Keine Abstriche beim Inhalt

Moderner und weniger bieder, etwas leichter und klar strukturiert, aber vor allem gut lesbar – auch in elektronischer Form. Das waren unsere wichtigsten Ziele beim Entwerfen des neuen Layouts für die «Schweizer Revue». Klar war dabei auch: Bei den Inhalten wird es keine Abstriche geben. Die «Schweizer Revue» ist weder ein Lifestyle- noch ein People-Magazin. Die Aufgabe der Redaktion ist es, den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern fundierte Informationen und Analysen aus und über die Schweiz zu liefern. Dass das, auch im Zeitalter von Twitter und Co., geschätzt wird, zeigen viele Leserreaktionen. Und nun hoffen wir, dass auch das «neue Kleid» gefällt und geschätzt wird.
Die immer zahlreicher werdenden Abonnentinnen und Abonnenten, die die «Schweizer Revue» als E-Paper lesen, können dies über die bestehende App weiterhin tun. Eine überarbeitete App, angepasst an die neusten Standards, wird für die erste Ausgabe im kommenden Jahr aufgeschaltet. Sie wird sehr viel anwenderfreundlicher sein und auch auf Smartphones laufen.
Und nun noch etwas zum Inhalt dieses Hefts: Einmal mehr beschäftigt uns das Thema Zuwanderung. Die Ecopop-Initiative, über die wir in der Ausgabe vom Juni bereits berichtet haben, kommt im November zur Abstimmung. Deshalb nehmen wir das Thema nochmals auf und gehen vertieft auf den Aspekt der demografischen Entwicklung ein. Denn die Initianten fordern – nebst strikten Zuwanderungsbeschränkungen für die Schweiz – auch bedeutend mehr finanzielle Mittel für die Familienplanung in Entwicklungsländern. Das ist ein heikles Thema und die Diskussionen dazu sind nicht selten gehässig. Hört man den Politikerinnen und Politikern bei ihren Debatten zu, stellt man sich immer öfter die Frage: Wie kann jemand derart von seiner Meinung überzeugt, so ohne Zweifel sein? Immer mehr verloren zu gehen scheint die Fähigkeit, trotz der eigenen Überzeugung auch komplizierte Sachverhalte zur Kenntnis zu nehmen und die Ansichten anderer zu würdigen. Eigentlich die Grundvoraussetzung für das Funktionieren der schweizerischen Demokratie.
Fast völlig frei von Politik ist diesmal das Schwerpunktthema: Der Historiker Stefan Keller erzählt die spannende Geschichte der Uhrmacherkunst und der Entwicklung der Horlogerie in der Schweiz.

Barbara Engel, Chefredaktorin

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