in the lower classes while foregoing German and the other national languages just limits the linguistic capabilities of the school children without giving them anything - typical of the Blocher backlash.
  25. Marco Winkler Marco Winkler am 24.12.2014
    Bonjour à tous ! Pour ma part, je ne comprends pas pourquoi le Suisse Allemand n'est pas enseigné au plus tôt dans les écoles romandes ?
    Je trouve ça totalement absurde d'apprendre l'Allemand, qui n'est pas la langue que parlent les Suisses Allemands. C'est cela qui selon moi crée une vraie barrière entre nous... En tout cas c'est comme ça que je l'ai ressenti la première fois où je n'ai rien compris à ce que disaient des jeunes que j'aurais pourtant aimé comprendre. Maintenant, je me soigne, j'espère acquérir une bonne compréhension passive mais j'ai abandonné l'espoir de parler vraiment le Suisse Allemand. Quelle tristesse de ne pas bien comprendre les chansons de Mani Matter, Stiller Has, Phenomdem et j'en passe... Les Suisses francophones devraient se bouger un peu pour apprendre le Suisse Allemand. Et les Suisses Allemands ne devraient pas non plus renoncer au Français. Et plus on apprendra tôt ces deux langues et plus la cohésion nationale pourra être forte. Si vous cherchez une langue parasite là-dedans, hé bien, ne cherchez plus : Oui, c'est l'Allemand... Le Français, l'Italien, le Romanche sont bien des langues maternelles suisses. Pas l'Allemand. Ça pouvait se justifier à un moment mais aujourd'hui, je ne suis plus d'accord. Il est temps de replacer le Suisse Allemand à sa vraie place... Et tant pis si mon avis vous choque. ????
    1. Philippe Calle Philippe Calle am 24.12.2014
      N'exagérons rien... Se mettre à portée des dialectes alémaniques et autres (allez donc écouter le frison ou le Platt en Allemagne du Nord) n'est pas si compliqué lorsque l'on maîtrise l'allemand standard.
      Urchig Schwiizerdütsch rede, das chöne au sogar Franzose... :-)
  26. Marcel Thevoz Marcel Thevoz am 24.12.2014
    cette soi-disante guerre linguistique est une tempête dans un verre d eau.Lorsqu 'il s agit d 'éducation de nos enfants, ne faut-il pas leur ouvrir des portes sur un monde qui dépasse nos frontieres ? leur enseigner le respect d autrui...leur faire sentir ce qui nous unit tous en tant qu'être humain...chercher ce qui nous unit
    en tant que membre de ce beau pays est un idéal de haut
    niveau au lieu de se tirer la langue comme le portrait de cette jeune femme sur la couvertur de l'Hebdo ! Je fais partie de ces 700 000 suisses qui vivent à l' étranger et lorsque nous nous rencontrons peu importe la langue utilisée pour communiquer...c est le coeur qui parle et nous partageons le même amour de la Patrie !
  27. Eric Fiechter Eric Fiechter am 25.12.2014
    NON SENSE! Stop the politicians and force them to accept the fact that English is the lingua franca of today's world and that French a become a dialect even if it used to be the diplomatic language in Euurope!!!

    Nos enfants sont nés à Genève, et ils y ont fait toute leur scolarité y compris l'université, comme nous leurs parents, mais nous avons réussi à faire en sorte qu'ils parlent le suisse-allemand entre-eux, c'est dire que le bilinguisme est quelque chose dont ont ne parle pas seulement dans notre famille, mais que nous vivons au quotidien.

    Il est évident que les Suisses-romands s’excitent à l'idée que les Suisses-allemands ne sauraient plus aussi bien le français qu'autrefois, car les Suisses-romands forcent leurs enfants à apprendre une langue qu'ils ne veulent pas parler parce que c'est la langue de la majorité. Aucune méthode ne pourra corriger ce vice fondamental.

    Tant que l'on ne partira pas de cette réalité profonde, et qu'on restera dans le mythe du plurilinguisme, on empêchera nos enfants d’acquérir les outils pour être meilleurs que les pays qui nous entourent.

    Singapore par contraste prépare ses enfants au monde de demain qui a déjà commencé aujourd'hui: ils parlent le malais langue du chant national, ou le tamil, mais tous, Malais et Tamils apprennent dès l'école enfantine l'anglais et le Mandarin, deux langues qui ne sont pas celles de l'immense majorité des habitants.

    Si l'anglais était promus au niveau de langue nationale utilitaire, il n'y aurait plus de minorités en Suisse. Tous seraient égaux et tous seraient mieux placés que nos voisins dans la compétition économique internationale.

    Et même l'apprentissage de l'allemand et du français deviendrait plus facile, car libéré des crispations identitaires actuelles.

    J'ai fait toute ma carrière d'avocat en Suisse et travaillant à 80% en anglais. Cela m'a ouvert beaucoup d'horizons nouveaux, sans me priver de la diversité des dialtectes dans mon cercle familial!
  28. Eric Fiechter Eric Fiechter am 25.12.2014
    NON SENSE! Stop the politicians and force them to accept the fact that English is the lingua franca of today's world and that French has become a dialect even if it used to be the diplomatic language in Europe!!!

    Nos enfants sont nés à Genève, et ils y ont fait toute leur scolarité y compris l'université, comme nous, leurs parents, mais nous avons réussi à faire en sorte qu'ils parlent le suisse-allemand entre-eux, c'est dire que le bilinguisme est quelque chose dont ont ne parle pas seulement dans notre famille, mais que nous vivons au quotidien.

    Il est évident que les Suisses-romands s’excitent à l'idée que les Suisses-allemands ne sauraient plus aussi bien le français qu'autrefois, car les Suisses-romands forcent leurs enfants à apprendre une langue qu'ils ne veulent pas parler parce que c'est la langue de la majorité. Aucune méthode ne pourra corriger ce vice fondamental.

    Tant que l'on ne partira pas de cette réalité profonde, et qu'on restera dans le mythe du plurilinguisme, on empêchera nos enfants d’acquérir les outils pour être meilleurs que les pays qui nous entourent.

    Singapore par contraste prépare ses enfants au monde de demain qui a déjà commencé aujourd'hui: ils parlent le malais langue du chant national, ou le tamil, mais tous, Malais et Tamils apprennent dès l'école enfantine l'anglais et le mandarin, deux langues qui ne sont pas celles de l'immense majorité des habitants.

    Si l'anglais était promu au niveau de langue nationale utilitaire suisse, il n'y aurait plus de minorités en Suisse. Tous seraient égaux et tous seraient mieux placés que les enfants de nos voisins dans la compétition économique internationale.

    Et même l'apprentissage de l'allemand et du français deviendrait plus facile, car libéré des crispations identitaires actuelles.

    J'ai fait toute ma carrière d'avocat en Suisse en travaillant à 80% en anglais. Cela m'a ouvert beaucoup d'horizons nouveaux, sans me priver de la diversité des dialectes dans mon cercle familial!
  29. France Lamoureux Allenbach France Lamoureux Allenbach am 25.12.2014
    Bonjour, je suis Canadienne française et le problème est omniprésent au Québec. Je trouve malheureux quan même que l'on veuille sacrifier l'apprentissage du français à l'école primaire, mais force est d'admettre que les petits Suisses allemands doivent bien apprendre au moins une langue correctement : l'allemand! Le suisse allemand n'est compris que dans un pays, la Suisse, et selon la région, même les Suisses ont du mal à se comprendre. Ce n'est pas le cas que l'on soit Québécois, Belge, Français ou autre. Le français, malgré ses régionalismes, est universel! Les Suisses allemands qui se privent d'apprendre une deuxième langue sont comme les francophones qui font de même. Ils se privent d'une grande richesse. Apprendre une deuxième langue, une troisième même, c'est s'ouvrir à une autre culture. C'est une grande richesse.

    Je parle couramment deux langues et je me débrouille assez vien en allemand et en suisse allemand. Quand on veut communiquer , c'est essentiel!
  30. Christiane Johnson Christiane Johnson am 25.12.2014
    It is sad to say but Switzerland better be careful with Europe without borders, we are getting so insular that we are loosing ground worldwide. Within our country, we are 3 countries : a german, a french and italian. Teaching our children another language when they are young is easier on them. The brain is not yet so clogged up that any new informations takes longer to imprint.
    Je suis aux USA et nee près de Lausanne et après plus de 50 ans de vivre aux USA, mon français deviens de plus en plus difficile de parler. Mon allemand est non-existant et l'italien est un tout petit peu mieux.
    Mon avis: enseigner no langues maternelle/paternelle est une obligation. Nous ne pouvons pas risquer de devenir si insulaire, que nous allons être gobler par nos pays voisin.
    1. Marcel Thevoz Marcel Thevoz am 26.12.2014
      Comme vous , ne en Suisse romande, a blonay, Je via de plusieurs decades aux USA.. We are part of more than 700000 expatriates...our love for our country of birth transcends by far a reality
      where Swiss might be in the strange situation of communicating only in another language than the one of the 4 national ones...what you say about young brains capable of absorbing many languages is the truth that every one should understand....example...my first great great grandson
      is being spoken Chinese by her mother...it does not bother me.....
  31. Patricia Morand Patricia Morand am 26.12.2014
    Je suis enchantee de voir que l anglais va ENFIN unir les Suisses, qui jusqu ici se sont toujours sentis tres DIFFERENTS et passablement eloignes, culturellement, A CAUSE JUSTEMENT DE CES LANGUES SI DIFFERENTES et si difficiles a apprendre... L anglais utile s apprend en 6 mois. Les Suisses de la prochaine generation ne feront plus de la scrogneugneuserie autour du probleme de l en/deca et de l au/dela de la Sarine. La Sarine sera une riviere gentillette, comme toutes les rivieres... au sein d un pays prospere. J ai visite il y a deux ans Novartis, il n y avait aucun francophone pour m informer, a la reception, ils/elles etaient des employes de toutes sortes de nationalites, et TOUS les depliants d information sur cette entreprise etaient en anglais ou en allemand. C est un plus pour le marketing. Indeed.
  32. Yvonne Yvonne am 28.12.2014
    Wir leben seit einigen Jahren in Kärnten. Unsere Kinder sind hier zur Welt gekommen und sprechen den Kärntner Dialekt. Ich habe mit meinen Kindern aber immer Schweizerdeutsch gesprochen, weil das meine Muttersprache ist. Genauso spricht mein Mann in seiner Muttersprache mit den Kindern. Da er in Südafrika aufgewachsen ist, ist das Englisch. Unsere Kinder verstehen sowohl Schweizerdeutsch als auch Englisch, geben aber auch inm Kärntner Dialekt Antwort da sie genau wissen, wir verstehen sie. Multi-Kulti nennt man das. Witzig ist, wenn wir als Familie wohin gehen und jeder von uns in seiner Muttersprache redet. Ist es da nicht genial, dass jeder den anderen versteht weil Sprachen lernen etwas so wichtiges ist. Unsere Kinder bekommen hier ab der ersten Klasse Englischunterricht, ab der dritten können sie Italienisch lernen und weil wir so Grenznah wohnen, findet ein Großteil des Unterrichtes nebst Deutsch auch in Slowenisch statt. Kinder lernen so einfach und spielerisch. Wir Erwachsenen müssen dafür so hart lernen. Seid froh, wenn die Kinder Sprachen in jungen Jahren lernen können denn später zahlt man viel Geld für Sprachkurse und Sprachaufenthalte. Abgesehen davon fällt einem das Lernen auch nicht mehr ganz so einfach in den meisten Fällen.
    Übrigens arbeite ich in einem Hotel und bin so froh, dass ich in der Schweiz in der Schule Französisch gelernt habe. Zwar habe ich viel auch wieder vergessen, doch ich kann mich mit den Französisch sprechenden Urlaubsgästen doch noch mit mehr als nur Händen und Füssen unterhalten....
  33. alfred ditisheim alfred ditisheim am 28.12.2014
    jajajaja, nous revenons à la tour de babel
  34. Pierre Metral Pierre Metral am 29.12.2014
    Bonjour/Grüezi de/aus Toulouse ...

    Je travaille chez Airbus / Ich arbeite bei Airbus
    Avec mes collègues allemands / Mit meinem deutsche Kollegen
    on parle Anglais pour les réunions de travail / Whärend Arbeit gespräsche sprechen wir English
    Et Français OU Allemand ailleurs / und Deutsch ODER Französisch anderswo
    symétrique / symmetrisch !
    Un bon exemple , pas vrai / Ein gutes Beispiel , nicht wahr !
  35. Daniella Daniella am 29.12.2014
    Notice that the article is written in English yet all comments are either in German or French?
  36. Marianne Gerber Marianne Gerber am 01.01.2015
    En temps que suissesse d'origine, je ma targue de parler trois langues nationales: le français, l'allemand (schift deutch), à cet égard je dois préciser que mes grands-parents maternels furent des sourds démutisés, donc parlant le "bon" allemand et, par la suite j'ai fais des cours l'italien et, je n'ai aucun problème, ni au Tessin, ni en Italie.
    Je sui scandalisée de l'attitude des cantons alémaniques de ne plus vouloir enseigner le français, voire l'italien.
    Comme l'a relevé l'un des intervenants, l'anglais s'apprendra au fil des défis professionnels, sans difficulté (car nous en somme abreuvés, tout au long des jours de des pubs).

    Marianne, Saône-et-Loire, France
    1. Maria Dolores Garcia Maria Dolores Garcia am 02.01.2015
      Liebe Marianne, Sie wären noch mehr entsetzt, wenn Sie sehen würden, was für ein riesiger Abbau von Lerninhalte stattfindet! Es sind nicht "die Deutschschweizer", welche dies sich so wünschen, es sind diejenigen die an den Schalthebeln der Bildungspolitik stehen, welche ein solches Verbrechen an unserer Jugend begeht. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, lesen Sie doch den Blogg von Urs Kalberer, "Schule Schweiz".

      Moi, je sui spagnole, je parle aussi l'anglais et l'talien et je suis hereuse l'avoir appris!
    2. Maria Dolores Garcia Maria Dolores Garcia am 02.01.2015
      Liebe Marianne, Sie wären noch mehr entsetzt, wenn Sie sehen würden, was für ein riesiger Abbau von Lerninhalte stattfindet! Es sind nicht "die Deutschschweizer", welche dies sich so wünschen, es sind diejenigen die an den Schalthebeln der Bildungspolitik stehen, welche ein solches Verbrechen an unserer Jugend begeht. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, lesen Sie doch den Blogg von Urs Kalberer, "Schule Schweiz".

      Moi, je sui spagnole, je parle aussi l'anglais et l'talien et je suis hereuse l'avoir appris!
    3. Maria Dolores Garcia Maria Dolores Garcia am 02.01.2015
      Liebe Marianne, Sie wären noch mehr entsetzt, wenn Sie sehen würden, was für ein riesiger Abbau von Lerninhalte stattfindet! Es sind nicht "die Deutschschweizer", welche dies sich so wünschen, es sind diejenigen die an den Schalthebeln der Bildungspolitik stehen, welche ein solches Verbrechen an unserer Jugend begeht. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, lesen Sie doch den Blogg von Urs Kalberer, "Schule Schweiz".

      Moi, je sui spagnole, je parle aussi l'anglais et l'talien et je suis hereuse l'avoir appris!
  37. Susanna R.L. Susanna R.L. am 02.01.2015
    The benefits of learning one or more languages at infancy or as early an age as possible, have been documented and validated multiple times in longitudinal research studies over the years. As a huge advantage, the language centre within the brain is in close proximity and links to the music and mathematics centres. Albeit that youngsters will adopt a language of preference prior to their teenage years, attempting to learn a new language in the golden years is not only possible, but beneficial to cerebral wellbeing.
    I pride myself being raised speaking and being exposed to multiple languages - and have found this nothing short of an enourmous asset. Therefore, backed by academics and personal experience, I'm in full support of teaching young children multiple languages. And Switzerland - to my knowledge - has four of the most basic languages, considering Swiss German/Germanic having preceded Latin, and Romanish a root-language in itself (ref: Swiss Review articles).
    Pushing a target population towards learning a particular language to satisfy a global economic necessity, should be carefully considered (I'm not referring to English as the language of IATA). IT English, specifically, is largely scripted. Powerful world economies have come and gone - Japanese in the 70's; Russian in the 90's; Mandarin and Cantonese on the upswing; and speculatively Hindi to follow. Learning an additional language during the early years is crucial, however, never at the expense of Switzerland's national languages!
  38. Jean-Pierre Abndreoli-de Villers Jean-Pierre Abndreoli-de Villers am 04.01.2015
    En tant que Suisse du Tessin, je suis très fier qu'on y enseigne trois langues nationales. Vivant au Canada, dans un pays bilingue et qui compte le rester, je ne puis qu'être stupéfait que le gouvernement de Berne n'insiste pas,de façon directe, pour l'enseignemenet obligatoire de deux langues nationales au primaire.

    La langue porte la culture. La culture française est l'un des joyaux de l'Europe de l'Est. On ne peut penser à une Suisse entièrement germanique et germanisée.

    La nation est au bord du gouffre.

    Jean-Pierre de Villers (Andreoli) Ph. D.
  39. Alexander Porte Alexander Porte am 06.01.2015
    Originally from Baden, raised near Lyons and now living in the outskirts of Seattle I got the opportunity to learn and speak several languages. After growing up in France and going back to study in Lausanne I was astounded to find how much friction and distrust there is in Switzerland between the French and German speaking sides. I still remember vividly the reactions when the French-clan found out I spoke Swiss-German and actually came from the "wrong-side" of the Röstigraben.

    The problem here is not that the teaching of a national language is being dropped in favor of English, the problem is that French is being dropped period and it is simply inconceivable that the crown-jewel of all languages is not being favored. If French was being replaced by Italian or Romansh we would still have the same hissy fit.

    This discussion is not about national unity or the benefits of learning foreign language; this discussion is mix of fear of becoming obsolete and misplaced pride. We should instead be proud of being Swiss, embrace our differences and focus in what makes us strong. Even if English became the language that unites us, does'it really matter? I see this as a great opportunity making our workforce even more competitive than it already is.

    My job as a parent is to make sure my kids are proud of their heritage but above all give them a great start in life and the best opportunities possible. Thus living in the U.S. we decided that they would learn Spanish in primary school. It was not a passionate decision (though I would have preferred French), we were just being pragmatic which in my mind is one of the biggest quality of Swiss regardless of what language they speak.
  40. Henri Biner, Longueuil, Québec Henri Biner, Longueuil, Québec am 18.01.2015
    Votre problème est purement politique. D'un point de vue éducatif, il est nécessaire que les enfants européens apprennent au moins une langue latine ET une langue anglo-saxonne, car ce sont les deux groupes les plus présents en Occident. Un enfant qui maitrise le bon allemand pourra facilement s'adapter au Schwyzertutsch, et ensuite à l'anglais, qui sont de la même famille. Ayant moi-même grandi en Suisse et appris l'allemand au secondaire, puis l'anglais, je suis capable de faire ces transferts avec un minimum de mise à niveau. De la même manière, un enfant qui a des bases en français pourra se débrouiller avec l'italien, l'espagnol et le portugais.
    Si vous acceptez qu'un Appenzellois n'apprenne que le suisse-allemand et l'anglais, c'est comme un Québécois qui n'étudierait que le joual et l'espagnol! Ça n'irait pas loin dans la vie....
  41. Kati Lyon-Villiger Kati Lyon-Villiger am 11.02.2015
    Only stupid and lazy people would allow our children's minds to attrify. Don't even speak about it! Only a few people---loosers of our society---would advocate cutting back on the curriculum of our precious children. We want them to excel...and that includes le français parfait und perfektes Deutsch des jeunes Suisses de 17 ans. What whould these idiots want next? No more mathematics? No more algebra? No more physics?

    Sorry about that, but the image of the lazy, insolent kid in your paper just should not represent our young Swiss in any Swiss publication, less it give the low-class concept credence.

    Thank you!

    K. Lyon-Villiger (kati.lyonvilliger@hotmail.ca
  42. Prof. Wenger Prof. Wenger am 03.04.2016
    Was ich in einem absolut unbedeutenden teil der bevölkerung immer wieder höre: französisch ist eine wichtige sprache. Aber niemand auf der welt spricht mehr französisch. Nicht in asien, nicht in südamerika, nicht in australien. Die französischen kolonien wurden mit gewalt entrissen und wollen unter keinen umständen mehr etwas mit der alten kolonialmacht zu tun haben. Umsomehr als die ganze welt heutzutage die verfehlte integrationspolitik der franzosen beobachten kann. Man kann also getrost sagen , frankreich ist geschichtlich, militärisch und kulturell tot! LA GRANDE NATION EXISTE PLUS! Und jetzt wollen uns ein paar frankophone zwängköpfe eine kultur näher bringen, die uns deutschschweizer als "tratra" bezeichnet und die es mit disziplin und arbeit noch nie so genau genommen hat. Lasst uns doch einfach ehrlich sein. Englisch ist DIE weltsprache und nur weil die welschen nicht deutsch und die deutschschweizer nicht welsch lernen wird es keine schon oft vorhergesagte konflikte geben (oder sogar bürgerkriege). Ist es ihnen auch egal wenn ein thurgauer und ein genfer zusammen geschäftlich englisch sprechen? Sehr gut. Denn genau das passiert doch schon seit jahrzehnten. Lieber gut englisch als schlecht französisch! Und das selbstverständlich für beide lager.

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