Leserbriefe

 

Schaut euch die USA an!

Gerade erhielt ich die Juniausgabe der «Schweizer Revue» und möchte mich zur Einwanderungsinitiative der Schweiz äussern. Als gebürtige Amerikanerin und Schweizerin durch Heirat wäre mein Ratschlag an die Schweiz, einen Blick auf die Situation in den USA zu
werfen und Folgendes zu bedenken: Aufgrund unserer Immigrationspolitik bzw. deren Nichtexistenz sind wir dabei, sehr schnell unsere Identität zu verlieren. Die USA wurden als englischsprachiges Land gegründet, und nichtenglischsprachige Immigranten, die Anfang des letzten Jahrhunderts hierherkamen, MUSSTEN Englisch lernen, so wie meine russischen Grosseltern. Leider ist dies heute nicht mehr der Fall. Der Druck auf unser Gesundheits-, Regierungs- und Bildungssystem ist gewaltig. Ich bin nicht die Einzige, die das Gefühl hat, dass wir uns aufgrund dieser Situation zu einem Einparteienstaat hinentwickeln.

Joan Pellaton, Long Island, NY, USA

Gurlitt – Deutschland muss seiner Pflicht nachkommen

Das Kunstmuseum Bern sollte die Sammlung Gurlitt nicht annehmen. Die Schweiz hat bereits schlechte Erfahrungen mit in Banken, Museen usw. versteckter Beutekunst gemacht. Es ist nicht Aufgabe der Schweiz, die Herkunft all dieser Gemälde zu klären. Deutschland ist gefordert, jedes Objekt mit entsprechenden Herkunftsnachweisen zu versehen.

Christiane Johnson, Redding, CA, USA

Ein realistisches Bild

«Ein umstürzender Baum macht mehr Lärm als tausend wachsende Bäume», lautet ein Sprichwort. Wirklich schade, dass unsere «Schweizer Revue» sich (systematisch?) für polemische Themen, für oftmals provokante Illustrationen und nicht neutrale politische Parteinahme entscheidet, ganz zu schweigen von der Rubrik «Zitate» - schönen guten Tag! Die Redaktion zeigt sich empfänglich für Umweltthemen, und das ist gut so! Aber kann sie vergessen, dass das oberste Gebot die Achtung unserer Intelligenz, unseres Denkens ist? Auslandschweizer brauchen ein REALISTISCHES Bild ihrer Heimat: Helfen Sie uns dabei, auch und zuallererst die tausend wachsenden Bäume zu sehen, und nicht nur die wenigen fallenden Blätter oder Äste … danke!

Aurélia Lugon, Litauen

Ein Grund zur Freude

Ich habe wie immer die «Schweizer Revue» durchblättert und ein wenig gelesen – so auch das Editorial von Barbara Engel. Nicht, dass ich gleich Richtung Schweiz geflogen wäre … Als ich dann aber auf der letzten Innenseite angekommen war, hat mein Herz vor Freude einen «Gump» gemacht – der Blocher blocht nicht mehr. Ein Grund zur Freude. Lasst uns einen Gedenktag einlegen für die Geisshirten und den Oberhirten, welche dem Volk Salz auf die Zunge streuen. Der Rest ist bekannt … Nun ist die Schweiz auch wieder eine Option bei der Wahl des Wohnsitzlandes.

Hans Haeberli, Deutschland

Kommentare (1)
  1. Pierre Egloff, Sofia (BG) Pierre Egloff, Sofia (BG) am 20.10.2014
    ECOPOP IMMIGRATION
    Il s'agit de 6 milliards de personnes,qui après siècles d' esclavage,colonisation, spoliation, ne recherchent pas seulement un Eldorado en Occident.
    Mais retrouver une dignité, beaucoup sont issus d' empires tels que chinois,arabe, ottoman
    Qui peut penser que planning familial, aide financière, puissent rêgler quoi que ce soit?
    Nous ne sommes plus en 1789, lorsque quelques têtes coupées mettaient un terme aux revendications
    Désolé, je n'ai aucune solution, l' Histoire est imprévisible,... qui a prévu l'effondrement de Rome?

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